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Harnwegsinfektionen in der Urologie

So setzen Sie Antibiotika sinnvoll in der urologischen Praxis und Klinik ein

Antibiotika

Die Weltgesundheitsorganisation hat die weltweit zunehmenden Antibiotikaresistenzen als eines der größten Gesundheitsprobleme der Gegenwart identifiziert. Daher sind dringend Strategien notwendig, die einen bedachten und leitliniengerechten Umgang mit Antibiotika erleichtern. Im Beitrag werden "antibiotic stewardship“ (ABS)-Strategien und deren Vorteile beschrieben.

Komplizierte HWI: Richtige Klassifikation ist überlebenswichtig

Petrischale mit Bakterien

Komplizierte Harnwegsinfektionen haben im Vergleich zu unkomplizierten Infektionen ein höheres Chronifizierungs‑, Rezidiv- und/oder Progressionsrisiko und können mit einem schweren Krankheitsverlauf vergesellschaftet sein. Die Stratifizierung von Patienten mit HWI ist daher äußerst wichtig.

Urinmikrobiologie in der Praxis - Teil 38

E. coli in der Urologie – zu Unrecht verurteilt?

stäbchenförmige Bakterien

Escherichia coli ist einer der wichtigsten Vertreter der Urinkeime und er hat viele Gesichter. Im Beitrag lernen Sie seine Fähigkeiten und seine Bedeutung für den Menschen kennen – als häufiger Harnwegsinfekt, als multiresistenter und vielleicht auch zu oft beschuldigter Keim.

HWI-Prophylaxe bei Kindern – diese Alternativen sind vielversprechend

Junge mit Pille im Mund

Das Konzept einer antibakteriellen Langzeitinfektionsprophylaxe findet im Kindesalter auf kaum einem anderen Indikationsgebiet so verbreitete Anwendung wie zum Schutz vor Harnwegsinfektionen (HWI). Resistenzentwicklung, Nebenwirkungen von Chemotherapeutika und Akzeptanzprobleme erfordern die intensive Suche nach Alternativen in der Prophylaxe von HWI. Eine Übersicht.

Urologie

Harnwegsinfekt: kompliziert oder unkompliziert?

Unterleibsschmerzen

Brennen beim Wasserlassen, Pollakisurie bis hin zur Makrohämaturie und suprapubischen Schmerzen sind häufige Symptome einer Harnwegsinfektion. Dieser Beitrag bietet einen Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von unkomplizierten und komplizierten Harnwegsinfekten sowie die notwendige Diagnostik und Therapie.

CME-Fortbildungsartikel

06.11.2020 | Reaktive Arthritis | CME

Reaktive Arthritis – ein Update

Die reaktive Arthritis, eine Form der seronegativen Spondylarthritis, tritt nach einer urogenitalen oder gastrointestinalen Infektion auf und ist durch eine asymmetrische Oligoarthritis gekennzeichnet. Extraartikuläre Manifestationen wie Fieber …

25.08.2020 | Zystitis | CME | Ausgabe 9/2020

CME: Interstitielle Zystitis/Blasenschmerzsyndrom

Die interstitielle Zystitis/Blasenschmerzsyndrom ist als seltene Erkrankung eine häufig unterdiagnostizierte, vielfach auch erst nach Jahren adäquat behandelte Erkrankung der Harnblase. In diesem CME-Beitrag erhalten Sie eine Übersicht über mögliche ätiopathologische Ursachen, die Variabilität der Symptomatik und verfügbare therapeutische Maßnahmen. 

31.01.2020 | Harnwegsinfektionen | CME | Ausgabe 2/2020

CME: Diagnostik und Therapie von Harnwegsinfektionen

Dieser CME-Kurs veranschaulicht die Definition komplizierter und unkomplizierter Harnwegsinfektionen sowie der asymptomatischen Bakteriurie und erleichtert so die Zuordnung zu Risikogruppen. Weitere Themen sind die Diagnostik, Probleme der Resistenzentstehung sowie die Therapieempfehlungen.

28.10.2019 | Mumps, Masern, Röteln | CME | Ausgabe 11/2019

Verbesserung der Impftätigkeiten in der Urologie

Effektive Impfstoffe gegen verschiedene urologisch wichtige Erkrankungen stehen seit Langem zur Verfügung, und dennoch sind generell die Impfaktivitäten in der Urologie unzureichend präsent. Folglich charakterisieren niedrige Impfraten (z. B. bei …

Nachrichten

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Kasuistiken

03.11.2020 | Harnwegsinfektionen | Facharzt-Training

Harnwegsinfekt, Flankenschmerzen und Fieber: Wie gehen Sie vor?

Nach mehrfacher Antibiotikatherapie einer Zystitis zeigt sich bei einer 26-jährigen Studentin weiterhin ein Harnwegsinfekt sowie ein Urin-pH von 7. Darüber hinaus beklagt die junge Frau intermittierende rechtsseitige Flankenschmerzen sowie seit 2 Tagen Temperaturen bis 38,5 °C und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Die Sonographie zeigt einen zweitgradigen Harnstau der rechten Niere. Es folgt ein Low-dose-nativ-CT des Abdomens.

