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Harnwegsinfektionen in der Urologie

Vorausschauend therapieren

Antibiotic Stewardship und mikrobielle Diagnostik

Antibiotic Stewardship ist ein groß angelegtes Konzept mit dem Ziel, Antibiotika zielgerichtet, verantwortungsbewusst und sparsam einzusetzen. Idealerweise entwickelt dabei jede medizinische Einrichtung ihr eigenes Konzept mit individuellen Maßnahmen, die speziell an die Vor-Ort-Bedingungen angepasst sind.

Rezidivierende Harnwegsinfekte der Frau: Was bringt die Zystoskopie?

Auch wenn die Leitlinien das nicht vorsehen: Nach Daten eines spezialisierten US-Zentrums kann die Zystoskopie auch bei Frauen mit rezidivierenden Harnwegsinfekten, die keine verdächtigen Zusatzbefunde haben, wertvolle Informationen liefern.

Rezidivierende Harnwegsinfekte

(Nicht) antibiotische Prophylaxe bei HWI

Wiederkehrende Harnwegsinfekte (HWI) sind für die Betroffenen wie auch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte eine große Herausforderung. Multifaktorielle Präventionskonzepte können jedoch nachhaltige Erfolge erzielen. Dafür stehen sowohl antibiotische oder auch nicht antibiotische Möglichkeiten bereit.

Entstehung und Mechanismen

CME: Resistenzen bei uropathogenen Erregern

Resistenzentwicklung ist ein normaler evolutionärer Vorgang, der allerdings durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika befördert wird. In der Folge weisen mittlerweile auch viele uropathogene Erreger Resistenzen auf, die eine Therapie etwa von Harnwegsinfekten erschweren. Wie Resistenzen funktionieren und worauf Sie schon vor Behandlungsbeginn achten sollten.

Schädigung des Urogenitaltraktes

Negative Folgen der Strahlentherapie

Die Strahlentherapie von Tumoren – vor allem im Bereich des Beckens – hat oft Schäden im Urogenitaltrakt zur Folge. In diesem Beitrag werden die häufigsten Strahlenschäden von Harnblase, Ureter und Urethra mit entsprechenden Therapiemöglichkeiten dargestellt.

CME-Fortbildungsartikel

Grafische Darstellung von gramnegativen Bakterien

10.07.2022 | Multiresistente Erreger | Zertifizierte Fortbildung

CME: Resistenzen bei uropathogenen Erregern

Resistenzentwicklung ist ein normaler evolutionärer Vorgang, der allerdings durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika befördert wird. In der Folge weisen mittlerweile auch viele uropathogene Erreger Resistenzen auf, die eine Therapie etwa von Harnwegsinfekten erschweren. Wie Resistenzen funktionieren und worauf Sie schon vor Behandlungsbeginn achten sollten.

13.01.2022 | Lokalanästhetika | CME

Therapie mit Lokalanästhetika in Endokrinologie und Gynäkologie

Die Therapie mit Lokalanästhetika (TLA) findet bis heute breiten Einsatz bei vielen banalen Alltagsbeschwerden. Das Grundlagenwissen über die pleiotropen molekularen Wirkungen von Lokalanästhetika ist umfangreich. Kontrollierte klinische Studien …

Ein typischer Messplatz für Video-Urodynamik in der Neurourologie

10.06.2021 | Uroradiologie | Zertifizierte Fortbildung

CME: Urodynamik – Chancen und Fallstricke

Für den richtigen Umgang mit neurogenen Blasenfunktionsstörungen ist das Verständnis der aus den neurologischen Störungen resultierenden Dysfunktionen entscheidend. Die Urodynamik – gegebenenfalls ergänzt um die Videodiagnostik – kann hier viel zum Erkenntnisgewinn beitragen.

20.04.2021 | Urologische Notfälle | CME

Management urologischer Notfälle

Bedingt durch die Umstrukturierungen der kassenärztlichen Notfallversorgung und den demographischen Wandel steigt die Zahl der notfallmäßigen Vorstellungen in Krankenhäusern kontinuierlich. Ein bedeutender Anteil dieser Notfälle betrifft die …

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Weiterführende Themen

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Kasuistiken

Low-dose-nativ-CT des Abdomens zeigt prävestikales Konkrements

03.11.2020 | Fieber | Facharzt-Training

Harnwegsinfekt, Flankenschmerzen und Fieber: Wie gehen Sie vor?

Nach mehrfacher Antibiotikatherapie einer Zystitis zeigt sich bei einer 26-jährigen Studentin weiterhin ein Harnwegsinfekt sowie ein Urin-pH von 7. Darüber hinaus beklagt die junge Frau intermittierende rechtsseitige Flankenschmerzen sowie seit 2 Tagen Temperaturen bis 38,5 °C und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Die Sonographie zeigt einen zweitgradigen Harnstau der rechten Niere. Es folgt ein Low-dose-nativ-CT des Abdomens.

