Diagnostik und Therapie des Hodgkin-Lymphoms
- 27.06.2016
- Hodgkin-Lymphom
- CME
- Verfasst von
- Carolin Bürkle
- Prof. Dr. med. Peter Borchmann
- Erschienen in
- Die Onkologie | Ausgabe 8/2016
Zusammenfassung
Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist die häufigste hämatologische Neoplasie bei jungen Erwachsenen. Über 80 % der Patienten können mit einer risikoadaptierten Chemo- und/oder Radiotherapie geheilt werden. Die Stadieneinteilung erfolgt abhängig von der Tumorlast und anderen Risikofaktoren in frühe, intermediäre und fortgeschrittene Stadien. Die gründliche Diagnostik vor Therapieeinleitung ist zur korrekten Risikoklassifikation unerlässlich. Die Erstlinientherapie besteht für frühe und intermediäre Stadien aus einer kombinierten Chemo- und Strahlentherapie, wobei frühe Stadien nur 2 Zyklen ABVD (Doxorubicin, Bleomycin, Vinblastin, Dacarbazin) benötigen und intermediäre Stadien mit 2 Zyklen BEACOPPesk (Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Prednisolon, Procarbazin), gefolgt von 2 Zyklen ABVD behandelt werden. Fortgeschrittene Stadien werden mit 6 Zyklen BEACOPPesk therapiert, und nur im Fall einer metabolisch aktiven Resterkrankung lokal konsolidierend bestrahlt. Im Rezidiv werden die meist jungen Patienten mit einer Hochdosischemotherapie in kurativer Intention behandelt. Die besonderen Bedürfnisse junger Erwachsene mit Krebs sind vor, während und nach der Therapie zu beachten.
- Titel
- Diagnostik und Therapie des Hodgkin-Lymphoms
- Verfasst von
-
Carolin Bürkle
Prof. Dr. med. Peter Borchmann
- Publikationsdatum
- 27.06.2016
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Schlagwörter
-
Hodgkin-Lymphom
Zytostatische Therapie
Strahlentherapie
Onkologie - Erschienen in
-
Die Onkologie / Ausgabe 8/2016
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00761-016-0057-x
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