Das Reizdarmsyndrom in der hausärztlichen Praxis
Update der S3-Leitline Reizdarmsyndrom
- 15.03.2023
- Reizdarmsyndrom
- CME
- Verfasst von
- Dr. med. Johanna S. Bobardt
- Michael H. Freitag
- Erschienen in
- Zeitschrift für Allgemeinmedizin | Ausgabe 2/2023
Zusammenfassung
Meteorismus, Bauchschmerzen und Veränderungen des Stuhlgangs sind häufige Beratungsanlässe in der Hausarztpraxis. Auslöser hierfür kann ein Reizdarmsyndrom (RDS) sein, ein heterogener, gastrointestinaler Symptomkomplex bisher ungeklärter Ursache. Die sorgfältige Anamnese und gezielte Stufendiagnostik bilden die Basis der hausärztlichen Abklärung. Beim diarrhödominanten RDS oder bei Mischformen liegt häufig eine behandelbare Differenzialdiagnose vor. Aufgrund der Heterogenität der Erkrankung gibt es keine Standardtherapie. Die Grundlage einer RDS-Behandlung bilden die Patient:innenedukation und die Etablierung eines biopsychosozialen Erkrankungsmodells. Die Ernährung orientiert sich an individuellen Symptomtriggern. Die Evidenzlage für Probiotika ist positiv. Medikamentöse Therapien erfolgen nach Leitsymptom. Multimodale Therapiekonzepte haben eine bessere Wirksamkeit als Monotherapien und sollen gemeinsam mit den Patient:innen und vernetzt mit Spezialist:innen umgesetzt werden.
- Titel
-
Das Reizdarmsyndrom in der hausärztlichen Praxis
Update der S3-Leitline Reizdarmsyndrom - Verfasst von
-
Dr. med. Johanna S. Bobardt
Michael H. Freitag
- Publikationsdatum
- 15.03.2023
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Reizdarmsyndrom
Gastrointestinale Erkrankungen in der Hausarztpraxis
Diarrhoe
Obstipation
Obstipation
Diarrhoe
Probiotika
Bauchschmerzen
Ernährung
Leitsymptome
Allgemeinmedizin - Erschienen in
-
Zeitschrift für Allgemeinmedizin / Ausgabe 2/2023
Print ISSN: 1433-6251
Elektronische ISSN: 1439-9229 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s44266-023-00023-5
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