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Typ-2-Diabetes und Adipositas

DIAD

Die Initiative gegen Diabetes und Adipositas von Springer Medizin

Diabetes Typ 2 und Adipositas zeigen in Deutschland eine steigende Tendenz. 8,7 Millionen Erkrankte mit Typ-2-Diabetes und rund 16 Millionen adipöse Erwachsene, sowie immer mehr betroffene Kinder und Jugendliche stellen das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen, insbesondere durch die schwerwiegenden Folgeerkrankungen.
Deshalb haben wir die Initiative DIAD ins Leben gerufen, mit einem interprofessionellen Ansatz, um fortzubilden und gemeinsam einen Beitrag zu leisten, auf die Probleme, den Stellenwert von Prävention, neue Therapien sowie die Patientenversorgung aufmerksam zu machen und zu helfen, diese zu optimieren.

Wir möchten viele involvierte Fachgruppen im Gesundheitssystem ansprechen mit dem Fokus auf Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte, die pharmazeutische Industrie, aber wir beziehen auch Patienten- und Zugehörigenorganisationen mit ein, denn die Bedürfnisse der Erkrankten spielen bei Behandlungen und Compliance eine große Rolle. 
Der Springer Medizin Verlag verfolgt hier also einen sehr interdisziplinären Ansatz.
Auch die gesundheitsökonomische Relevanz wird beleuchtet – d.h. wir informieren z.B. über die aktuellen und geplanten Versorgungsstrukturen für Patienten mit Typ-2-Diabetes.

Hier geht es zu allen CME-zertifizierten Fortbildungen rund um die Themen Diabetes Typ 2 und Adipositas.

Aktuelle Webinare zu Diabetes Typ 2 und Adipositas

Adipositas in der Primärversorgung – Herausforderungen und Chancen einer ganzheitlichen Betreuung

Adipositas ist selten ein isoliertes Gesundheitsproblem. Begleiterkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkprobleme und psychische Probleme und auch Stigmatisierung belasten die Betroffenen zusätzlich. Die ganzheitliche Behandlung ist entscheidend. Im Live-Webinar am 13. Juni von 17.30 bis 19 Uhr werfen wir einen interdisziplinären Blick auf die Herausforderungen und Chancen in der Primärversorgung von Menschen mit Adipositas und beleuchten auch die Perspektive der Betroffenen.

Subtypen des Typ-2-Diabetes und ihre Prävention

Die klassische Einteilung von Diabetes mellitus in Typ 1 und 2 entspricht nicht mehr dem State of the Art. Längst gibt es Studien zu verschiedenen Subtypen des Diabetes, wie diese am besten therapiert werden – oder sogar verhindert. Experten verschiedener Fachrichtungen diskutieren in diesem Webinar neueste wissenschaftliche Ergebnisse.
Live-Webinar: Termin folgt, Anmeldung demnächst möglich.

Aktuelle Podcasts

Typ-2-Diabetes: Laborwertinterpretation in der Praxis

Die Diagnose "Diabetes Typ 2" wird vor allem in der Hausarztpraxis gestellt. Die Aktualisierung der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) trägt dem Rechnung. Dr. med. Kai Florian Mehrländer ist Koautor der NVL und selbst Hausarzt. Im Gespräch erklärt er, welche Änderungen sich durch das Update im Praxisalltag ergeben und wie eine wertschätzende Kommunikation mit Betroffenen gelingt.

“Altersdiabetes“ im Kindesalter – Wie groß ist das Problem in Deutschland?

In dieser Folge des Springer Medizin Podcasts geht es um Diabetes Typ 2 bei jungen Menschen. Daten aus den USA zeigen, dass bei immer mehr Kindern und Jugendlichen ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert wird. Wie sieht es in Deutschland aus? Und wie kann man dem Problem entgegen treten? Antworten darauf gibt Prof. Jochen Seufert, Freiburg, in dieser Podcast-Episode.

Innovationen fördern

Um der Gesundheitskrise zu begegnen, bedarf es neben Prävention und Früherkennung auch den Einsatz neuer Therapien.  Aufklärung über gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und Gewichtsmanagement, sind unerlässlich, um die Entstehung von Typ-2-Diabetes bei gefährdeten Personen zu verhindern. Dennoch sind Medikamente unerlässlich, da sie bei vielen Personen zum Einsatz kommen müssen.
Insbesondere in den letzten Jahren wurde viel im Bereich Diabetes und Adipositas geforscht. Dadurch wurde auch das Therapiespektrum neben Lebensstiländerungen um neue medikamentöse Behandlungsformen erweitert.

Folgeerkrankungen vermeiden

Die Bedeutung von Typ-2-Diabetes und Übergewicht für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung kann nicht genug betont werden. Langfristig führt unbehandelter oder unkontrollierter Diabetes zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen, Neuropathien und Erblindung. Diese Komplikationen belasten nicht nur die Betroffenen, sondern auch das Gesundheitssystem erheblich.

Inhalt unseres Gesundheitspartners

Wie Sie Ihre Selbsthilfegruppe Adipositas finden (Link öffnet in neuem Fenster)

Sie suchen den Kontakt zu anderen Menschen mit Adipositas, um sich mit Ihnen austauschen? Auf einer Seite des Adipositas Verband Deutschland e. V. finden Sie eine Selbsthilfegruppe (SHG) in Ihrer Nähe. An Ihrem Wohnort gibt es keine SHG? Bei einer Neugründung kann Ihnen der Verband helfen.

