Zum Inhalt

Okuläre Nebenwirkungen von Dupilumab – Übersichtsarbeit und Therapieempfehlung der „Kommission für Trockenes Auge und Oberflächenerkrankungen“ der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG)

Erschienen in:

Zusammenfassung

Dupilumab (Dupixent®, Sanofi and Regeneron Pharmaceuticals), ein humaner monoklonaler Antikörper gegen die IL-4-Rezeptor-α-Untereinheit von IL‑4 und IL-13, ist mittlerweile zur Therapie der atopischen Dermatitis ab dem 6. Lebensmonat zugelassen. In Real-World-Studien konnte gezeigt werden, dass in bis zu 62 % aller mit Dupilumab behandelten Patient*innen mit atopischer Dermatitis Nebenwirkungen im Sinne von Augenoberflächenerkrankungen auftreten. In den meisten Fällen sind diese mild bis moderat ausgeprägt und präsentieren sich als (Blepharo‑)Konjunktivitiden oder superfizielle Keratitiden, welche mit ophthalmologischer Lokaltherapie ohne Reduktion bzw. Absetzen von Dupilumab zumeist suffizient in den Griff zu bekommen sind. Es gibt jedoch auch Einzelfälle von schwerwiegenden okulären Nebenwirkungen wie Vernarbungen an der Augenoberfläche oder an den Lidern sowie Hornhautulzera bis hin zur Hornhautperforation. Dieser Artikel soll wichtige Hintergrundinformationen zu den okulären Nebenwirkungen unter Dupilumab liefern und eine praxisrelevante Therapieempfehlung für Ophthalmolog*innen darstellen.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Was genau ist Dupilumab (Dupixent®)?

Dupilumab (Dupixent®, Sanofi and Regeneron Pharmaceuticals), ein humaner IgG4-monoklonaler Antikörper gegen die IL-4-Rezeptor-α-Untereinheit von IL‑4 und IL-13, wurde im Juli 2018 von der EMA (European Medicines Agency) zur Therapie der moderaten bis schweren atopischen Dermatitis (AD) bei Erwachsenen, welche eine systemische Therapie benötigen, zugelassen [1].
Mittlerweile wurde die Zulassung auf über 12-jährige Jugendliche mit moderater bis schwerer AD und auf 6 Monate alte bis 12-jährige Kinder mit schwerer AD ausgeweitet [1]. Ebenso ist Dupixent® in der Europäischen Union als Therapie bei über 6‑Jährigen mit schwerem Asthma bronchiale zugelassen, welches durch eine geeignete Kombinationstherapie nicht ausreichend kontrolliert werden kann, sowie als Add-on-Therapie mit intranasalen Kortikosteroiden zur Behandlung von Erwachsenen mit schwerer chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen, die mit systemischen Kortikosteroiden und/oder einem chirurgischen Eingriff nicht adäquat therapiert werden kann, bei therapierefraktärer eosinophiler Ösophagitis ab 12 Jahren sowie bei der moderaten bis schweren Prurigo nodularis im Erwachsenenalter [1].
Dupixent® wird subkutan, meist selbstständig von den Patient*innen, injiziert [1]. Abhängig von der Entität variiert die Dosierung, das Behandlungsschema ist allerdings immer gleich: Nach einer meist höheren Initialdosis erfolgen alle 2 bis 4 Wochen weiterführende, regelmäßige Injektionen [1]. In den großen AD-Zulassungsstudien erfolgte die Therapie über einen Zeitraum von 16 Wochen, mittlerweile wird Dupixent® als Langzeittherapie empfohlen [1, 2].

Warum sich Ophthalmolog*innen mit Dupilumab auseinandersetzen müssen!

Bereits in den 4 großen, randomisierten, doppelt verblindeten, placebokontrollierten, multinationalen Zulassungsstudien (SOLO I & II, CHRONOS, CAFÉ) stellte sich eine unter Dupilumab-Therapie auftretende Konjunktivitis als häufigste Nebenwirkung bei AD-Patient*innen heraus [35]. Seit der erstmaligen Zulassung 2018 hat sich die Datenlage nun um ein Vielfaches vergrößert, und es zeigte sich eine Prävalenz von Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen bei AD-Patient*innen von 8,6–22,1 % in klinischen Studien, jedoch von bis zu 62 % (!) in Real-World-Analysen [2]. Interessanterweise treten diese Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen in dieser Häufung jedoch nur bei Patient*innen mit AD auf, nicht jedoch bei Patient*innen mit Asthma bronchiale oder chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen [2].
Obwohl dies selten der Fall ist, kann es vorkommen, dass AD-Patient*innen die ansonsten sehr gut verträgliche und hoch effektive Dupilumab-Therapie nur aufgrund der okulären Nebenwirkungen, die Ophthalmolog*innen jedoch in den meisten Fällen gut therapieren könnten, abbrechen möchten.

Was versteht man unter Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen?

