Zum Inhalt

Langzeitmorbidität und Transition von Kindern mit Ösophagusatresie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Fast täglich wird in Deutschland ein Kind mit Ösophagusatresie (ÖA) geboren. Die Gesamtüberlebensrate hat sich in den letzten Jahrzehnten signifikant verbessert. Auch nach einer erfolgreichen Operation haben Patienten mit ÖA häufig lebenslange Beschwerden. Zu diesen gehören Motilitätsstörungen des Ösophagus mit Dysphagie, gastroösophageale Refluxerkrankung, rezidivierende und chronische Atemwegserkrankungen, Gedeihstörungen, muskuloskeletale Probleme, psychosoziale Beeinträchtigungen und Einschränkungen der Lebensqualität. Daraus ergeben sich ständig neue Herausforderungen in der Betreuung von langzeitlichen Komorbiditäten und Folgeerkrankungen. Insbesondere die Transition jugendlicher Patienten in die Erwachsenenmedizin gestaltet sich durch den Mangel an einheitlichen Empfehlungen und Ressourcen schwierig. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die wichtigsten Morbiditäten von Patienten mit ÖA und fasst die relevante Diagnostik sowie Therapie zusammen. Dabei werden respiratorische Erkrankungen besonders berücksichtigt. Ziel ist es, eine erfolgreiche interdisziplinäre Nachsorge von Jugendlichen und Erwachsenen mit ÖA zu gewährleisten.
Titel
Langzeitmorbidität und Transition von Kindern mit Ösophagusatresie
Verfasst von
Ophelia Aubert
Freerk Prenzel
Christoph-Eckhard Heyde
Albrecht Hoffmeister
Gunter Flemming
Ines Gockel
Daniel Gräfe
Franziska Schlensog-Schuster
Stephan Jechalke
Anke Widenmann-Grolig
Martin Lacher
PD Dr. med. Steffi Mayer
Publikationsdatum
18.10.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Pneumologie / Ausgabe 6/2022
Print ISSN: 2731-7404
Elektronische ISSN: 2731-7412
DOI
https://doi.org/10.1007/s10405-022-00471-z
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Passend zum Thema

ANZEIGE

Mangelernährung als entscheidender Faktor des Therapie Outcomes

Bis zu 87 % der Patient:innen mit fortgeschrittenen Tumoren verlieren bereits zur Diagnose Gewicht. Das beeinträchtigt Lebensqualität, Therapieansprechen und Mortalität. Warum eine frühzeitige ernährungsmedizinische Intervention essenziell ist, lesen Sie im Artikel.

ANZEIGE

Sarkopenie als Prädiktor für dosislimitierende Toxizität

Ungewollter Gewichtsverlust betrifft nicht nur Fettgewebe, sondern auch Muskelmasse und ist mit erhöhter Therapietoxizität und Komplikationsrisiken assoziiert. Erfahren Sie, wie Sarkopenie die Therapie beeinflusst – und was Sie dagegen tun können.

ANZEIGE

"Krebsdiäten" auf dem Prüfstand

Immer wieder kursieren spezielle „Krebsdiäten“, die Heilung oder Besserung versprechen. Viele Patient:innen sind für solche Versprechen empfänglich – mit oft riskanten Folgen. Erfahren Sie, warum eine fundierte Ernährungsberatung entscheidend ist und welche Ernährungsinterventionen tatsächlich sinnvoll sind.

ANZEIGE

Mangelernährung in der Onkologie – Fortimel® als Teil der ganzheitlichen Versorgung

Bis zu 80% der onkologischen Patient:innen verlieren ungewollt Gewicht – mit gravierenden Folgen für den Therapieverlauf. Eine frühzeitige Ernährungstherapie mit medizinischer Trinknahrung wie Fortimel® kann den Unterschied machen und das Outcome Ihrer Patient:innen unterstützen. Jetzt mehr erfahren.

Fortimel
Webinar

Magen-Darm-Erkrankungen in der Hausarztpraxis

Häufige gastrointestinale Krankheiten in der niedergelassenen Praxis sind Thema in diesem aufgezeichneten MMW-Webinar. Welche Differenzialdiagnosen bei Oberbauchbeschwerden sollten Sie kennen? Wie gelingt eine erfolgreiche probiotische Behandlung bei Reizdarm? Welche neuen Entwicklungen und praktischen Aspekte gibt es bei Diagnostik und Behandlung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen?

Passend zum Thema

ANZEIGE

Digitale Gesundheitsanwendungen: Vorteile für Betroffene und Praxis

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) bieten zahlreiche Vorteile für Patientinnen und Patienten sowie für die behandelnden Ärzt*innen. Sie unterstützen bei der Aufklärung, Therapie und im Krankheitsmanagement, was zu einer verbesserten Patient*innenversorgung und effizienteren Abläufen in der Praxis führt.

ANZEIGE

Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) erkennen und abgrenzen

Das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) ist eine komplexe Multisystemerkrankung, die durch eine Überaktivität von Mastzellen gekennzeichnet ist. Es ist wichtig, MCAS von anderen Mastzellaktivierungsstörungen wie der Mastozytose abzugrenzen. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome und die diagnostischen Herausforderungen.

ANZEIGE

Erstattungsfähigkeit von Iberogast®: alle Infos auf einen Blick

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für rezeptfreie Arzneimittel wie Iberogast® Classic und Iberogast® Advance, sofern sie auf einem Grünen Rezept verordnet werden. In diesem Beitrag finden Sie eine praktische Übersicht und weiterführende Informationen dazu.

ANZEIGE

Ob jung, ob alt, Reizdarm und -magen gezielt therapieren

Erfahren Sie mehr über die gezielte Behandlung von Reizdarm und Reizmagen. Mit Expertenwissen von Prof. Dr. Madisch, Prof. Dr. Gerner und Prof. Dr. Labenz zu biopsychosozialen Konzepten und spezifischen Therapieansätzen auch für Kinder, Jugendliche und geriatrische Patienten.

Bayer Vital GmbH
Bildnachweise
Ärztin im Gespräch mit Patientin/© sturti | GettyImages, Ärztin zeigt Patientin etwas auf dem Tablet/© andreswd | GettyImages, Ernährungsberaterin im Gespräch mit älterer Frau am Esstisch, auf dem Laptop und Nahrungsmittel stehen/© Maskot | GettyImages, Junge küsst seine Mutter auf die Nase/© Danone Deutschland, Ärztin tastet Bauch eines Patienten ab/© (M) qunica.com / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Ärztin zeigt Patientin etwas auf einem Smartphone/© Hero Images Inc. | Getty Images, Stethoskop auf einem Laptop liegend/© Song_about_summer | Adobe Stock, Mann sitzt am Laptop und nutzt einen Taschenrechner/© ldprod | Adobe Stock, Neuer Inhalt/© Bayer Vital GmbH (Iberogast®)