Retrograde Hysteroskopie des linken Uterushorns über den linken Arbeitstrokar

13.03.2019 | Fistelbildung in der gynäkologischen Urologie | Bild und Fall

Fragliche hämorrhagische Zystitis bei junger Patientin

Eine 16-jährige Nulligravida mit bekanntem Uterus duplex stellte sich mit Unterbauchschmerzen, rezidivierenden Harnwegsinfekten und Mikrohämaturie vor. Anamnestisch bekannt war zudem eine Nierenagenesie links. Der Verdacht lautetet auf hämorrhagische Zystitis. Erst intraoperativ zeigte sich die Ursache der Symptome.

Neuer Inhalt

17.12.2018 | Dyspnoe | aufgefallen

Was hat ein Harnwegsinfekt mit Dyspnoe zu tun?

Das Antibiotikum Nitrofurantoin wird zur Therapie von Patienten mit unkompliziertem Harnwegsinfekt eingesetzt. Ein 75-jähriger Mann mit persistierender Infektion nahm es einen Monat ein und entwickelte eine Belastungsdyspnoe, weshalb er beim Pneumologen vorstellig wurde.

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Effekte von Antibiotika auf Bakterien

10.07.2022 | Antibiotika | Fortbildung

Antibiotic Stewardship und mikrobielle Diagnostik

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verfasst von:
Dr. Ivo Beyaert
Petrischale mit Bakterienkolonien

10.07.2022 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Fortbildung

Einfluss von Antibiotika auf das Mikrobiom des Urogenitaltrakts

Auch früher steril geglaubte Organsysteme wie der Harntrakt haben eine Standortflora. Antibiotika könnten das Mikrobiom des Menschen also auch hier beeinflussen. Aus möglichen Folgen für die Gesundheit leiten sich Empfehlungen für den korrekten Einsatz von Antibiotika ab.

verfasst von:
Sarah Yeldan, Dr. med. Tim Schiereck, PD Dr. med. habil. Jennifer Kranz, PD Dr. med. habil. Laila Schneidewind, Dr. med. Lena Biehl, Prof. Dr. med. Igor Tsaur, Prof. Dr. med. Thomas Otto, Dr. med. Dimitri Barski
Junge Frau hat Schmerzen in der urogenital Region

10.07.2022 | Harnwegsinfektionen | Fortbildung

(Nicht) antibiotische Prophylaxe bei HWI

Wiederkehrende Harnwegsinfekte (HWI) sind für die Betroffenen wie auch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte eine große Herausforderung. Multifaktorielle Präventionskonzepte können jedoch nachhaltige Erfolge erzielen. Dafür stehen sowohl antibiotische oder auch nicht antibiotische Möglichkeiten bereit.

verfasst von:
Dr. med. Fabian P. Stangl, PD Dr. med. habil. Jennifer Kranz, Prof. Dr. med. Florian Wagenlehner, PD Dr. med. habil. Laila Schneidewind

17.06.2022 | Glossitis | Kritisch gelesen

Vor zwei Wochen war er noch völlig gesund!

verfasst von:
Cornelius Heyer
Ileum-Harnleiterersatz rechts

06.06.2022 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Fortbildung

Negative Folgen der Strahlentherapie

Die Strahlentherapie von Tumoren – vor allem im Bereich des Beckens – hat oft Schäden im Urogenitaltrakt zur Folge. In diesem Beitrag werden die häufigsten Strahlenschäden von Harnblase, Ureter und Urethra mit entsprechenden Therapiemöglichkeiten dargestellt.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Tilmann Kälble
Handlungsempfehlungen bei strahleninduzierter hämorrhagischer Zystitis

29.05.2022 | Zystitis | Leitthema

Die blutende Strahlenblase – mögliche Therapieoptionen!

Die strahleninduzierte hämorrhagische Zystitis ist Langzeitfolge einer Strahlenbehandlung des Beckens mit einer Inzidenzrate von ungefähr 5–10 %. Harnwegsinfektionen oder ein Tumorgeschehen müssen zunächst ausgeschlossen werden. Dann erfolgt die entsprechende Therapie je nachdem wie schwer und akut die Symptomatik ist.

verfasst von:
Univ.-Prof. Dr. P. Nuhn, Univ.-Prof. em. Dr. J. Thüroff
Charakteristisches Wellenmuster ausschwärmender Proteus-Bakterien

05.04.2022 | Bakteriologie | Fortbildung

Die Entschlüsselung der "Bakteriensprache"

Bakterien sind "Plaudertaschen" und für ihre Kommunikation nutzen sie  chemische Signale. Auch bei Infektionen spielt die „Bakteriensprache“ eine wichtige Rolle. Das Relevante für die Medizin: Wird der chemische Nachrichtenaustausch gestört, kann daran der ganze Infektionsvorgang scheitern. "Störsignale" hat die Natur natürlich parat und sie könnten neue Therapieoptionen eröffnen.

