Berufswelt und Familie: Einflussfaktor für die Entwicklung Jugendlicher und junger Erwachsener
Familiäre Faktoren beeinflussen so stark wie kein anderer Faktor die kindliche Entwicklung. Zu den familiären Faktoren gehört auch die berufliche Sozialisation der Eltern. Umgekehrt gehört die Integration in Ausbildung und Beruf zu den letzten großen Entwicklungsschritten im Rahmen der Entwicklung in der Adoleszenz. Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen erschweren gerade die Integration in den Beruf, mit der Gefahr einer langfristigen Desintegration vom Arbeitsmarkt, was wiederum ein Risikofaktor für die Chronifizierung von psychischen Störungen ist. Es kann ein Teufelskreis transgenerationaler Weitergabe von sozialen Risikofaktoren für psychische Störungen und prekären Lebensverhältnissen entstehen. Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit von Eltern mit der beruflichen Situation ist ein Risikofaktor dafür, dass Kinder psychische Auffälligkeiten entwickeln, Lernchancen verpassen und früh Entwicklungsmöglichkeiten nicht ausreichend genutzt werden. Es bestehen unterschiedliche Unterstützungsangebote zur besseren Berufsintegration junger Menschen, die auch für psychisch kranke Adoleszente geeignet sind.
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