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Herausforderungen und Chancen beim Management methamphetaminbezogener Störungen

Methamphetamin (MA) gelangt schnell ins Zentralnervensystem, stimuliert die Dopaminproduktion stark und wirkt lange. Die hohe Verfügbarkeit der Droge trägt ebenfalls zum Abhängigkeitspotenzial bei. Diese Übersicht beleuchtet die komplexen Störungen durch MA, berichtet über neue Erkenntnisse und nennt Ansätze für eine verbesserte Behandlung.

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Kasuistiken

Nasenspray „heilt“ Enuresis nocturna

Bei einem 7-jährigen Jungen mit angeblich primärer Enuresis nocturna wird eine Hausstaubmilbenallergie diagnostiziert. Überraschenderweise hat die Therapie mit Mometason-Nasenspray nicht nur allergologischen Erfolg: Im Verlauf verschwindet auch die Enuresis. Nur ein Zufall?

Knifflige Diagnostik bei einer Studentin

Mit Beginn ihres Studiums treten bei der Patientin "Stressattacken" auf, mit Schwindel, Weinen, Bauchschmerzen, Herzklopfen und Schwitzen. Über Suizidgedanken und ein inneres Unruhegefühl berichtet sie ebenfalls. Wie lautet die Diagnose?

Differentialdiagnose zu ADHS gesucht

Ein 25-jähriger Patient klagt über Konzentrationsprobleme, Unaufmerksamkeit vor allem bei der Arbeit und eine beeinträchtigte Schlafqualität. Seine Stimmung erlebt er als wechselhaft und seine Alltagsplanung als tendenziell desorganisiert. Sein Bruder hat ADHS. Er auch?

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Emotionale Dysregulation und stimulierende Medikamente bei ADHS-Patienten

  • ADHS
  • Kommentierte Studie

Emotionale Dysregulation wird zunehmend zu den Kernsymptomen der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) gezählt. Eine schwedische Studie untersuchte diesen Zusammenhang in einer kleinen Kohortenstudie. © strichfiguren.de / …

ADHS in der Adoleszenz

  • ADHS
  • Übersichtsartikel

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) endet nicht mit dem Eintritt in die Adoleszenz. Das unbegründete Absetzen einer bisher wirksamen Medikation in dieser vulnerablen Entwicklungsphase kann schwerwiegende Folgen haben. Eine …

Die Neuordnung der neuromentalen Entwicklungsstörungen in der ICD-11

Die Entwicklungsstörungen sind bislang in der International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems 10 (ICD-10) in drei Kapiteln konzeptionalisiert (F7, F8, F9). In der ICD-11 stellen sie die erste neue …

Wirkt sich ADHS genderspezifisch auf komorbide psychiatrische Krankheiten aus?

  • ADHS
  • Kommentierte Studie

Psychiatrische Erkrankungen wie Ängste oder Depressionen sind typische Begleiterkrankungen bei einer ADHS. Hängt deren Auftreten vom Geschlecht des Patienten ab?

ADHS: Tipps zur Regressvermeidung bei Off-Label-Use

Einzelfallprüfungen auf sonstigen Schaden nehmen zu – vor allem zum Thema Off-Label-Use. Neben verschiedenen Neuroleptika und Antidepressiva sind insbesondere ADHS-Medikamente hiervon betroffen. Zwei Fälle aus dem Gebiet der KV Rheinland-Pfalz verdeutlichen die zunehmende Regressgefahr.

Therapie-Apps und digitale Gesundheitsanwendungen in der Behandlung der adulten Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung: ein Überblick

  • Open Access
  • ADHS
  • Übersichtsartikel

Mit geschätzten Prävalenzraten von mehr als 2 % bei Erwachsenen hat die Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) eine hohe Relevanz für die Erwachsenenpsychiatrie. Im Rahmen einer leitliniengerechten Behandlung kommt neben der …

ADHS im Erwachsenenalter psychotherapeutisch behandeln

  • ADHS
  • Übersichtsartikel

Die psychotherapeutische Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter ist vielfältig und herausfordernd, auch aufgrund verschiedener Komorbiditäten. Empfohlen wird ein multimodales Behandlungskonzept, das unter anderem Psychoedukation, Elemente der dialektisch-behavioralen Therapie sowie Coaching und Angehörigenberatung umfasst.

