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Ein in mehreren Organen und Geweben (Magen, Duodenum, Pankreas, Darmtrakt, Hypothalamus, ZNS) synthetisiertes, lineares Peptidhormon mit breiter inhibitorischer Wirkung auf Hormon-, Magen- und exokrine Pankreassekretion.
Beschreibung
Das in den D-Zellen des Magenantrums, in Duodenum, Langerhans-Inseln des Pankreas, Intestinaltrakt, Hypothalamus und ZNS als Präprosomatostatin synthetisierte, nachfolgend proteolytisch prozessierte Somatostatin kommt in 2 Formen mit 14 Aminosäuren (SS-14, SRIF14) und 28 Aminosäuren (SS-28, SRIF28) vor, deren relative Verteilung gewebeabhängig verschieden ist (s. Abbildung): SS-14 vorwiegend im ZNS und alleinig im Pankreas, SS-28 im Magen-Darm-Trakt.
Die Abbildung zeigt die Struktur und die Prozessierung sprodukte von Somatostatin:
Sekretionsstimuli sind Nahrungsaufnahme und Magensäure im Duodenallumen. Physiologische Effekte (antisekretorisch, antiproliferativ, antiangiogen) werden über 5 Subtypen G-Protein-gekoppelter Rezeptoren vermittelt und betreffen:
Herrera-Martinez AD, Gahete MD, Pedraza-Arevalo S et al (2018) Clinical and functional implication of the components of somatostatin system in gastroenteropancreatic neuroendocrine tumors. Endocrine 59(2):426–437
Weckbecker G, Lewis I, Albert R, Schmidt HA, Hoyer D, Bruns C (2003) Opportunities in somatostatin research: biological, chemical and therapeutic aspects. Nat Rev Drug Discov 2:999–1017CrossRefPubMed