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Epilepsie

Chamäleon der Laborwerte – der CK-Wert

Bodybuilding

Die Ursachen für eine erhöhte Kreatinkinase-Serumaktivität sind vielfältig. Sie reichen von traumatisch, über kardial bis hin zu neurodegenerativ. Welche Feinheiten in der Differentialdiagnostik gilt es zu beachten? Im Leserbrief zum Beitrag finden Sie noch praxisrelevante Ergänzungen.

Fortbildungsreihe

Pharmakotherapie in der Notfallversorgung – das Wichtigste, nach Indikation

Notfallversorgung

Hypnotika, Antikoagulanzien oder Katecholamine wann und wie einsetzen? Nach Indikationsfeldern geordnet fasst diese Serie die wichtigsten Aspekte zur Pharmakotherapie in der Notfallversorgung zusammen. Therapieziele, passende Wirkstoffe und Dosierungen sowie Fallstricke und Wechselwirkungen werden in der Fortbildungsreihe aus „Notfall+Rettungsmedizin“ thematisiert.

10-jähriger Junge zuckt nachts plötzlich unkontrolliert mit einem Arm

Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

EEG-Befund

Frühmorgens werden die Eltern von einem Geräusch im Kinderzimmer geweckt. Dort finden sie ihren zehnjährigen Sohn im Bett mit rhythmischen Zuckungen des rechten Arms und eines Mundwinkels vor. Er zeigt Speichelfluss. Nach zwei Minuten endet das Ereignis plötzlich. Die Eltern bringen den Jungen in die Notaufnahme. Nach stationärer Aufnahme wird ein EEG durchgeführt – Ihre Verdachtsdiagnose?

CME: Epileptologische Notfälle

Frau liegt mit verzerrtem Gesicht auf dem Boden

Ein erster epileptischer Anfall ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Notfall, da er in ca. 30 % der Fälle akut-symptomatischer Genese und somit Ausdruck einer gravierenden systemischen Störung oder einer akuten Hirnerkrankung ist. Wie Sie einen Notfall erkennen und welche Schritte dann folgen sollten, lesen Sie im CME-Beitrag.

One Minute Wonder

Epileptischer Anfall: Das Wichtigste für die Notfalltherapie beim Kind

One Minute Wonder: Akuter epileptischer Anfall beim Kind

Epileptische Anfälle gehören präklinisch zu den häufigsten Notfällen in der Pädiatrie. Enden sie nicht spontan innerhalb weniger Minuten, muss versucht werden, den Anfall medikamentös zu durchbrechen. Wann ist welches Medikament indiziert? Ein "One Minute Wonder“ zum herunterladen, ausdrucken und aufhängen.

