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Neurologie

Empfehlungen der Redaktion

MRT: Transversale T2-Wichtung über dem Zervikalmark mit Signalsteigerung im Bereich der Hinterstränge

25.07.2022 | Bewegungsstörungen | Der interessante Fall

Progrediente ataktische Gangstörung mit schwierigem Befund

Ein 54-jähriger Patient kann seit neun Monaten nur noch wenige hundert Meter gehen ohne zu stürzen. Sämtliche Blut- und Liquoruntersuchungen sowie MRT des Schädels sind nicht wegweisend. Die MRT der Wirbelsäule ergibt den Verdacht auf zervikale Myelitis, deren Therapie bringt aber nur eine leichte Besserung. Wie ist nun vorzugehen?

verfasst von:
Dr. A. Pankert, A. Grau
MRT des Schädels vom 14. Januar 2022

08.09.2022 | Epileptischer Anfall | Fortbildung

Epilepsie oder einmaliger epileptsicher Anfall?

Eine Patientin erleidet nach schwerer Diarrhoe mit Hyponatriämie einen epileptischen Anfall. Nach Normalisierung der Natriumwerte und Gabe eines Antiepileptikums erholt sie sich und bleibt lange stabil. Doch handelt es sich um eine strukturelle Epilepsie und ist das Medikament noch indiziert? Antworten liefert ein MRT-Befund.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Wolfgang Freund
Algorithmus zum Deprescribing von Antipsychotika bei Demenz

Open Access 30.06.2022 | Akute vorübergehende psychotische Störungen | Originalien

„Deprescribing“ von Antipsychotika bei Demenz – Handlungsempfehlung

Handlungsempfehlungen zu Dosisreduktion und Absetzversuchen

Etwa 90 Prozent der Demenzerkrankten entwickeln im Verlauf psychische und Verhaltensstörungen. Antipsychotika sollen laut Leitlinien nur bei spezieller Indikation und zeitlich begrenzt in geringer Dosis eingesetzt werden. Ein Algorithmus zeigt, wie eine Medikation stufenweise ausgeschlichen werden kann.

verfasst von:
Dr. Carola Roßmeier, Jennifer Gast, Lina Riedl, Julia Hartmann, Sarah Kohl, Florentine Hartmann, Janine Diehl-Schmid
Flow chart zur Diagnose und Therapie der Trigeminusneuralgie

27.07.2022 | Trigeminusneuralgie | SOP/Algorithmus

Wie ein Blitzschlag: Die Trigeminusneuralgie

Die Trigeminusneuralgie ist ein wiederkehrender einseitiger Gesichtsschmerz, der durch kurze, blitzartige Schmerzattacken gekennzeichnet ist und betrifft das Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Äste des N. trigeminus. Je nach Ursache lassen sich drei Formen unterscheiden. Ein Algorithmus zeigt den Ablauf der Differenzialdiagnose sowie Therapiemöglichkeiten.

verfasst von:
Prof. Dr. Mark Obermann
Stenting einer proximalen Stenose der A.carotis interna links

22.08.2022 | Karotisstenose | Zertifizierte Fortbildung Neurologie

CME: Management der extrakraniellen Karotisstenose

Atherosklerotisch bedingte Stenosen der Arteria carotis interna sind für 8–15 % aller ischämischen Schlaganfälle verantwortlich. Je nach Symptomatik kann eine konservative oder operative Therapie indiziert sein. Letztere beinhaltet die Karotisendarteriektomie oder das Karotisstenting. Wie diese Therapien ablaufen und welche Risiken dabei zu beachten sind, lesen Sie im Folgenden Beitrag.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Prof. Dr. med. Christian Gerloff, Prof. Dr. med. Jens Fiehler, Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Henning Eckstein
Farbduplexsonographie der rechten ACI im Längsschnitt

10.08.2022 | Neurologische Notfälle | Der neurologische Notfall

Kopfschmerzen, Doppelbilder und Halsschwellung – Ihre Diagnose?