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Dr. Ivo Beyaert
Endoskopischer Befund einer Harnröhre bei Uerthritis posterior

05.04.2022 | Urethritis | Fortbildung

Urethritis posterior – unnötige Diagnostik und Therapie vermeiden

Von einer Urethritis posterior wird bei meist terminaler schmerzloser Makrohämaturie gesprochen. Die Pathologie ist selbstlimitierend mit einer sehr guten Prognose. Wenn man die Diagnose kennt und in Evidenz hält, kann das die Betroffenen vor einer unnötigen Zystoskopie bewahren und die Angehörigen beruhigen.

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PD Dr. med. Evi Comploj

29.03.2022 | Prostatitis | Schwerpunkt

Infektionen des männlichen Urogenitalsystems

Eine kurze Übersicht über häufige Erkrankungen und deren Therapie

Die Balanitis, eine oft auch als Balanoposthitis imponierende Erkrankung, ist eine Entzündung der Vorhaut. Sie kann alle Altersgruppen betreffen und geht meist mit einer relativen oder absoluten Phimose einher. Oft hoch akut und schmerzhaft sieht …

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Tobias Mallock

14.03.2022 | Überaktive Blase | Schwerpunkt – Kasuistiken

Chinesische Arzneitherapie bei rezidivierender Zystitis und Reizblase

Anhand einer Kasuistik werden die Pathogenese und die syndrombezogene Behandlung einer Zystitis und Reizblase mit 2 chinesischen Rezepturen dargestellt. Ba Zheng San (8-Korrekturen-Pulver) ist gut geeignet als sogenannte „pill in the pocket“ bei …

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20.07.2022 | Harnwegsinfektionen | Sonderbericht | Online-Artikel

Häufige Harnwegsinfektionen – Impfung statt Antibiotika?

Über den aktuell bestmöglichen Umgang mit Harnwegsinfektionen diskutierten bei einem interdisziplinären Workshop eine Allgemeinmedizinerin, zwei Urologen und ein Gynäkologe. Sie beleuchteten dabei auch den Stellenwert einer Immunprophylaxe bei rezidivierenden Infektionen.

Dermapharm AG

09.05.2022 | Harnwegsinfektionen | Sonderbericht | Online-Artikel

Unkomplizierte Harnwegsinfektionen: Phytotherapie bei unkomplizierter Zystitis – eine gut wirksame Alternative

Antibiotikaresistenzen sind ein zunehmendes Problem. Daher ist es geboten, unnötige Antibiotikagaben zu vermeiden – besonders auch bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen (uHWI). Wegen uHWI werden in Deutschland pro Jahr rund sechs Millionen Antibiotikarezepte ausgestellt. Mit der Dreierkombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel steht bei unkomplizierter Zystitis eine evidenzbasierte Alternative zur Antibiotikatherapie zur Verfügung.

Bionorica SE

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2019 | Abdomenschmerzen | OriginalPaper | Buchkapitel

Viszeraler Schmerz

Grundlagenwissenschaftler definieren viszerale Schmerzen als Schmerzen, die von viszeral innervierten Organen des Thorax, Abdomens und Beckens ausgehen. Kliniker sprechen von Brust- (thorakalen), Bauch- (abdominellen) und Unterbauch- sowie …

2018 | Urologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | OriginalPaper | Buchkapitel

Beschwerden und Erkrankungen im urogenitalen Bereich

Die in diesem Kapitel erfassten »Erkrankungen im Urogenitalbereich« nehmen innerhalb der Beratungsergebnisse der Allgemeinpraxis mit 5,5 % ( Kap. 1, Tab. 1.2 einen respektablen Rang ein. In nahezu einem Viertel aller Fälle sind mit Hilfe der …

2017 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | OriginalPaper | Buchkapitel

Urin- und Stuhluntersuchungen

Der Ausschluss oder die frühzeitige Diagnostik von beginnenden Nephropathien und Harnwegsinfekten mittels qualitativer Teststreifenverfahren ist eine Domäne des POCT. Diese und weitere Testverfahren werden im Kapitel ausführlich beschrieben.

2014 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | OriginalPaper | Buchkapitel

In der Urologie verwendete Antibiotika

In übersichtlichen Tabellen werden die wichtigsten in der Urologie verwendeten Antibiotika mit jeweiligen Dosierungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen aufgeführt. Genannt werden Penicilline, Cephalosporine, Fluorchinolone sowie diverse weitere …

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