Adipositas Verband Deutschland e. V.
Webinar | 08.02.2023 | 17:30

Neues aus der Diabetologie

Die Versorgung von Menschen mit Diabetes gehört zum täglichen Brot in der Hausarzt-, Allgemein- und Inneren Medizin. Zum Glück gibt es Schritt für Schritt Verbesserungen und Neuigkeiten in der Prävention, in der medikamentösen Therapie sowie im Management von Sekundärkomplikationen an Herz, Nieren und Gefäßen. Unsere Expertinnen und Experten bringen Sie in diesem aufgezeichneten Webinar praxisnah auf den neuesten Stand.

Prof. Dr. Roland Büttner
Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger
Priv. Doz. Dr. med. Kornelia Konz

DIAD ist eine Initiative gegen Typ-2-Diabetes und Adipositas von

und wird unterstützt von unserem Gesundheitspartner:

Adipositasverband e.V.

Immer mehr Kinder sind übergewichtig

Die Tendenz für Übergewicht und Adipositas ist auch bei Kinder steigend. Adipositas ist ein erheblicher Risikofaktor für Typ-2-Diabetes. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse hat sich auch die Rate von Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen in den letzten zehn Jahren verfünffacht. Neben den früher auftretenden Folgeerkrankungen wie kardiovaskuläre Ereignisse, diabetem Fußsyndrom und chronischer Niereninsuffizienz spielt insbesondere bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen auch die psychologische Stigmatisierung eine Rolle.

Updates zum Thema

Bleiben sie mit unseren kostenfreien Newslettern aus verschiedenen Fachgebieten immer auf dem Laufenden zum Thema Diabetes und Adipositas.

Prävention des Typ-2-Diabetes

Der Prävention kommt eine entscheidende Rolle zu, um Typ-2-Diabetes gar nicht erst entstehen zu lassen.  Neben Ansätzen wie Ernährungsumstellung und Bewegung spielt auch die Früherkennung und die Diagnosestellung des Prädiabetes eine immer wichtigere Rolle. Vorbeugende Maßnahmen, aber auch der Austausch von Risikopersonen können helfen, die Entstehung von Diabetes Typ 2 und Adipositas zu verhindern bzw. vorhandene Risikofaktoren zu detektieren und ihnen entgegenzuwirken.

Gesundheitsökonomie und Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes gilt als einer der großen Kostentreiber im Gesundheitssystem. Mit steigenden Erkrankungszahlen und häufiger auftretenden Folgeerkrankungen gilt dies umso mehr.
DMP Adipositas, die Nationale Versorgungsleitlinie, Frühintervention und Prävention sind hier nur einige Schlagworte, die die Gesundheitsökonomie beschäftigen. Die gesellschaftspolitische Dimension rückt immer mehr in den Fokus und fordert alle Beteiligten heraus. Deswegen ist die gesundheitsökonomische Dimension von Diabetes immer im Blick zu behalten.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist gefordert

Die Erkrankungen Typ-2-Diabetes und Adipositas erfordern nicht nur eine ärztliche Intervention, sondern verschiedene Beteiligte im Gesundheitswesen sind hier gefragt. Neben Psychotherapeuten und Diabetesassistenten und Diabetesassistentinnen ist es insbesondere bei geriatrischen und komorbiden Typ-2-Diabetikern wichtig, dass Pflegekräfte entsprechend geschult sind. Kognitive Einschränkungen, Demenzerkrankungen machen ein eigenständiges Diabetesmanagement schwierig bis unmöglich. Deshalb ist ein gemeinsamer Ansatz der Beteiligten umso wichtiger.

Adipöse und Diabetiker sind auch psychisch belastet

Übergewichtige und adipöse Menschen werden oft stigmatisiert. Die Diagnose Typ-2-Diabetes kann zu weiteren psychischen Belastungen führen. Depressionen, Essstörungen stellen insbesondere die ambulante psychotherapeutische Versorgung vor Herausforderungen.
Diese weitere Komponente gibt den Erkrankungen Typ-2-Diabetes und Adipositas eine weitere Komplexitätsdimension und spielt auch gesundheitsökonomisch eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Englischsprachige Beiträge von SpringerMedicine.com

Diabesity, stress, and cancer risk

Explore the relationship between emotional wellbeing, metabolic health, and the risk of developing cancer. Learn how stress may worsen the increased cancer risk in people with diabetes, obesity, or both.

Overlooked effect of angiotensin receptor–neprilysin inhibitor

Caution is needed when assessing insulin secretion capability and nephropathy in patients with diabetes who are being treated with an angiotensin receptor–neprilysin inhibitor.

Cardiorenal benefits of semaglutide in type 2 diabetes with CKD

Semaglutide has renal and cardioprotective effects in people with type 2 diabetes and chronic kidney disease who are at high risk for complications. 

Measuring ketone bodies

Measurement of ketones is encouraged to aid the diagnosis and assessment of diabetic ketoacidosis, but which method should be used: urine analysis, blood testing, or measurement of breath acetone?