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15.12.2014 | Medizin aktuell | Ausgabe 6/2014

Orthopädie & Rheuma 6/2014

Skoliose besser von ventral oder von dorsal operieren?

Zeitschrift:
Orthopädie & Rheuma > Ausgabe 6/2014
Autor:
wk
_ Thorakalskoliosen ab 45–50°, doppelbogige Skoliosen ab 35–50° und (Thorako-)Lumbalskoliosen ab 35–40° stellen eine Indikation für die operativen Therapie dar. Dies erläuterte Prof. Henry Halm, Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum der Schön Klinik Neustadt/Holstein. Während der Eingriff bei Erwachsenen immer als dorsale Operation erfolge, sei bei Adoleszenten mit idiopathischer Skoliose und einbogig thorakaler bzw. (thorako-)lumbaler Krümmung der ventrale Zugang eine interessante Alternative. Der Vorteil: Er erlaubt eine exzellente Derotation und Spontankorrektur kompensatorischer Krümmungen und kommt mit einer kürzeren Fusionsstrecke aus. Zudem seien die Risiken für neurologische Komplikationen, relavanten Blutverlust und Infektionen gering, wie Halm betonte. Die bei ventralem Vorgehen eingesetzten Doppelstabsysteme würden überlegene biomechanische Eigenschaften aufweisen und eine ideale Flachrücken-Korrektur ermöglichen. Insgesamt sei eine fast optimale Korrektur in allen drei Ebenen erzielbar, während bei dorsal eingebrachten Implantaten die Kyphose oft verloren gehe. ...

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