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Klug entscheiden

Klug entscheiden

Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Innere Medizin

Klug entscheiden soll eine konkrete Hilfe bei der Indikationsstellung zu diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sein. Darüber hinaus soll die Initiative aber auch grundsätzlich dafür sensibilisieren, klug zu entscheiden und nicht alles medizinisch Machbare zu tun. Mit den Fallquizzen zu Klug entscheiden testen Sie Ihr Wissen zu diesen Empfehlungen. Weitere Informationen: www.klugentscheiden.com.

Angiologie

Gastroenterologie

Ein 59-jähriger Patient mit bekannter äthyltoxischer Leberzirrhose stellt sich mit Bluterbrechen in der Notaufnahme vor. Es findet sich ein für eine Leberzirrhose typisches Bild. Welche Maßnahme halten Sie in dieser Phase in der Notfallaufnahme für sinnvoll?

Eine 77-jährige Patientin nimmt wegen Schmerzen nach einem Sturz ein nicht-steroidales Antirheumatikum. Nach erheblichem Bluterbrechen wird sie in der Notaufnahme vorstellig. Nach Kreislaufstabilisierung erfolgt die Notfallendoskopie, was sollten Sie bedenken?

Infektiologie

Eine stationär aufgenommene 62-jährige Patientin hat vor vier Wochen einen Port bekommen, über den sie auch parenteral ernährt wird. Nun kommt es zu Fieber. Blutkulturen werden peripher abgenommen, die einen Candida spp. Nachweis liefern. Was leiten Sie daraus ab?

Auf Ihrer internistischen Normalstation liegt ein 80-jähriger Patient mit mittelschwerer ambulant erworbener Pneumonie. Drei Tage nach Beginn der antibiotischen Therapie hat sich sein klinischer Zustand jetzt deutlich gebessert. Wie gehen Sie weiter vor?

Eine Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor mit Fieber von 39°C, Dysurie und Flankenschmerzen und zeigt eine Hypotonie von 95/60 sowie eine Tachykardie 120/min. Was gilt für die Abnahme von Blutkulturen bei V. a. schwere Infektion?

Es ist Oktober, und der neue Influenzaimpfstoff steht wieder zur Verfügung. Im Wartezimmer Ihrer internistischen Praxis sitzen viele Patientinnen und Patienten. Welchen Patienten empfehlen Sie eine Influenzaimpfung?

Internistische Intensivmedizin

Eine 58-jährige Patientin wird mit schwerer Pneumonie auf der Intensivstation zunächst nicht-invasiv beatmet. Es liegt eine Atemfrequenz von 30/min, ein Tidalvolumen von 720 ml und ein Atemminutenvolumen von 21,6 l/min vor. Die Blutgasanalyse zeigt folgende Werte: paO2 55 mmHg, paCO2 48 mmHg, pH 7,35. Wie gehen Sie weiter vor?

Kardiologie

Eine 22-jährige bislang gesunde Medizinstudentin hospitiert zum ersten Mal im OP. Plötzlich wird ihr übel, schwarz vor Augen und sie sackt kurzfristig bewusstlos zu Boden, ohne sich dabei zu verletzen. Die Verdachtsdiagnose lautet situative Synkope. Welcher nächste Schritt ist indiziert?

Eine 40-jährige Frau hat eine Synkope erlitten und kommt zur Abklärung in die Notaufnahme. Welchen Stellenwert hat die Duplexsonographie der Hirngefäße im Rahmen der Synkopendiagnostik?

Ein Patient mit chronischer KHK und LDL-Cholesterin von 3,5 mmol/L fragt nach der besten Statintherapie in Bezug auf die Senkung seines kardiovaskulären Risikos. Welche Antwort geben Sie ihm?

Ein 67-jähriger Patient kollabiert auf dem Marktplatz, wird von Ersthelfern reanimiert und vom Notarzt unter Reanimation in die Notaufnahme eines nahegelegenen Krankenhauses gebracht. Welche diagnostische Maßnahme sollte bereits in der Notaufnahme erfolgen?

Ein 75-jähriger Patient kommt wegen seit zwei Stunden anhaltender Schmerzen hinter dem Brustbein in die Notaufnahme. Der diensthabende Arzt in der Notaufnahme schreibt sofort ein EKG und stellt die Diagnose eines akuten ST-Strecken-Hinterwandinfarktes. Wie gehen Sie vor?

Eine 80-jährige Patientin ruft wegen massiver Brustschmerzen den Notarzt. Der Notarzt diagnostiziert anhand des EKGs einen akuten Hinterwandinfarkt und führt die Erstversorgung durch. Welches Vorgehen durch den Notarzt ist hinsichtlich der Sauerstoffversorgung korrekt?

Nephrologie

Eine 47-jährige Patientin mit chronischer Glomerulonephritis war über mehrere Jahre dialysepflichtig. Nach sieben Jahren Behandlung mittels Bauchfelldialyse erhält die Patientin eine Leichenspenderniere. Was ist nun in Hinblick auf künftige Impfungen zu beachten?

No-Gos bei Medikamentenkombis

Palliativmedizin

Bei einem 81-jährigen multimorbiden Patienten mit terminaler dialysepflichtiger Niereninsuffizienz, fortgeschrittener Demenz und einer mit einem CRT-D-Gerät versorgten Herzinsuffizienz wird im Rahmen eines stationären Aufenthaltes von einer Fortsetzung der chronischen Hämodialyse abgesehen. Im Rahmen des Entlassmanagements stellt sich die Frage nach der Deaktivierung der Schockfunktionen des CRT-D-Gerätes. Wie gehen Sie vor?

Pneumologie

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Bildnachweise
Facharzt-Training Innere Medizin – DGIM/© Eva Künzel, Klug entscheiden/© DGIM, Gastroenterologie/© Eva Künzel, Kardiologie/© Eva Künzel, Pneumologie/© Eva Künzel, Endokrinologie/Diabetologie/© Eva Künzel, Nephrologie/© Eva Künzel, Rheumatologie/© Eva Künzel, Hämatologie/Onkologie/© Eva Künzel, Angiologie/© Eva Künzel, Infektiologie/© Eva Künzel, Geriatrie/© Eva Künzel, Urindiagnostik/© Eva Künzel, Lungenfunktionsdiagnostik/© Eva Künzel