Eine 84-jährige Patientin leidet seit kurzem an Kopfschmerzen und sieht doppelt. Seit mehreren Monaten schmerzt zudem ihr rechter Halsbereich und ist geschwollen. Zunächst deuten die Gefäßwandverdickungen auf ein TIPIC-Syndrom. Tage später fällt im Ultraschall jedoch eine Veränderung der Temporalarterie auf, die zur richtigen Diagnose führt.

verfasst von:
Dr. H. Kisyova, Dr. Falk Gühne, Dr. Niklas Eckardt, Dr. Almut Kunze, Dr. A. Günther
Unruhige Beine während der Schlafenszeit

08.09.2022 | Restless-Legs-Syndrom | Nachrichten

Restless-Legs-Syndrom: Optimierung des Eisenstoffwechsels empfohlen

Die genaue Pathophysiologie des Restless-Legs-Syndroms (RLS) ist noch nicht vollständig bekannt. Es gibt jedoch immer mehr Erkenntnisse darüber, wie Betroffene adäquat versorgt werden können. Diese wurden nun in der aktuellen S2k-Leitlinie „Restless Legs Syndrom“ zusammengefasst.

Computertomographiebasierte Prädiktoren einer Hämatomprogression

09.08.2022 | Hirnblutung | CME Zertifizierte Fortbildung

CME: Akutmanagement intrazerebraler Blutungen

Die intrazerebrale Blutung ist eine der schwerwiegendsten Formen des akuten Schlaganfalls und führt oftmals zu bleibenden Funktionsausfällen oder zum Tod. Das Outcome hängt vor allem vom Zustand der Betroffenen ab. In diesem Beitrag lesen Sie zu den leitlinienbasierten Behandlungszielen und -strategien. Außerdem erhalten Sie Einblicke in das Komplikationsmanagement.

verfasst von:
A. Sekita, PD Dr. Joji B. Kuramatsu
Schematische Darstellung der kutanen Innervierung und Reizweiterleitung zum Gehirn

13.06.2022 | Pruritus | Leitthema

Neurobiologie des Pruritus: Grundlage für neue therapeutische Anätze

Was verursacht einen chronischen Pruritus? Das komplexe Zusammenspiel von Keratinozyten, peripheren Nerven und Immunzellen rückt stärker in den Fokus der Pruritusforschung und bietet eine Grundlage für moderne zielgerichtete Therapien. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, was bisher dazu bekannt ist.

verfasst von:
Konstantin Agelopoulos, Henning Wiegmann, Martin Schmelz, Prof. Dr. Sonja Ständer
Funikuläre Myelose. MRT vor und zehn Wochen nach Beginn der oralen Cyancobalaminsubstitution

16.08.2022 | Vitamin-B12-Mangel | Zertifizierte Fortbildung

CME: Vitamin B12 in Neurologie und Psychiatrie

Vitamin B12 ist essenziell für die Bildung von Myelinscheiden im Nervensystem. Ein Mangel kann über längere Zeit zu Schäden in peripheren und zentralen Nervenstrukturen führen und eine funikuläre Myelose auslösen. Neben neurologischen Anzeichen können auch Konzentrationsstörungen, Apathie und Psychosen Symptome eines Mangels sein.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Markus Weih
Illustration: Blutgefäß mit Plaque

23.08.2022 | Apoplex | Nachrichten

Neue Leitlinie: Neun Tipps gegen den zweiten Schlaganfall

Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung, viel Obst und Gemüse, wenig Salz, wenig Alkohol und Verzicht auf Tabak senkt das Schlaganfallrisiko. Dies sollte auch für die Sekundärprophylaxe gelten. Eine aktualisierte Leitlinie gibt jetzt Orientierung.

Selten und oft gutartig: Das Hypophysenadenom

Tumoren der Hirnanhangdrüse machen ca. 15% aller Hirntumoren aus und können verschiedene Hormonstörungen, Kopfschmerzen und Sehstörungen hervorrufen. Bei frühzeitiger Diagnose und fachgerechter Behandlung haben sie meist eine gute Prognose. Einen Überblick über Symptome, Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie bietet das aktuelle Poster der Rubrik „Zoom“ aus der Zeitschrift DGNeurologie.

Illustration: Rauchendes Gehirn

22.08.2022 | ZNS-Schäden durch psychoaktive Substanzen | Aktuell

Cannabisfreigabe: "Hier geht es um tiefgreifende Hirnveränderungen"

Mehrere Studien belegen, dass das adoleszente Gehirn besonders empfindlich auf Störungen des Endocannabinoidsystems reagiert. Ein früher Cannabiskonsum kann dabei tiefgreifende Hirnveränderungen herbeiführen die neuropsychiatrische Störungen begünstigen. Für Professorin Havemann-Reinecke, Universität Göttingen, ist das ein wichtiger Grund, den Konsum nicht vor dem 21. Lebensjahr freizugeben.

verfasst von:
Thomas Müller
16-jähriger Patient mit tubulonodulärem Balkenlipom und assoziierter Balkenfehlbildung

