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19.05.2016 | Osteoporose | Kasuistik | Ausgabe 7/2016

Zeitschrift für Rheumatologie 7/2016

Schwere therapierefraktäre Osteoporose

Eine seltene Differenzialdiagnose

Zeitschrift:
Zeitschrift für Rheumatologie > Ausgabe 7/2016
Autoren:
Dr. M. Gehlen, Dr. A. D. Lazarescu, C. Hinz, N. Schmidt, M. Pfeifer, M. Werner, H. F. Weidemann, M. Schwarz-Eywill, A. Maier
Wichtige Hinweise

Redaktion

E. Reinhold-Keller, Hamburg
F. Moosig, Neumünster

Zusammenfassung

Unter einer Mastozytose versteht man eine klonale Vermehrung von Mastzellen. Wir berichten über 4 Patienten mit schwerer Osteoporose bei histologisch gesicherter Mastozytose. Bei den Patienten kam es unter antiresorptiver Therapie zu weiteren Frakturen. Es bestanden starke Knochenschmerzen. Bei therapierefraktären oder ungeklärten Osteoporoseformen ist die systemische Mastozytose eine wichtige Differenzialdiagnose. Eine Urticaria pigmentosa ist nur selten vorhanden, meist handelt es sich um einen isolierten Befall des Knochenmarks. Die Bestimmung der Tryptase im Serum kann Hinweise auf eine systemische Mastozytose geben, beweisend ist nur die Knochenstanze. Die Patienten sind stark frakturgefährdet, die Therapie sollte in spezialisierten osteologischen Schwerpunktzentren DVO erfolgen. Die besten Daten existieren zum Bisphosphonat Zoledronat.

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