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28.02.2019 | Cholangitis | Leitthema | Ausgabe 4/2019 Open Access

Der Radiologe 4/2019

Differenzialdiagnosen von Gallenwegerkrankungen

Computertomographie und Magnetresonanztomographie

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 4/2019
Autoren:
K. Lampichler, M. Scharitzer

Zusammenfassung

Klinisches/methodisches Problem

Gallenwegerkrankungen können in allen Altersgruppen auftreten und weisen in Nordeuropa erhöhte Prävalenzen auf. Die Pathologien reichen von benignen Erkrankungen bis zu malignen Tumoren mit sehr schlechten Überlebensraten.

Radiologische Standardverfahren

Die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Computertomographie (CT) haben sich neben der Sonographie als radiologische Standardmethoden für eine detaillierte Evaluation des Gallengangsystems etabliert. Durch Beurteilung des Lumens und der Wand der Gallengänge sowie der umgebenden Strukturen können sowohl obstruktive als auch nichtobstruktive Pathologien mit hoher Sensitivität und Spezifität diagnostiziert werden.

Methodische Innovationen

Technische Weiterentwicklungen mit verschiedenen Nachbearbeitungsmöglichkeiten sowie die Verwendung von biliär ausgeschiedenem leberspezifischem MR-Kontrastmittel verbessern die Diagnostik und Beurteilung struktureller wie auch funktioneller Pathologien.

Leistungsfähigkeit

Aufgrund der hohen Patiententoleranz und des minimalen Risikos sowie der dreidimensionalen Darstellung der Gallengänge ist die MRT mit Magnetresonanz-Cholangiographie (MRC) neben der CT die Methode der Wahl und hat die Indikationen der diagnostischen endoskopischen retrograden Cholangiopankreatikographie (ERCP) deutlich eingeschränkt. Ein komplementärer multimodaler und multiparametrischer Zugang ist besonders hilfreich für die präoperative Abklärung.

Empfehlung für die Praxis

Die sich rasant entwickelnden Technologien stellen sowohl Chancen als auch Herausforderungen dar. Durch die Kenntnis moderner MR- und CT-Techniken sowie des Spektrums von Gallenwegerkrankungen können die richtigen Diagnosen präziser gestellt und mögliche Differenzialdiagnosen stärker eingegrenzt werden.

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