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Demenz

Implementierung einer würdesensiblen Versorgung bei Menschen mit Demenz

Würde und Demenz – Empfehlungen für die Praxis

Dieser Artikel beleuchtet die Würde von Patientinnen und Patienten mit Demenz in vulnerablen Settings, zeigt konkrete Wege zur Stärkung des Würdegefühls auf und wie Verletzungen der Würde im Versorgungsalltag verhindert werden können.

Morbus Alzheimer

"Demenzprävention sollte fester Teil einer Therapie bei Älteren sein"

Die Komplexität der demenzieller Erkrankungen stellt die kausale Therapie vor große Herausforderungen. Eine wirksame Antikörpertherapie wäre zwar wünschenswert, doch man sollte auch an präventive Maßnahmen bei alten Menschen denken, so der Geriater Professor Richard Dodel aus Essen. Damit ließe sich bereits heute jede fünfte Demenz verhindern.

Was uns die COVID-Forschung über Demenz verrät

Möglicherweise spielen Autoimmunprozesse bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer Demenz eine größere Rolle als bisher angenommen. Virusinfektionen stehen im Verdacht, solche Prozesse zu triggern. Neben den üblichen Verdächtigen wie HSV, EBV oder Influenza scheint auch SARS-CoV2 die Bildung antineuronaler Autoantikörper zu begünstigen.

Liquorbefunde bei neurodegenerativen Demenzen richtig einordnen

Uneindeutige Biomarkerprofile und Mischbefunde bei primär neurodegenerativen Demenzursachen können in der klinischen Praxis die Befundinterpretation erschweren. Folgender Algorithmus gibt Anhaltspunkte für die Differenzialdiagnose.

Haben Sie eine Minute? Online-Demenzscreening mit 27 Fragen

Britische Forscher haben einen niedrigschwelligen Test vorgestellt, mit dem sich online die Demenzwahrscheinlichkeit abschätzen lässt.

CME-Fortbildungsartikel

Schema der neurodegenerativen Parkinson-Syndrome gemäß ihrer Neuropathologe

24.06.2022 | Atypische Parkinson-Syndrome | CME

CME: Atypische Parkinson-Syndrome im Alter

Atypische Parkinson-Syndrome haben eine überlappende Neuropathologie und Symptomatik wie das idiopathische Parkinson-Syndrom, sind aber klinisch klar abzugrenzen. Rasche Progression, Lateralisierung motorischer Symptome und vermindertes Ansprechen auf L-Dopa können "Red Flags" sein. Im Beitrag werden Diagnostik und Therapie von vier Entitäten erläutert.

FDG-PET zur Diferenzialdiagnostik von Demenzen

09.03.2022 | Morbus Alzheimer | Zertifizierte Fortbildung

CME: Biomarker der Frühstadien neurodegenerativer Erkrankungen

Demenzformen werden häufig erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt. Die pathologischen Änderungen im Gehirn entwickeln sich früh, bleiben aber über Jahre klinisch unauffällig. Im folgenden Beitrag werden laborchemische und bildgebende Biomarker aufgeführt, die eine frühzeitige Diagnose unterstützen könnten.

10.02.2022 | Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus | CME Fortbildung

Perspektiven präventiver Therapie wider Schlaganfall und Demenz

Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie sind nicht nur Risikofaktoren für ischämische und hämorrhagische Schlaganfälle, sondern bergen auch ein erhöhtes Risiko für kognitive Dysfunktion und Demenzentwicklung. Es zeichnet sich somit ab, dass …

Dementer Patient wird von Personal unterstützt

17.12.2021 | Delir nicht substanzbedingt | Zertifizierte Fortbildung Neurologie

CME: Die schwierige Abgrenzung von Parkinson-Demenz und Delir

Mit fortschreitendem idiopathischen Parkinson-Syndrom gehen meist neurodegenerative Prozesse einher, die zu kognitiven Störungen führen können. Doch auch Wirkfluktuationen der medikamentösen Parkinsontherapie können ursächlich dafür sein. Im Beitrag werden die Herausforderungen der klinischen Einordnung kognitiver Syndrome bei Parkinson und die therapeutischen Konsequenzen diskutiert.

Kasuistiken

Repräsentative MRT-Schichten

16.08.2022 | Neurologische Diagnostik | Fortbildung

Vergesslichkeit und Gangstörungen nach Trauerfall

Ein 69-jähriger Patient wird in Begleitung seiner Tochter vorgestellt. Diese schildert die zunehmende Vergesslichkeit und Gangstörungen ihres Vaters. Es liege am plötzlichen Tod seiner Ehefrau, begründet der Patient. Im MRT fallen dann massive Erweiterungen der Seitenventrikel auf. Wie lautet die Diagnose und welche Therapie ist geeignet?

