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06.07.2021 | Sport bei Krebspatienten | Integrative Onkologie | Ausgabe 9/2021

Der Onkologe 9/2021

Zentrale Empfehlungen und Statements der S3-Leitlinie zur komplementären Medizin für Patient*innen mit onkologischen Erkrankungen – Teil 2

Nicht biologisch basierte Methoden

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 9/2021
Autoren:
Prof Dr. med. J. Hübner, K. Münstedt, O. Micke, F. J. Prott, T. Schmidt, J. Büntzel
Wichtige Hinweise
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Zusammenfassung

Hintergrund

Etwa die Hälfte aller onkologischen Patient*innen nutzt komplementäre oder alternative Medizin.

Ziel der Arbeit

Ziel war die Erstellung einer S3-Leitlinie zu diesen Methoden.

Material und Methoden

Für die Themen Anthroposophie, Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin, „mind-body-based therapy“ (Achtsamkeitsübungen, Meditation, „mind-body stress reduction“), manipulative und Körpertherapien (körperliche Aktivität; Massagetechniken sowie Ganzkörper- und Elektrohyperthermie) und biologische Therapien (Mikronährstoffe, Phytotherapeutika etc.) wurden Recherchen nach systematischen Reviews und Originalarbeiten in den Datenbanken MEDLINE, Cochrane Library sowie je nach Fragestellung Embase, PsycInfo und CINAHL durchgeführt.

Ergebnisse

Die umfangreichen Recherchen haben einmal mehr das Dilemma der komplementären Medizin gezeigt, da für die meisten Methoden nur wenig wissenschaftliche Daten und nur selten Daten hoher Evidenzstufen vorliegen. Anders ist die Situation bei der körperlichen Aktivität, für die es eine umfassende Datenlage in Bezug auf Überleben, Lebensqualität und supportive Therapie gibt. Interaktionen sind bei komplementären Methoden, die nicht biologisch basiert sind, nicht zu erwarten.

Schlussfolgerung

Die wesentliche Chance der komplementären Medizin ist das „patient empowerment“ – also die Möglichkeit für Patient*innen, selber in der Zeit der Tumortherapie und danach aktiv zu werden. Deshalb beziehen sich alle Empfehlungen auf das Gespräch mit der Patientin bzw. dem Patienten und eine Empfehlung an die Patientin bzw. den Patienten und formulieren keine Therapie-, sondern eine Gesprächsempfehlung: „soll empfohlen werden“ statt „soll gemacht werden“.

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Literatur
Über diesen Artikel

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