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„Intravasal trocken – Gewebe voll“: interstitielles Ödem und Volumenmanagement in der Intensivmedizin

Erschienen in:

Zusammenfassung

In der zweiten Phase der Schocktherapie liegt regelmäßig eine Flüssigkeitsüberladung mit Ödemen vor, die nicht nur die Haut und Bindegewebe betreffen, sondern auch Organfunktionen u. a. der Nieren, Lunge und Leber beeinträchtigen. Neue Erkenntnisse zum revidierten Starling-Prinzip und der endothelialen Glykokalyx haben Implikationen für eine adäquate Flüssigkeitstherapie in der zweiten Phase der Sepsis. Die Diagnose einer Flüssigkeitsüberladung sowie eine sachgerechte Diuretika- oder Ultrafiltrationstherapie sind Schwerpunkte eines „Late goal-directed fluid removal“-Managements.
Titel
„Intravasal trocken – Gewebe voll“: interstitielles Ödem und Volumenmanagement in der Intensivmedizin
Verfasst von
Dr. Gunnar Schley
Prof. Dr. Carsten Willam
Publikationsdatum
04.10.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin / Ausgabe 8/2021
Print ISSN: 2193-6218
Elektronische ISSN: 2193-6226
DOI
https://doi.org/10.1007/s00063-021-00872-7
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Bildnachweise
Phasen der Sepsis und Flüssigkeitstherapie/© Springer Medizin Verlag GmbH, Teaserbild AOP CH/© AOP Health Group, DIVI25 Symposium/© AOP Health, Grafik eines Schalters, der gedreht wird. Overlay mit der Schrift "ICU" und einem Intensivpatienten/© AOP Health, Grafik von einem menschlichen Herzen mit Visualisierung des Herzschlags im Hintergrund/© AOP Health