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04.02.2019 | Makuladegeneration | CME | Ausgabe 2/2019

Der Ophthalmologe 2/2019

Epidemiologie hochgradiger Sehbehinderungen und Blindheit älterer Menschen in Deutschland

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 2/2019
Autoren:
M. M. Mauschitz, J. Q. Li, P. P. Larsen, J. Köberlein-Neu, F. G. Holz, M. M. B. Breteler, Prof. Dr. R. P. Finger
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Redaktion

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
A. Kampik, München
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar
M.M. Mauschitz und J.Q. Li trugen gleichermaßen zu diesem Artikel bei.

Zusammenfassung

In Deutschland leben Schätzungen zufolge bis zu 500.000 blinde und bis zu 1 Mio. sehbehinderte Menschen. Da in Deutschland ein nationales Blindenregister fehlt, wird für diese Schätzungen auf Daten der Vergabestellen von Transferleistungen wie Blindengeld und der Versorgungsämter sowie auf bevölkerungsbasierte Studien zurückgegriffen. Hauptursachen für hochgradige Sehbehinderung und Blindheit sind die altersabhängige Makuladegeneration, das Glaukom und die diabetischen Augenerkrankungen. Insgesamt ist ein relativer Rückgang der Inzidenz hochgradiger Sehbehinderung und Blindheit in den letzten Jahrzehnten zu verzeichnen. Dies ist insbesondere auf die Verbesserung der ophthalmologischen Versorgungssituation und die Einführung besserer Therapien zurückzuführen. Dennoch steigt die absolute Zahl der Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit aufgrund der Alterung der Gesellschaft weiter. Dies hat bedeutende gesellschaftliche wie auch sozioökonomische Folgen.

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