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Die Anwendung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)/Akupunktur in der Therapie und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen

White Paper des Wissenschaftszentrums der deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur

Erschienen in:

Zusammenfassung

Gegenwärtig kursieren zahlreiche Vorschläge zur potenziellen Wirksamkeit von Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM)/Akupunktur in der Therapie von SARS-CoV-2-Infektionen und assoziierten Symptomen. Stand dieser Überlegungen sind insbesondere molekularvirologische, aber auch klinische Untersuchungen aus der SARS-Epidemie 2002/2003. Ein Wirksamkeitsnachweis von chinesischen Arzneimitteln mit antiviralem Potenzial in Bezug auf SARS-CoV‑2 steht größtenteils aus. Klinische Daten stützen sich nahezu ausschließlich auf Studien vor Beginn der Coronapandemie. Gegenwärtig finden sich nur international publizierte Fallberichte sowie in China berichtete Beobachtungsstudien. Vielversprechend ist eine große Zahl registrierter prospektiver Studien, die gegenwärtig durchgeführt werden. Die Evidenzlage für die nichtpharmakologischen Therapiesäulen der TCM ist sehr schwach. Auf Basis der Datenlage ist eine Kombination westlicher und TCM-Maßnahmen in der westlichen Welt nur nach Ausschöpfung der konventionellen Maßnahmen gerechtfertigt.
Titel
Die Anwendung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)/Akupunktur in der Therapie und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen
White Paper des Wissenschaftszentrums der deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur
Verfasst von
PD. Dr. Johannes Fleckenstein
Eszter Füzeki
Winfried Banzer
Publikationsdatum
08.04.2020
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Deutsche Zeitschrift für Akupunktur / Ausgabe 2/2020
Print ISSN: 0415-6412
Elektronische ISSN: 1439-4359
DOI
https://doi.org/10.1007/s42212-020-00271-7
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Ärztin im Gespräch mit älterem Patienten/© fizkes / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Legen eines arteriellen Katheters im OP/© beerkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Tropf im OP/© kadmy / Getty Images / iStock, Patientin und Arzt im Gespräch/© Guillem de Balanzó / stock.adobe.com