13.03.2019 | Zystitis und Urethritis | Bild und Fall | Ausgabe 5/2019

Fragliche hämorrhagische Zystitis bei junger Patientin

Eine 16-jährige Nulligravida mit bekanntem Uterus duplex stellte sich mit Unterbauchschmerzen, rezidivierenden Harnwegsinfekten und Mikrohämaturie vor. Anamnestisch bekannt war zudem eine Nierenagenesie links. Der Verdacht lautetet auf hämorrhagische Zystitis. Erst intraoperativ zeigte sich die Ursache der Symptome.

08.01.2019 | Spezielle urologische Diagnostik | Kasuistiken | Ausgabe 2/2019

Seltener Fall einer nichtparasitären Chylurie

Die Chylurie beschreibt ein Symptom, wobei Patienten Lymphe über das Urogenitalsystem ausscheiden. Wir berichten über eine 61-jährige Patientin mit einer schweren Form der nichtparasitären Chylurie. Durch die hier erstmals beschriebene Diagnostik gelang die Detektion einer lymphorenalen Fistel.

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16.11.2020 | Antibiotika | Leitthema Open Access

So setzen Sie Antibiotika sinnvoll in der urologischen Praxis und Klinik ein

Die Weltgesundheitsorganisation hat die weltweit zunehmenden Antibiotikaresistenzen als eines der größten Gesundheitsprobleme der Gegenwart identifiziert. Daher sind dringend Strategien notwendig, die einen bedachten und leitliniengerechten Umgang mit Antibiotika erleichtern. Im Beitrag werden "antibiotic stewardship“ (ABS)-Strategien und deren Vorteile beschrieben.

Autoren:
U. Lichtinger, V. Greifenberg, Prof. Dr. Dr. rer. nat. A. Gessner

05.10.2020 | Harnwegsinfektionen | Leitthema

Komplizierte HWI: Richtige Klassifikation ist überlebenswichtig

Komplizierte Harnwegsinfektionen haben im Vergleich zu unkomplizierten Infektionen ein höheres Chronifizierungs‑, Rezidiv- und/oder Progressionsrisiko und können mit einem schweren Krankheitsverlauf vergesellschaftet sein. Die Stratifizierung von Patienten mit HWI ist daher äußerst wichtig.

Autoren:
FEBU, MHBA Priv.-Doz. Dr. med. J. Kranz, Prof. Dr. med. F. M. E. Wagenlehner, FEBU, MHBA Dr. med. L. Schneidewind

24.09.2020 | Harnwegsinfektionen | FB_Schwerpunkt-Übersicht | Ausgabe 16/2020

Harnwegsinfekt: kompliziert oder unkompliziert?

Urologie

Brennen beim Wasserlassen, Pollakisurie bis hin zur Makrohämaturie und suprapubischen Schmerzen sind häufige Symptome einer Harnwegsinfektion. Dieser Beitrag bietet einen Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von unkomplizierten und komplizierten Harnwegsinfekten sowie die notwendige Diagnostik und Therapie.

Autoren:
Yannic Volz, Lennert Eismann, Prof. Dr. med. Christian G. Stief, Giuseppe Magistro

08.09.2020 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Fortbildung | Ausgabe 9/2020

E. coli in der Urologie – zu Unrecht verurteilt?

Escherichia coli ist einer der wichtigsten Vertreter der Urinkeime und er hat viele Gesichter. Im Beitrag lernen Sie seine Fähigkeiten und seine Bedeutung für den Menschen kennen – als häufiger Harnwegsinfekt, als multiresistenter und vielleicht auch zu oft beschuldigter Keim.

Autor:
Dr. Ivo Beyaert

09.07.2020 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Fortbildung | Ausgabe 7-8/2020

Aerobier und Anaerobier

Über 80 % der Harnwegsinfektionen werden durch Keime aus der Darmflora verursacht. Dabei denkt man zunächst an aerobe Bakterien. Es gibt es dort aber auch eine Vielzahl an Keimen, die keinen Sauerstoff vertragen und daher bei Harnwegsinfektionen selten zu finden sind.

Autor:
Dr. Ivo Beyaert

14.04.2020 | Zystitis | Fortbildung | Ausgabe 4/2020

Urologische Funktionsstörungen nach Strahlentherapie

Bei der modernen Strahlentherapie können durch die unvermeidliche Mitbestrahlung umliegender Gewebe urologische Funktionsstörungen auftreten. Dieser Beitrag erklärt, wie man die Strahlenzystitis und die postradiogen bedingte Harnröhrenstriktur als die häufigsten urologischen Begleiterscheinungen diagnostiziert und therapiert.

Autoren:
PD Dr. med. Luis Alex Kluth, Benedikt Höh, Dr. med. Mike Wenzel, Prof. Dr. med. Felix K.-H. Chun

02.04.2020 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Leitthema | Ausgabe 5/2020

Leitliniengerechte Therapie von Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen (HWI) zählen zu den häufigsten Infektionen. Speziell komplizierte HWI weisen ein breites Keimspektrum auf, mit teilweise hohen Antibiotikaresistenzraten. Der Verlauf ist stark unterschiedlich und kann von spontaner Heilung bis zur fulminanten Sepsis reichen. 