13.07.2022 | Maligne primäre ZNS-Tumoren | CME

CME: Pathologien des Corpus callosum in der Bildgebung

Das Corpus callosum ist die größte gebündelte Struktur der weißen Substanz des menschlichen Gehirns. Viele Erkrankungen können den sogenannten "Balken" betreffen – Lipome, Läsionen, Neoplasien oder Folgen demyelinisierender Erkrankungen. Wie Sie diese im MRT erkennen, lesen Sie im Beitrag.

verfasst von:
Dr. med. J. Jesser, Prof. Dr. M. Bendszus
Ein älterer Mann mit Hörgerät im Altersheim

04.07.2022 | Hörgeräteversorgung | Redaktionstipp | Nachrichten

Demenzforschung: Hörprobleme sind beeinflussbarer Risikofaktor

Bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten im mittleren und höheren Alter sollten Ärztinnen und Ärzte immer eine mögliche Schwerhörigkeit im Blick haben. Die Minderung der Folgen durch ein adäquates Hörgerät verbessert nicht nur die Lebensqualität der Nutzer, sondern kann auch ihr Demenz-Risiko verringern.

Erscheinungsformen von Schädelbasismetastasen

Open Access 13.01.2022 | Maligne primäre ZNS-Tumoren | Originalien

Steckbrief: Schädelbasismetastasen mit Hirnnervenbeteiligung

Klinischer Steckbrief einer schwerwiegenden Erkrankung

Schädelbasismetastasen mit Hirnnervenausfällen sind selten, vielseitig und haben oft eine schlechte Prognose. Schon kleine Läsionen können zu schweren funktionellen Beeinträchtigungen führen. Eine Verbesserung der Überlebenszeit setzt eine präzise Diagnostik voraus. Hier finden Sie eine Übersicht zu wichtigen klinischen Symptomen und zur Therapie.

verfasst von:
J. Hoppe, T. Kalckreuth, M. Metelmann, J. J. Rumpf, S. Klagges, S. Dietzsch, C. Scherlach, T. Kuhnt, R. D. Kortmann, PD Dr. med. C. Seidel
Illustration: Gehirntraining

01.08.2022 | Morbus Parkinson | Literatur kompakt

Sport verbessert neuronale Vernetzung bei Parkinson

Zwei neue Studien belegen die positive Wirkung aeroben Trainings auf die Motorik bei Parkinsonkranken. Eine Sporteinheit kann hierbei die funktionelle und strukturierte Plastizität in zentralen Netzwerken stimulieren. Das kann globale Hirnatrophien reduzieren und die kognitiven und motorische Fähigkeiten verbessern. 

verfasst von:
Prof. Dr. med. Stephan Klebe
Repräsentative MRT-Schichten

16.08.2022 | Neurologische Diagnostik | Fortbildung

Vergesslichkeit und Gangstörungen nach Trauerfall

Ein 69-jähriger Patient wird in Begleitung seiner Tochter vorgestellt. Diese schildert die zunehmende Vergesslichkeit und Gangstörungen ihres Vaters. Es liege am plötzlichen Tod seiner Ehefrau, begründet der Patient. Im MRT fallen dann massive Erweiterungen der Seitenventrikel auf. Wie lautet die Diagnose und welche Therapie ist geeignet?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Wolfgang Freund
6-Kanal-Polygrafiesystem bei obstruktiver Schlafapnoe

23.06.2022 | Obstruktives Schlafapnoesyndrom | Literatur kompakt

Schlaganfallprävention im Schlaf

Durch ein ambulantes Screening könnte eine obstruktive Schlafapnoe bei Patienten nach einem Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke möglicherweise besser identifiziert werden als bisher.

verfasst von:
Frank Stachulski
Schema der neurodegenerativen Parkinson-Syndrome gemäß ihrer Neuropathologe

24.06.2022 | Atypische Parkinson-Syndrome | CME

CME: Atypische Parkinson-Syndrome im Alter

Atypische Parkinson-Syndrome haben eine überlappende Neuropathologie und Symptomatik wie das idiopathische Parkinson-Syndrom, sind aber klinisch klar abzugrenzen. Rasche Progression, Lateralisierung motorischer Symptome und vermindertes Ansprechen auf L-Dopa können "Red Flags" sein. Im Beitrag werden Diagnostik und Therapie von vier Entitäten erläutert.

verfasst von:
Univ.-Prof. Dr. Bernhard Iglseder, Dr. med. Rüdiger Lange

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