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17.10.2016 | CME | Ausgabe 7/2016

Gefässchirurgie 7/2016

Management der perioperativen Myokardischämie

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 7/2016
Autoren:
Dr. F. Stoll, Prof. Dr. E. Giannitsis, Prof. Dr. H. A. Katus, Prof. Dr. O. J. Müller
Wichtige Hinweise

Redaktion

D. Böckler, Heidelberg
J. Hoffmann, Essen

Zusammenfassung

Patienten in der Gefäßchirurgie sind oftmals von einem deutlich erhöhten kardialen Risiko betroffen. Kardiale Ereignisse treten bei pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)-Patienten häufiger auf und sind zudem mit einer schlechteren Prognose assoziiert. Trotz ähnlicher Erkrankungsgenese sind diese Patienten im Vergleich zu Patienten mit bekannter koronarer Herzkrankheit (KHK) medikamentös unterversorgt. Bei bestimmten Risikofaktoren für das Vorliegen einer KHK sollte präoperativ eine kardiologische Diagnostik und ggf. Therapie erfolgen. Bei Verdacht eines perioperativen Myokardinfarkts (MI) muss unverzüglich ein EKG geschrieben werden. Bei Vorliegen eines ST-Strecken-Hebungs-Infarkts erfolgt eine umgehende Koronarintervention. Zur weiteren Diagnostik des Nicht-ST-Hebungs-Infarkts wird der kardiale Biomarker Troponin (seriell) bestimmt. Neben einem Typ-I-MI, der durch Plaqueruptur entsteht, muss auch an einen Typ-2-MI gedacht werden, der durch ein Ungleichgewicht von Sauerstoffbedarf und erhöhtem Verbrauch auch in Abwesenheit einer Plaqueruptur (z. B. bei signifikanter Koronarstenose, bei Koronarspasmus) entstehen kann. Die Koronarangiographie wird individualisiert nach Einschätzung eines Nutzen-Risiko-Verhältnisses durchgeführt. Die medikamentöse Therapie des MI beinhaltet eine duale Thrombozytenaggregationshemmung sowie eine Antikoagulation. Differenzialdiagnostisch ist in der Akutsituation insbesondere an andere potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen wie Lungenarterienembolie oder Aortendissektion zu denken.

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