Weniger Unfälle durch adäquate ADHS-Therapie?

  • ADHS
  • Kommentierte Studie

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) geht mit einem erhöhten Risiko für lebensbedrohliche Unfälle einher. Eine medikamentöse Therapie mit Stimulanzien kann dieses Risiko senken. Doch trifft das gleichermaßen für männliche wie weibliche Betroffene zu?

ADHS und suizidales Verhalten – ein unterschätztes Risiko

Warum ist das Suizidalitätsrisiko bei ADHS so deutlich erhöht? Aktuelle Studien liefern Erklärungsmodelle mit diagnostischen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Implikationen für die Praxis.

Melatonin bei Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter

  • ADHS
  • Verbandsmitteilung

Bei Kindern und Jugendlichen mit Schlafstörungen kann die Gabe von Melatonin erwogen werden, sofern es keine Hinweise auf organische Ursachen gibt und die Beratung zur Schlafhygiene sowie verhaltenstherapeutische Interventionen ohne Wirkung …

Buchkapitel zum Thema

Depression, Angststörungen, bipolare Störung, Schizophrenie, Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom

Die meisten Gruppen von Psychopharmaka werden heutzutage für eine Vielzahl von Indikationen eingesetzt, die in den letzten eineinhalb Jahrzehnten sowohl bei den Antidepressiva wie auch bei den Antipsychotika deutlich erweitert wurden. So kann es …

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung des Erwachsenenalters

Die ADHS beschreibt ein lebenslang persistierendes Symptombild aus spezifischen Störungen der Aufmerksamkeit, Defiziten in der Impulskontrolle, motorischer Hyperaktivität und affektiver Labilität und ist im Erwachsenenalter häufig mit …

Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung

Dieses Kapitel behandelt die Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Neben Informationen zu Klassifikation, Epidemiologie, Ätiologie, Symptomatik, Diagnostik und Therapieverfahren finden sich auch zahlreiche …

Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) (F90) im Erwachsenenalter

ADHS gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und setzt sich als Teil- oder Vollbild häufig bis ins Erwachsenenalter fort. Kernsymptome der ADHS sind eine Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität und Impulsivität.

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Schlafstörungen bei ADHS-Kindern – warum frühes Handeln so wichtig ist

Rund die Hälfte der Kinder mit ADHS leidet zusätzlich unter Schlafstörungen – ein Problem, das laut Prof. Dr. Ingo Fietze, Schlafmediziner und Vorsitzender der Deutschen Stiftung Schlaf, noch immer zu spät erkannt wird. „Viele Eltern glauben, ADHS-Kinder schlafen eben schlecht. Das stimmt nicht. Manche schlafen völlig normal, andere haben massive Probleme – oft verstärkt durch die Medikation“, so Fietze.

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Frau mit psychischen Problemen sucht Psychiater auf/© Serhii / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau misst Blutdruck mit digitalem Messgerät/© vchalup / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Mädchen sitzt auf Boden/© DimaBerlin / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Apothekerin holt Arzneimittel aus Regal/© I Viewfinder / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau massiert ihre Schläfen/© Prostock-studio / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Fahrradunfall/© © Kzenon / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Teströhrchen Vitamin-D-Test/© jarun011 / stock.adobe.com, Frau hält Zigarette in der Hand/© Dudits/Getty Images/iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Mann sitzt am Laptop und spielt mit Fidget spinner/© meskolo / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Junge Frau nachts vor dem Kühlschrank/© gpointstudio / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Niedergeschlagene Frau sitzt in Schlafzimmer /© Maria / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Zwei Tabletten nebeneinander/© [M] monropic / Fotolia, Nasenspray/© Mitrija / Getty Images / iStock, Junge Frau allein Zuhause/© kieferpix / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Mann sitzt auf Bettkante/© kaipong / Getty Images / iStock, Sicherung eines Unfallorts per Warndreieck/© benjaminnolte / Fotolia, Search Icon, AGB Pharma ADHS/© AGB-Pharma AB