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16.03.2019 | journal club | Ausgabe 3/2019

Adjuvante Radiotherapie bei der multimodalen Behandlung resektabler Magenkarzinome
InFo Hämatologie + Onkologie 3/2019

Kritik an den Schlussfolgerungen aus CRITICS?

Zeitschrift:
InFo Hämatologie + Onkologie > Ausgabe 3/2019
Autoren:
Prof. Dr. Robert M. Hermann, Prof. Dr. Hans Christiansen
Hintergrund und Fragestellung: Die Ergebnisse der Intergroup-0116-Studie zeigten, dass eine adjuvante Chemotherapie (CTX) mit 5 FU (Fluorouracil) in Kombination mit einer Radiochemotherapie (RCT) das mediane Überleben bei primär operierten Patienten mit lokal fortgeschrittenen Magenkarzinomen (> pT1) im Vergleich zur Nachbeobachtung signifikant verbessert [ 1]. Allerdings hatten die meisten Patienten in dieser Studie keine ausreichende Lymphknotendissektion erfahren. Aktueller Therapiestandard ist heute die perioperative CTX mit Fluoropyrimiden + Cisplatin mit (MAGIC-Protokoll; [ 2]) oder ohne Epirubicin (ACCORD07; [ 3]). Dadurch wird die R0-Resektionsrate erhöht und die 5 Jahres-Überlebensrate (5-JÜR) im Vergleich mit einer alleinigen Operation um über 10 % signifikant verbessert, und dass, obwohl der postoperative Therapieblock nur bei ca. 50 % der Patienten appliziert werden konnte. Die vorliegende CRITICS-Studie („ChemoRadiotherapy after InductionchemoTherapy In Cancer of the Stomach“) kombinierte nun beide Therapiestrategien miteinander, um den Stellenwert der postoperativen RCT im Kontext einer perioperativen CTX zu evaluieren [ 4]. ...

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Literatur
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