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26.01.2021 | Polytrauma und Schock im Kindesalter | Leitthema | Ausgabe 1/2021

Notfall + Rettungsmedizin 1/2021

Polytraumaversorgung im Kindesalter – praktische und pragmatische Zusammenfassung der neuen Leitlinie

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 1/2021
Autoren:
PD Dr. med. M. Lehner, P. Jung, M. Olivieri, P.‑P. Schmittenbecher, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Leitlinie Polytraumaversorgung im Kindesalter
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Both, Zürich
F. Hoffmann, München
Die Autoren schreiben stellvertretend für die Mitglieder der interdisziplinären Arbeitsgruppe Leitlinie Polytraumaversorgung im Kindesalter der am Ende des Beitrags genannten Fachgesellschaften.

Zusammenfassung

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, somit lassen sich die Algorithmen, Medikamente und Vorgehensweisen aus der Erwachsenenmedizin nicht unmittelbar auf das Kindesalter übertragen. Der Anteil schwerverletzter Kinder und Jugendlicher unter 16 Jahren ist gemäß Statistischem Bundesamt in Deutschland mit 3–4 % aller Schwerverletzten insgesamt sehr gering. Gerade in dieser Altersgruppe sind aber standardisierte Abläufe sowohl in der prähospitalen Versorgung als auch im Schockraum mit nachfolgender innerklinischer Behandlung hinsichtlich des Gesamtüberlebens entscheidend. Sprechen wir vom „Polytrauma“ im Kindesalter, so gehen wir hier – entgegen der Berliner Definition – weiterhin von einer Mehrfachverletzung aus, wobei eine der Verletzungen oder deren Kombination potenziell lebensbedrohlich ist. Die Leitlinie „Polytraumaversorgung im Kindesalter“ umfasst insgesamt 71 Leitsätze. Es wurden 16 Kann-Empfehlungen, 37 Soll- und 18 Sollte-Richtlinien unter den 22 Vertretern der Fachgesellschaften und Berufsverbänden konsentiert. Die Besonderheiten und Unterschiede gegenüber Erwachsenen in Bezug auf prähospitale Versorgung, Transport sowie innerklinische Versorgung im Schockraum werden aufgezeigt. Insbesondere das prähospitale Atemwegsmanagement, die Versorgung des schweren Schädel-Hirn-Traumas, die Therapie mit Antifibrinolytika, die abgestufte radiologische Diagnostik nach dem ALARA-Prinzip („as low as reasonably achievable“) sowie die Diagnostik und Therapie des Thorax- und Abdominaltraumas werden behandelt. Neben diesen Aspekten ist für eine effektive Schockraumversorgung wichtig, dass Mitarbeiter sowohl der prähospitalen Versorgung als auch der Versorgung im Schockraum regelmäßig die Möglichkeit bekommen, an etablierten Simulationstrainings teilzunehmen.

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