Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Adipositas bezeichnet eine gesundheitsgefährdende Vermehrung des Körperfettgewebes und liegt bei 5,9 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland vor. Zur Entstehung und Aufrechterhaltung tragen neben der genetischen Vulnerabilität und der adipogenen Umwelt individuelle psychische Faktoren wie Stressintoleranz oder Selbstregulationsdefizite bei. Adipositas geht mit einem hohen Stigmatisierungsrisiko einher und dieses trägt auch wesentlich zur Krankheitsaufrechterhaltung bei. Komorbid treten gehäuft psychische Auffälligkeiten bis hin zu psychischen Störungen auf, die der Adipositas vorausgehen, ihr aber auch folgen können. Psychologische Interventionen setzen zentral an der Modifikation des Ess-, Ernährungs- und Bewegungsverhaltens an und adressieren die mit Adipositas verbundenen psychischen Probleme. Neben einer langfristigen Gewichtsreduktion sollen gesundheitsförderliches Verhalten aufgebaut und die Lebensqualität gesteigert werden.
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- Störungsbild und Definition der Adipositas im Kindes- und Jugendalter
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