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Endoprothetik des oberen Sprunggelenks

Grenzen und Potenziale

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Endoprothetik des oberen Sprunggelenks hat sich zu einer bewährten Behandlungsoption für Patienten mit fortgeschrittener Arthrose des oberen Sprunggelenks entwickelt. Entscheidend für langfristig gute klinische Resultate und Standzeiten ist die sorgfältige Patientenauswahl unter Berücksichtigung von Indikationen, Kontraindikationen und definierten Prognosefaktoren. Trotz moderner Prothesendesigns bleibt die endoprothetische Versorgung am oberen Sprunggelenk ein komplexes operatives Verfahren, das eines präzisen chirurgischen Vorgehens in einem spezialisierten Zentrum bedarf. Verschiedene Limitierungen sind existent, wie z. B. die Implantationstechnik und Erfahrung des Operateurs, perioperative Komplikationen durch Begleitmedikationen etc. Gegenstand aktueller Forschung ist die Optimierung der Implantatdesigns, Entwicklung personalisierter Operationstechniken, die Verbesserung der Langzeitperformance und die Minimierung perioperativer Komplikationen. Zukünftige Entwicklungen wie die Einführung robotergestützter Chirurgiesysteme und die Integration biologischer Verfahren werden als technologische Perspektiven diskutiert.
Titel
Endoprothetik des oberen Sprunggelenks
Grenzen und Potenziale
Verfasst von
Alexander Sandomirski
Jana Johanshon
Prof. Dr. med. Christoph Lohmann
Jan Lietz
Publikationsdatum
11.10.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 10/2023
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-023-01422-6
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