Zu den Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen zählen Konjunktivitis, Blepharitis (häufig in Kombination als Blepharokonjunktivitis) und Keratitis [6].
Die Konjunktivitiden können sich follikulär oder papillär präsentieren und sind häufig mit ausgeprägter konjunktivaler Hyperämie, vermehrter seröser und muköser Sekretion sowie Symptomen wie Fremdkörpergefühl, Juckreiz und Brennen verbunden [6]. In seltenen, schweren Fällen kann es auch zu konjunktivalen Vernarbungen bis hin zur Symblepharonbildung kommen [7, 8].
Die ebenso häufige Lidrandentzündung kann sich als vordere und/oder hintere Blepharitis präsentieren mit Augenliderythem, -schwellung, -schuppung und mit einer Meibom-Drüsen-Dysfunktion [6]. Des Weiteren wurden vereinzelte, ausgeprägte Befunde von vernarbenden Ektropien und Tränenwegobstruktionen/-stenosen unter Dupilumab-Therapie beschrieben [911].
Keratitiden treten meist in superfizieller, leichter Form auf [6], jedoch gibt es auch Berichte über die Ausbildung einer Limbitis mit Läsionen, die Trantas-Dots ähneln [12], über korneale Vernarbungen [13] und schwere Verläufe bis hin zur Ausbildung von kornealen Ulzera und Hornhautperforation [14].
Andererseits konnte in einer rezenten, kleinen Fallserie bemerkenswerterweise gezeigt werden, dass Dupilumab zu einer vollständigen Remission bei therapierefraktären Fällen von vernalen Keratokonjunktivitiden im Kindes- und Jugendalter führen kann [15]. Unter der Therapie kam es zur kompletten Rückbildung der tarsalen Papillen am oberen Augenlid, zur Rückbildung des Schildulkus und zur kompletten kornealen Reepithelialisierung sowie zur Abnahme der konjunktivalen Hyperämie und Lidschwellung [15].

Wann im Verlauf treten diese Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen typischerweise auf?

Typischerweise treten Dupilumab-assoziierte Augenoberflächenerkrankungen 2 Wochen bis 4 Monate nach Therapiebeginn auf [2].

Gibt es Unterschiede bezüglich Prävalenz und Manifestationen dieser Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen je nach behandelter Altersgruppe?

(Tab. 1)
Tab. 1
Prävalenz und Manifestationen der Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen je nach Altersgruppe
 
Kinder
(5 Monate bis 6 Jahre)
Kinder
(6 bis 11 Jahre)
Jugendliche
Erwachsene
Erwachsene ≥ 65 Jahre
Prävalenz
5 %
0–21 %
(Dosisabhängig)
5–60 %
(Dosisabhängig)
(60 % in kleiner Fallserie!)
Bis zu 62% (!)
7–9 %
Follow-up-Dauer
4 bis 52 Wochen
12 bis 16 Wochen
16 bis 52 Wochen
Bis zu 52 Wochen
16 bis 52 Wochen
Okuläre Manifestationen
Konjunktivitis
Konjunktivitis
Konjunktivitis
Blepharitis
Konjunktivitis
Keratitis
Konjunktivitis
Keratitis
In seltensten Fällen:
– Lidfehlstellungen
– Tränenwegobstruktionen/-stenosen
– Uveitis
– Zystoides Makulaödem
Referenzen
[1618]
[1921]
[2226]
[2]
[2729]
Die Datenlage aus klinischen Studien und Real-World-Analysen ist in der Kohorte der erwachsenen Population erwartungsgemäß am größten. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde deshalb in dieser Altersgruppe nur ein rezenter, umfassender Review zitiert.

Gibt es eine Erklärung für die Entstehung der häufigen Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen?

Die Pathogenese der Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen ist noch nicht abschließend geklärt. Bis dato gibt es eine Vielzahl an Hypothesen, unter anderen eine zugrunde liegende subklinische atopische okuläre Erkrankung [30], eine Besiedelung mit Demodex-Milben [31], eine okuläre Immundefizienz, welche sich in lokalen Infektionen und der Hochregulation proinflammatorischer Moleküle manifestiert [2, 32], ein Tränenflüssigkeitsdefizit [33], ein Muzinmangel [34], ein Mangel an konjunktivalen Becherzellen [35], Eosinophilie [36, 37], eine geringere Bioverfügbarkeit von Dupilumab an der Augenoberfläche [38] oder auch ein Th1-Shift, assoziiert mit atopischer Keratokonjunktivitis, welcher durch die Th2-Blockade durch Dupilumab ausgelöst wird [6]. In einer rezenten Studie konnte nun gezeigt werden, dass das okuläre Mikrobiom der Augenoberfläche bei Patient*innen, welche eine Konjunktivitis unter Dupilumab entwickeln, verändert ist [39].

Gibt es bekannte Risikofaktoren für die Entstehung der häufigen Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen?

Vorbestehende Erkrankungen der Augenoberfläche und der Augenlider im Rahmen der AD sind ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung von okulären Nebenwirkungen durch Dupilumab [2]. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass Patient*innen mit Anamnese einer Lebensmittelallergie sowie Patient*innen mit höheren TARC(„thymus and activation regulated chemokine“)- und IgE-Werten vor Therapiestart signifikant häufiger eine Dupilumab-assoziierte Augenoberflächenerkrankung entwickelten [40, 41]. In klinischen Studien wurde auch ein Zusammenhang von Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen mit einem höheren AD-Schweregrad beschrieben. Dies konnte jedoch in Real-World-Studien nicht bestätigt werden [2].

