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22.08.2017 | Polytrauma | Leitthema | Ausgabe 10/2017

Der Chirurg 10/2017

Das Terroranschlagtrauma – eine eigene Entität des Polytraumas

10-Jahres-Update

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 10/2017
Autoren:
Dr. C. Güsgen, A. Franke, S. Hentsch, E. Kollig, R. Schwab

Zusammenfassung

Die Inzidenz von Terroranschlägen steigt weltweit, und Attentate gehören mittlerweile leider auch in westeuropäischen Metropolen zur permanenten Bedrohung. Das Terroranschlagtrauma stellt dabei aufgrund seiner Komplexität höchste Ansprüche an die Strategie der chirurgischen Versorgung. Die Kombination aus verschiedenen Mechanismen, Explosions- und Schussverletzungen, mit den kennzeichnenden Druck(„blast“)-Schädigungen und dem hohen Anteil an penetrierenden Verletzungen und gleichzeitigen Verbrennungen sind charakteristisch. Anders als in militärischen Konflikten ist mit Verletzten jeden Alters und ohne ballistischen Körperschutz (Schutzwesten/„body armor“) zu rechnen. Für die Lageeinschätzung und die zu erwartenden Verletzungsmuster sind die Art und die örtlichen Gegebenheiten eines Anschlags von Bedeutung. So führen Selbstmordattentate zu mehrfach höheren Todesopfer- und Verletztenzahlen. Explosionsverletzungen auf freier Fläche führen zu anderen Verletzungsschwerpunkten als in geschlossenen oder halbgeschlossenen Räumen. Grundlage der innerklinischen Versorgung von Terroropfern sind die Behandlungsprinzipien des Advanced Trauma Life Support (ATLS®) sowie bei auslösenden Faktoren die Damage-Control-Strategien. Um Kliniken und Chirurgen in Deutschland auf derartige Szenarien vorzubereiten und auszubilden, sind mittlerweile verschiedene Kursformate der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) etabliert.

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