e.Medpedia

Epilepsien: Grundlagen und Klassifikation

Klinische Neurologie
Ein epileptischer Anfall ist durch eine episodische Funktionsstörung von Nervenzellen charakterisiert, die durch pathologische exzessive neuronale Entladungen infolge gesteigerter Erregbarkeit oder gestörter inhibitorischer Faktoren zustande kommt. Die klinischen Ausfälle hängen davon ab, welche Funktion die beteiligten Nervenzellen normalerweise besitzen. Prinzipiell unterscheidet man zwischen unprovozierten und provozierten Anfällen. Provozierte Anfälle werden durch exogene oder endogene Noxen ausgelöst und treten nicht unabhängig von diesem Auslöser auf. Das isolierte Auftreten eines epileptischen Anfalls ohne weitere richtungsweisende Befunde rechtfertigt nicht die Diagnose eines Anfallsleidens. Die Diagnose einer Epilepsie kann dann gestellt werden, wenn mindestens ein epileptischer Anfall aufgetreten ist und Befunde vorliegen, die auf die Prädisposition für weitere epileptische Anfälle hinweisen, z. B. epilepsietypische Potenziale im Elektroenzephalogramm und/oder zum Anfallsereignis passende strukturelle Läsionen in der Bildgebung. Die zuständige Task Force der Internationalen Liga gegen Epilepsie (ILAE) hat in ihrem offiziellen Bericht 2014 vorgeschlagen, Epilepsie zu definieren als jeden der folgenden Umstände: wenigstens 2 unprovozierte (oder Reflex-)Anfälle, die im Abstand von >24 h aufgetreten sind; ein unprovozierter (oder Reflex-)Anfall bei einer 10-Jahres-Wahrscheinlichkeit, die in etwa derjenigen entspricht, die nach 2 unprovozierten Anfällen besteht (≥60 %); Diagnose eines Epilepsiesyndroms. Die Rückbildung einer Epilepsie wird bei Personen angenommen, die entweder ein altersbezogenes Epilepsiesyndrom hatten und der relevanten Altersgruppe entwachsen sind oder die mehr als 10 Jahre anfallsfrei sind und seit mindestens 5 Jahren keine Antikonvulsiva mehr eingenommen haben. Es wurde somit neben einer gegenüber 2005 leicht überarbeiteten Epilepsiedefinition, in deren Zentrum die Rezidivwahrscheinlichkeit von >60 % steht, erstmals auch eine Definition für die Rückbildung der Epilepsie vorgeschlagen. Die Internationale Liga gegen Epilepsie (ILAE) hat kürzlich neue Klassifikationen für epileptische Anfälle sowie für Epilepsien und epileptische Syndrome vorgelegt. In den folgenden Abschnitten zu Epilepsien und epileptischen Anfällen wird die neue Klassifikation insofern berücksichtigt, als jetzt neue Begriffe für die Beschreibung der epileptischen Anfälle verwendet und den bisher gebräuchlichen gegenübergestellt werden. Neuerungen können auf diese Weise unkompliziert nachvollzogen werden. Die bisherigen Bezeichnungen für spezifische Epilepsiesyndrome werden in den folgenden Abschnitten beibehalten, da sie seit langer Zeit etabliert sind. Auf spezielle Empfehlungen der neuen Klassifikation wird jeweils verwiesen.

CME-Fortbildungsartikel

10.06.2021 | Antiepileptika | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2021

Neurokognitive und -psychiatrische Aspekte bei Epilepsie

Mit Epilepsie sind zahlreiche kognitive, psychologische und soziale Auswirkungen verbunden. Neben einer effektiven Behandlung der Epilepsie selbst ist es wichtig, die Auswirkungen der Erkrankung auf die kognitiven Fähigkeiten und den Affekt im …

23.04.2021 | Epilepsie | CME | Ausgabe 4/2021 Open Access

Altersepilepsie

Epilepsien stellen nach Demenzen und Schlaganfall die dritthäufigste neurologische Krankheitsgruppe bei älteren Menschen dar. Die Inzidenz der Epilepsien steigt im Alter, sodass aufgrund demografischer Entwicklungen in den kommenden Jahren mit …

07.02.2021 | Neurologische Notfälle | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 2/2021

CME: Epileptologische Notfälle

Ein erster epileptischer Anfall ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Notfall, da er in ca. 30 % der Fälle akut-symptomatischer Genese und somit Ausdruck einer gravierenden systemischen Störung oder einer akuten Hirnerkrankung ist. Wie Sie einen Notfall erkennen und welche Schritte dann folgen sollten, lesen Sie im CME-Beitrag.

10.12.2020 | Neurologische Diagnostik | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 12/2020

CME: Diese Zeichen weisen auf dissoziative Anfälle hin

Dissoziative Anfälle von anderen Erkrankungen, wie der Epilepsie, zu unterscheiden, ist oft schwierig. Es vergehen häufig bis zu zehn Jahren bis eine korrekte Diagnose gestellt ist. Spezifische Zeichen können bei der ersten Einschätzung unterstützen und die weiteren Abklärung bestimmen. Eine weitere Herausforderung ist dann die Diagnosevermittlung, die therapieentscheidend sein kann.

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Kasuistiken

14.03.2021 | COVID-19 | Brief Communication Zur Zeit gratis

Generalisierter Myoklonus als einziges Symptom einer SARS-CoV-2-Infektion

Bei bisher berichteten Fällen zum immunvermittelten Myoklonus durch SARS-Cov-2 gingen respiratorische oder andere Symptome voraus. Im englischsprachigen Video-Fallbericht tritt ein isolierter generalisierter Myoklonus ohne andere klinische Beschwerden auf.


