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01.06.2014 | Leitthema | Ausgabe 6/2014

Der Ophthalmologe 6/2014

Perspektiven der laserassistierten Keratoplastik

Eine aktuelle Übersicht und erste experimentelle Erfahrungen mit dem Pikosekundeninfrarotlaser (λ = 3 µm)

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 6/2014
Autoren:
PD Dr. S.J. Linke, L. Ren, A. Frings, J. Steinberg, W. Wöllmer, T. Katz, R. Reimer, N.O. Hansen, N. Jowett, G. Richard, R.J. Dwayne Miller
Wichtige Hinweise

__ ____

Diese Studie wurde durch einen European Research Council Advanced Investigator Grant „Miller: ERC-adG-2011-291630: SUREPIRL, Picosecond Infrared Laser for Scarfree Surgery with Preservation of Tissue Structure and Recognition of Tissue Type and Boundaries“ gefördert.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die vorliegende Arbeit gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der laserassistierten Keratoplastik und beschreibt eine Machbarkeitsstudie zur Anwendung eines neuen Pikosekundenlasers für die applanationsfreie Hornhauttrepanation.

Methoden

Das Verfahren basiert auf einem speziell angepassten Lasersystem (PIRL-HP2-1064 OPA-3000, Attodyne Inc., Kanada), das bei einer Wellenlänge von 3000 ± 90 nm mit einer Pulsdauer von 300 ps und einer Repetitionsrate von 1 kHz arbeitet. Der Pikosekundeninfrarotlaser (PIRL) wird mithilfe eines selbst entwickelten Optiksystems über eine Scannereinheit zur Probe geführt. Die Korneoskleralscheiben wurden vor der Trepanation auf einer künstlichen vorderen Augenkammer fixiert und anschließend unter kontrollierten und stabilen Augeninnendruckverhältnissen mit dem PIRL behandelt.

Ergebnisse

Ein definiertes Ablationsschema, z. B. kreisförmig, linear, rechteckig oder scheibenförmig, kann gewählt und die spezifischen Abmessungen können durch den Benutzer festgelegt werden. Innerhalb dieser Studie wurden kreisförmige und gerade Inzisionen der Hornhaut analysiert. Makroskopische, histologische, konfokal mikroskopische und „Environmental scanning electron microscopy“ (ESEM)-Untersuchungen wurden zur Charakterisierung der Schnittqualität durchgeführt. Mithilfe des PIRL konnten reproduzierbar und stabil Inzisionen in der humanen und porcinen Hornhaut bei minimaler Schädigung des umliegenden Gewebes ausgeführt werden.

Schlussfolgerungen

Die Laserstrahlung des PIRL, die im mittleren infraroten Spektralbereich (λ = 3 µm) exakt auf eine Vibrationsanregungsbande des Wassermoleküls abgestimmt ist, dient als effektives Hilfsmittel zur applanationsfreien Trepanation der Hornhaut und erweitert damit das Instrumentarium der Hornhauttransplantationschirurgie.

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