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01.06.2014 | Leitthema | Ausgabe 6/2014

Der Ophthalmologe 6/2014

Bedeutung der Wellenlänge für ultrakurze Laserpulse in der normalen und pathologischen Hornhaut

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 6/2014
Autor:
K. Plamann

Zusammenfassung

Hintergrund

Dargestellt wird eine Zusammenfassung von Studien über die Bedeutung der Laserwellenlänge für die Ultrakurzpulslaser-assistierte Keratoplastik.

Material und Methoden

Der Beitrag bietet eine Zusammenfassung der wesentlichen für die Transparenz der Hornhaut verantwortlichen physikalischen Mechanismen und berichtet über Transparenzmessungen sowie Laborexperimente mit Lasern in Gewebe bei verschiedenen Wellenlängen.

Ergebnisse

Die Transparenz gesunder Hornhaut hängt stark mit ihrer regelmäßigen Struktur auf mikrometrischen und nanometrischen Größenskalen zusammen. Viele Indikationen für die Keratoplastik gehen mit einer Störung dieser Struktur und daher einer teilweise stark reduzierten Gewebetransparenz einher. Dies erklärt die oft unbefriedigenden Ergebnisse beim Einsatz von Ultrakurzpulslasern für diese Prozedur. Theoretische Überlegungen und Laborversuche zeigen, dass die die Strahlqualität des Lasers vermindernden Lichtstreuprozesse stark von der Lichtwellenlänge abhängen und bei Verwendung von längeren als den derzeit genutzten Wellenlängen praktisch vollständig unterdrückt werden können. Es bietet sich hier die Nutzung eines spektralen Transparenzbereichs bei 1,65 µm an.

Schlussfolgerung

Die Verwendung von Laserwellenlängen nahe 1,65 µm stellt eine interessante Alternative zur Verbesserung der Ultrakurzpulslaser-assistierten Keratoplastik in stark pathologischem Hornhautgewebe dar.

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