Brain MRI in a patient with normal pressure hydrocephalus after COVID19 infection

Open Access 04.03.2022 | COVID-19 | Case report

Normaldruckhydrozephalus nach COVID-19-Infektion: Einzelfall?

Ein 45-jähriger Patient erleidet nach einem schwerem COVID-Verlauf einen Normaldruckhydrozephalus mit Gang- und Kognitionsstörungen. Nach Ausschluss anderer Faktoren scheinen die möglichen neuroinvasiven Eigenschaften des Coronavirus die kausale Ursache zu sein (englischsprachig).

Hyperpigmentierte, hyperkeratotische Plaques mit schellackartiger Oberfläche in den UV-exponierten Hautarealen an den unteren Extremitäten

10.02.2022 | Hauterscheinungen bei internistischen Krankheiten | Wie lautet Ihre Diagnose?

Dermatitis, Demenz und Appetitverlust

Ein 53-jähriger Mann leidet seit zwei Wochen unter schmerzhaften, scharf begrenzten verhärteten Plaques am Hals, an den Unterarmen und Unterschenkeln. Zeitgleich mit den dermatologischen Symptomen trat auch eine zunehmende Vergesslichkeit und Appetitlosigkeit auf. An welche Diagnose denken Sie?

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

21.11.2022 | Morbus Alzheimer | Journal club

Alzheimer-Vorhersage bei Gesunden möglich?

In einem 17-jährigen Follow-up konnte ein Zusammenhang zwischen präklinischen Alzheimer-Biomarkern und späteren kognitiven Defiziten gemessen werden. Auch neuropathologische Änderungen standen im Zusammenhang mit biomarkerpositiven Befunden. Die Studie zeige die gute Aussagekraft vorhandener Alzheimer-Biomarker, kommentiert Prof. Duning, Bremen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Thomas Duning
Zwei Hände halten sich

21.11.2022 | Demenz | Zertifizierte Fortbildung Psychatrie

Würde und Demenz – Empfehlungen für die Praxis

Dieser Artikel beleuchtet die Würde von Patientinnen und Patienten mit Demenz in vulnerablen Settings, zeigt konkrete Wege zur Stärkung des Würdegefühls auf und wie Verletzungen der Würde im Versorgungsalltag verhindert werden können.

verfasst von:
Emanuel Wiese, Dr. med. Jan Häckert

21.10.2022 | Demenz | Journal club

"Wie viel" Schädel-Hirn-Traumata führen zu einer Demenz?

Schädel-Hirn-Traumata gelten als potenziell vermeidbarer Demenzrisikofaktor. Unklar ist, wie schwer eine Verletzung sein muss, um das Risiko relevant zu erhöhen. Dazu wurden Daten von über 30.000 jüngeren und älteren Menschen untersucht.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Thomas Duning

Open Access 16.09.2022 | Demenz | Originalien

Aufsuchendes dyadisches Unterstützungsprogramm für Personen mit Demenz und Angehörige durch Pflegeexpert:innen Demenz: qualitative Ergebnisse einer Pilotstudie im ländlichen Raum

Derzeit leben etwa 1,6 Mio. von einer Demenz betroffene Personen in Deutschland [ 1 ]. Ein großer Teil dieser Personen wird, meist durch Angehörige, zu Hause betreut. In der Häuslichkeit und insbesondere im ländlichen Raum stehen betroffene …

verfasst von:
Prof. Dr. Esther Berkemer, Dr. Marion Bär

01.09.2022 | Bullöses Pemphigoid | Fortbildung

Neue europäische Sk2- Leitlinie: Bullöses Pemphigoid

Bullöses Pemphigoid

Die neue S2k-Leitlinie zum Management des bullösen Pemphigoids der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) ist erschienen. Neben umfassenden therapeutischen Empfehlungen weist das Leitliniengremium auch auf die Bedeutung möglicher auslösender Medikamente hin.

verfasst von:
Dr. Nicola Zink
Lebenslaufmodell der potenziell modifizierbaren Risikofaktoren für eine Demenz

25.08.2022 | Demenz | Übersichten

Leichte kognitive Störung: krank oder nicht krank?

Die leichte kognitive Störung bei alten Menschen ist in der Praxis häufig. Sie ist nicht immer krankheitswertig, aber es ist wichtig, progrediente Verläufe frühzeitig zu erkennen. Der Beitrag fasst die Diagnostik, Risikofaktoren und Behandlungsoptionen für Sie zusammen.

verfasst von:
Prof. Dr. Lutz Frölich, Christine von Arnim, Jens Bohlken, Johannes Pantel, Oliver Peters, Hans Förstl
Frau puzzelt Gehirn

22.08.2022 | Morbus Alzheimer | Journal club

Alzheimer messen - aber wie?

