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01.11.2010 | Konzepte der Gesundheitsförderung | Ausgabe 4/2010

Prävention und Gesundheitsförderung 4/2010

Prävention chronischer Herz-Kreislauf-Krankheiten

BRD, DDR und Großbritannien im Vergleich, 1945–1990

Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung > Ausgabe 4/2010
Autor:
Dr. J. Madarász
Wichtige Hinweise
Die Recherchen für diesen Beitrag wurden vom „Bundesministerium für Bildung und Forschung“ gefördert. Mein Dank gilt auch R. Rosenbrock (WZB) und C. Heintze (Charité) sowie einem anonymen Reviewer für ihre hilfreichen Kommentare.

Zusammenfassung

Hintergrund

Seit einiger Zeit wird in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) die Einführung eines Präventionsgesetzes diskutiert, das die präventiven Maßnahmen, die Public-Health-Experten seit Jahrzehnten anstreben, strukturell und finanziell stärken soll. Das Ziel dieses Gesetzes ist es, das Gesundheitssystem und speziell auch Ärzte für die Bedürfnisse sozial benachteiligter Mitbürger zu sensibilisieren, weniger anfällig für wirtschaftliche Engpässe und langfristig effizienter zu machen. Dieses Gesetz berührt die Interessen vieler Akteure in verschiedenen sozialen, politischen, medizinischen und wirtschaftlichen Bereichen und bis jetzt hat es sich als unmöglich erwiesen, einen erfolgversprechenden Kompromiss zwischen den involvierten Interessengruppen zu erreichen.

Ziel

Die Schwierigkeiten, die dieses Gesetz umgeben, liegen in den Strukturen und Konzepten des deutschen Gesundheitssystems begründet und sollen im vorliegenden Beitrag in einem historischen Vergleich der Gesundheitssysteme der BRD, der DDR und Großbritanniens ausgelotet werden. Der Fokus liegt dabei auf den chronischen Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, da diese laut WHO die „Nummer-Eins-Todesursache“ auf der globalen sowie der nationalen Ebene darstellen.

Ergebnis

Die historische Analyse verdeutlicht, dass politischer Handlungsbedarf besteht: Prävention sollte breit gedacht, auf die Reduzierung sozialer Ungleichheit ausgerichtet und gesetzlich verankert sein.

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