11.02.2021 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Ausgabe 1/2021

Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

Frühmorgens werden die Eltern von einem Geräusch im Kinderzimmer geweckt. Dort finden sie ihren zehnjährigen Sohn im Bett mit rhythmischen Zuckungen des rechten Arms und eines Mundwinkels vor. Er zeigt Speichelfluss. Nach zwei Minuten endet das Ereignis plötzlich. Die Eltern bringen den Jungen in die Notaufnahme. Nach stationärer Aufnahme wird ein EEG durchgeführt – Ihre Verdachtsdiagnose?

18.12.2020 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Ausgabe 6/2020

Erst Epilepsie, dann Apathie und Hautflecken

Ein Sechsjähriger wird seit dem ersten Lebensjahr wegen eines Dravet-Syndroms behandelt und ist bis dato trotz zahlreicher Therapiemodifikationen nicht anfallsfrei. Nun wird der Junge zunehmend apathisch und kraftlos. Klinisch auffällig sind vereinzelte Flecken auf der Haut. Ein Blick auf die aktuelle Medikation sowie die Laborwerte nähren einen bestimmten Verdacht. Ihre Diagnose? 

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Stufengerechte Therapie des Status epilepticus: Update 2020/2021

Die Diagnostik und Therapie epileptischer Ereignisse und speziell des Status epilepticus (SE) bleibt eine Herausforderung. Für die bestmögliche individuelle Behandlung ist eine umfassende Kenntnis über die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Substanzen mit antiepileptischer Wirkung notwendig. Leitliniengerechte Grundlage ist die streng stufengerechte Therapie.

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Gabrielė Saitov, Annekatrin Müller, Börge Bastian, Prof. Dr. Dominik Michalski

30.06.2021 | Epilepsie | Originalien | Ausgabe 3/2021 Open Access

Einstellungen und Hinderungsgründe bezüglich Telemedizin bei Epilepsien: Eine Umfrage in neurologischen Praxen

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Dr. med. Johann Philipp Zöllner, Anna H. Noda, Jeannie McCoy, Christian Roth, Doris Fischer, Edgar Bollensen, Karl-Heinz Henn, Laurent M. Willems, Anne-Christine Leyer, Susanne Schubert-Bast, Felix Rosenow, Adam Strzelczyk

25.06.2021 | Epilepsie | Journal club | Ausgabe 6/2021

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23.06.2021 | Epilepsie | Historisches und Denkwürdiges | Ausgabe 3/2021

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Berthold Kihn (1895–1964) war ein deutscher Psychiater. Dieser Artikel beschreibt sein Leben und Wirken im Hinblick auf seine Beiträge zur Therapie der Epilepsie, für die er eine eigene Medikation entwickelte und einsetzte, das Kihnsche Pulver.

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Prof. Dr. Burkhard S. Kasper, Wolfgang Graf, Johannes D. Lang, Günter Krämer

08.06.2021 | Epilepsie | Originalien | Ausgabe 3/2021 Open Access

MR-gestützte stereotaktische Laserthermoablation eines hypothalamischen Hamartoms bei einer jungen Epilepsiepatientin: klinischer Verlauf und Kostenanalyse

Die direkten Kosten wurden aus der Perspektive der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für die Versicherungsjahre 2017 bis 2020 in Euro berechnet und nach Kostenkomponenten (ambulante Behandlung, stationäre Behandlung, Medikamente nach …

Autoren:
Dr. med. Konstantin Kohlhase, Adam Strzelczyk, Luciana Porto, Achim Beißel, Daniel J. Curry, Felix Rosenow, Susanne Schubert-Bast

25.05.2021 | Epilepsie | Journal club | Ausgabe 5/2021

Cannabidiol bessert die Symptomatik

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Es wird ein Überblick über die Situation der Epileptologie in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gegeben. Die Verbreitung der Elektroenzephalographie (EEG) und die Darstellung der Epilepsien in den EEG-Kursen und Seminaren haben die …

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Günter Rabending, Helmut Herzer, Uwe Runge

25.03.2021 | Epilepsie | Originalien Open Access

Klinische Charakteristika und Lebensqualität beim Dravet-Syndrom: Ergebnisse der deutschen Kohorte des „Dravet syndrome caregiver survey“ (DISCUSS)

Das Dravet-Syndrom (DS), erstmals beschrieben von und benannt nach Charlotte Dravet (*1936) und früher als „schwere infantile myoklonische Epilepsie“ (SMEI) bekannt, ist ein seltenes, in der frühen Kindheit beginnendes therapierefraktäres …

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