Autoren:
B. Ternes, F. M. E. Wagenlehner

19.02.2020 | Antimikrobielle und antivirale Chemotherapie in der Pädiatrie | Leitthema | Ausgabe 3/2020

HWI-Prophylaxe bei Kindern – diese Alternativen sind vielversprechend

Das Konzept einer antibakteriellen Langzeitinfektionsprophylaxe findet im Kindesalter auf kaum einem anderen Indikationsgebiet so verbreitete Anwendung wie zum Schutz vor Harnwegsinfektionen (HWI). Resistenzentwicklung, Nebenwirkungen von Chemotherapeutika und Akzeptanzprobleme erfordern die intensive Suche nach Alternativen in der Prophylaxe von HWI. Eine Übersicht.

Autor:
PD Dr. R. Beetz

16.01.2020 | Operative Urologie | Fortbildung | Ausgabe 1/2020

Doppelnieren: Ureteroureterostomie versus Heminephrektomie

Die Heminephrektomie galt für Doppelnieren mit dysplastischen oder funktionsgeschädigten Anteilen lange als Therapie der ersten Wahl. Daten zu negativen Langzeitfolgen einerseits und vielversprechende Ergebnisse der Ureteroureterostomie andererseits lassen Zweifel an der Behandlungsmethode aufkommen.

Autoren:
Wolfgang H. Rösch, Philipp O. Szavay

26.11.2019 | Onkologische Notfälle | Leitthema | Ausgabe 2/2020

Urologische Notfälle bei Tumorpatienten

Urologische Notfälle treten bei onkologischen Patienten häufig auf. Das klinische Erscheinungsbild reicht von Hämaturie über Harnretention bis hin zu Infektionen. Ein schnelles diagnostisches und therapeutisches Handeln ist dabei für einen günstigen Verlauf entscheidend – die entsprechenden Optionen werden im Beitrag erläutert.

Autoren:
PD Dr. W. Jäger, Prof. Dr. A. Haferkamp
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2018 | Urologie | OriginalPaper | Buchkapitel

Urologika

Mit über 70% der Verordnungen bleiben Prostatamittel die überwiegende Gruppe der Urologika. Urologische Spasmolytika repräsentieren weiterhin knapp 30 % des Verordnungsvolumens, während Urolithiasis- und Kathetermittel nur sehr geringe …

2018 | Erektile Dysfunktion | OriginalPaper | Buchkapitel

Beschwerden und Erkrankungen im urogenitalen Bereich

Die in diesem Kapitel erfassten »Erkrankungen im Urogenitalbereich« nehmen innerhalb der Beratungsergebnisse der Allgemeinpraxis mit 5,5 % ( Kap. 1, Tab. 1.2 einen respektablen Rang ein. In nahezu einem Viertel aller Fälle sind mit Hilfe der …

2017 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | OriginalPaper | Buchkapitel

Urin- und Stuhluntersuchungen

Der Ausschluss oder die frühzeitige Diagnostik von beginnenden Nephropathien und Harnwegsinfekten mittels qualitativer Teststreifenverfahren ist eine Domäne des POCT. Diese und weitere Testverfahren werden im Kapitel ausführlich beschrieben.

2014 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | OriginalPaper | Buchkapitel

In der Urologie verwendete Antibiotika

In übersichtlichen Tabellen werden die wichtigsten in der Urologie verwendeten Antibiotika mit jeweiligen Dosierungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen aufgeführt. Genannt werden Penicilline, Cephalosporine, Fluorchinolone sowie diverse weitere …

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11.10.2019 | Sonderbericht | Onlineartikel

Paradigmenwechsel in der Therapie der akuten, unkomplizierten Zystitis

Antibiotika galten lange als Leitlinienstandard bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen - doch Resistenzproblematik, Mikrobiomstörungen und nicht zuletzt neue Studiendaten, z. B. zur phytotherapeutischen Behandlungsoption, haben ein Umdenken bewirkt.

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Während früher jede Bakteriurie antibiotisch behandelt wurde, ist die asymptomatische Bakteriurie schon länger kein Grund mehr, Antibiotika einzusetzen. Auch bei der Therapie der akuten, unkomplizierten Zystitis soll nun laut S3-Leitlinie die Entscheidung für eine Antibiotikatherapie kritisch überdacht werden. Eine Phytokombination mit Fosfomycin kann hier dazu beitragen, den übermäßigen Antibiotikaeinsatz deutlich zu reduzieren.

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Rationale Antibiotikatherapie – Paradigmenwechsel in der Praxis

Zwischen 80 und 90 Prozent aller Antibiotika werden in Deutschland im ambulanten Bereich verordnet, Die begrenzte und sachgerechte Anwendung hat daher einen erheblichen Effekt auf die Vermeidung von Resistenzen und Kollateralschäden. Ein Paradigmenwechsel ist fällig –  auch gilt es, das eigene Verordnungsverhalten zu überdenken. Wichtige Informationen rund um eine rationale und sinnvolle Antibiotikatherapie finden Sie hier.

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