Alzheimer im frühen Stadium zu diagnostizieren ist eine messtechnische Herausforderung, aber essenziell für eine effektive Therapie. Eine Studie hat untersucht, wie die Beta-Amyloid- und Tau-Proteinlast mit frühen kognitiven Defiziten korreliert. Das könnte auch für die Zulassung von Alzheimer-Medikamenten eine Rolle spielen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Thomas Duning

22.08.2022 | Demenz | Journal club

Behandlung von Agitation bei Demenz

verfasst von:
Prof. Dr. med. Michael Hüll

09.08.2022 | Demenz | Kritisch gelesen

Kognitiver Verfall: Risikofaktor Schusswaffe!

Über die Gefahr, die von Hochbetagten am Steuer eines Autos ausgeht, wird immer wieder diskutiert. Viel weniger Beachtung findet die Überlegung, ob auch der Zugang zu Schusswaffen besser kontrolliert werden müsste. Eine kleine Studie mit …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner
Algorithmus zum Deprescribing von Antipsychotika bei Demenz

Open Access 30.06.2022 | Akute vorübergehende psychotische Störungen | Originalien

„Deprescribing“ von Antipsychotika bei Demenz – Handlungsempfehlung

Handlungsempfehlungen zu Dosisreduktion und Absetzversuchen

Etwa 90 Prozent der Demenzerkrankten entwickeln im Verlauf psychische und Verhaltensstörungen. Antipsychotika sollen laut Leitlinien nur bei spezieller Indikation und zeitlich begrenzt in geringer Dosis eingesetzt werden. Ein Algorithmus zeigt, wie eine Medikation stufenweise ausgeschlichen werden kann.

verfasst von:
Dr. Carola Roßmeier, Jennifer Gast, Lina Riedl, Julia Hartmann, Sarah Kohl, Florentine Hartmann, Janine Diehl-Schmid

Buchkapitel zum Thema

2022 | Demenz | OriginalPaper | Buchkapitel

Demenz

Die Hauptziele psychosozialer Therapieansätze bei Demenz beziehen sich auf die Reduktion neuropsychiatrischer Symptome wie Depression, die Stärkung des Selbstwertgefühls und auf die Erhaltung der kognitiven, sozialen und alltagspraktischen …

2019 | Der geriatrische Patient in der Hausarztpraxis | OriginalPaper | Buchkapitel

Kognitive Beeinträchtigung im Alter

In diesem Kapitel wird die psychotherapeutische Behandlung von Patienten mit leichten dementiellen Erkrankungen beschrieben (z. B. Alzheimer-Demenz, vaskuläre Demenz, frontotemporale Demenz, Parkinsonerkrankung, Lewy-Body-Demenz, etc.). Die …

2011 | Demenz | OriginalPaper | Buchkapitel

Demenzen und andere erworbene degenerative Erkrankungen

Der normale Alterungsprozess des Gehirns geht mit einer gewissen generalisierten Hirnvolumenminderung einher. Dies äußert sich in einer zunehmenden Weite der kortikalen Furchen und des Ventrikelsystems im Alter (◘ Abb. 7.1). Zu beurteilen, ob eine …

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Neue Wege in der digitalen Diagnostik

Ein Frühsymptom der Alzheimer-Erkrankung können leichte kognitive Störungen sein. Um diese zu erkennen, können Ärzt:innen nun auf neotivCare setzen: Gedächtnistests liefern bereits früh im Krankheitsverlauf belastbare Befunde und lassen so eine medizinische Bewertung von Gedächtnisproblemen zu.

Je früher, desto besser, Alzheimer-Früherkennung

Leichter gesagt als getan – in der Praxis ist die Frühdiagnose von leichten kognitiven Einschränkungen (sog. Mild cognitive impairment, MCI) oder der Alzheimer-Krankheit aus vielen Gründen eine Herausforderung. Wieso sich Früherkennung aber lohnt, erfahren Sie hier.

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Neuroscience News: Wissenswertes zu Alzheimer, MS, NMOSD und SMA

Der Neuroscience Content Hub von Roche informiert über die neurodegenerativen Erkrankungen Alzheimer, Multiple Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und Spinale Muskelatrophie. Entdecken Sie Wissenswertes zu Therapieoptionen, aktuelle Kongress-News und hören Sie Expertenstimmen aus der Praxis.

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Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung

In diesem Beitrag finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Coronaimpfungen. Beantwortet von Prof. Dr. med. Ulrich Heininger, Basel.

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Dysphagie Screening Tool Geriatrie (DSTG)

Ende 2019 ist das neue Dysphagie Screening Tool Geriatrie (DSTG) der AG Dysphagie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) erschienen.

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Das consilium Allgemeinmedizin/Geriatrie von InfectoPharm vermittelt Ihnen Expertenwissen zu Themen aus Ihrer alltäglichen Praxis. Dabei geht es in der Regel um aktuelle spannende Patientenfälle, relevante Therapiefragen oder Fragen zu geeigneten diagnostischen Maßnahmen sowie möglichen Differenzialdiagnosen. Machen Sie sich selbst ein Bild!