Wurden auch noch andere okuläre Nebenwirkungen unter Dupilumab-Therapie beschrieben?

Es sind weltweit auch Fälle von intraokulären Entzündungen unter Dupilumab-Therapie bekannt: eine Panuveitis, eine posteriore Skleritis, eine anteriore/intermediäre Uveitis mit zystoidem Makulaödem, eine plakoide Chorioretinitis und ein Fall eines beidseitigen zystoiden Makulaödems [42, 43]. Diese intraokulären Entzündungen stellen jedoch einen minimalen Bruchteil der okulären Nebenwirkungen im Vergleich zu den häufigen Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen dar.

Therapieempfehlung der Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen der „Kommission für Trockenes Auge und Oberflächenerkrankungen“ der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG)

Nachdem bereits 2019 eine deutsche und 2021 eine Schweizer Expert*innen-Kommission aus Dermatolog*innen und Ophthalmolog*innen interdisziplinäre Handlungsempfehlungen zur Therapie der Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen veröffentlichten [44, 45], entschloss sich die „Kommission für Trockenes Auge und Oberflächenerkrankungen“ der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft nach Durchsicht der umfassenden Literatur zum Thema nun ebenso dafür, eine Therapieempfehlung zu verfassen (Abb. 1).
Abb. 1
Therapieempfehlung der Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen der „Kommission für Trockenes Auge und Oberflächenerkrankungen“ der ÖOG
Bild vergrößern
Vor Therapieeinleitung ist eine Anamnese hinsichtlich ophthalmologischer Veränderungen im Rahmen der AD durch die betreuenden Dermatolog*innen erforderlich. Sollten diese vorliegen ist eine augenfachärztliche Untersuchung bereits vor Therapieeinleitung indiziert.
Unter Dupilumab-Therapie ist auch dann eine obligatorische ophthalmologische Vorstellung nötig, sobald die von den betreuenden Dermatolog*innen eingeleitete Lidrandpflege und konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel nicht zum erwünschten Therapieerfolg führen.
Immunmodulierende, antiinflammatorische und/oder antiallergische Ophthalmika sollten erst nach einer Untersuchung durch eine/n Augenärzt*in eingeleitet werden, da andere Ursachen, wie beispielsweise herpetische Infektionen der Augenoberfläche, vor Therapiestart ausgeschlossen werden müssen. Des Weiteren kann eine korneale Manifestation im Rahmen der Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankung nur an der Spaltlampe detektiert werden und bedarf eventuell weiterer ophthalmologischer therapeutischer Maßnahmen. Ebenso sind differenzialdiagnostisch sämtliche andere okuläre Manifestationen im Rahmen der AD, welche an der Spaltlampe von Ophthalmolog*innen diagnostiziert werden können, mit zu berücksichtigen. Es ist bekannt, dass AD-Patient*innen ein signifikant höheres Risiko für die Entwicklung einer Keratokonjunktivitis, Blepharitis, eines Keratokonus, einer Katarakt, eines Glaukoms oder auch einer Amotio aufweisen [46]. Erwachsene AD-Patient*innen zeigen okuläre Manifestationen im Rahmen der Grunderkrankung mit einer Prävalenz von 25–50 % und Kinder mit AD in geringerem Ausmaß < 25 % [46, 47].
Sollten Ihnen als Ophthalmolog*in Patient*innen bereits vor Therapieeinleitung aufgrund anamnestisch vorbestehender okulärer Manifestationen im Rahmen der AD von dem/der Dermatolog*in vorgestellt werden, empfehlen wir eine Spaltlampenuntersuchung zur Beurteilung des vorderen Augenabschnittes und der Lider – und je nach Beschwerdesymptomatik auch des Augenhinterabschnitts. Bei therapiebedürftigen okulären Manifestationen sollte eine Therapie eingeleitet werden. Bei Manifestationen des vorderen Augenabschnittes und der Lider sollten die Patient*innen darüber aufgeklärt werden, dass sie ein höheres Risiko für eine Aggravation unter Dupilumab-Therapie haben. Sie können die Patient*innen unter Therapie verlaufskontrollieren (wie oben beschrieben, treten die Manifestationen unter Dupilumab-Therapie in der Regel zwischen 2 Wochen bis 4 Monate nach Therapieinitiierung auf [2]) oder darüber aufklären, dass sie bei Verschlechterung bei Ihnen vorstellig werden sollten.
Wenn Ihnen Patient*innen unter laufender Therapie mit Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen vorgestellt werden, empfehlen wir die Durchführung einer Spaltlampenuntersuchung des vorderen Augenabschnitts inklusive der Lider inklusive Beurteilung der Augenoberfläche mit Fluoreszein und der Beurteilung der tarsalen Konjunktiva. In den meisten Fällen werden Sie, wie oben beschrieben, eine Blepharokonjunktivitis und/oder superfizielle Keratitis diagnostizieren. Sollten Sie im Rahmen der Spaltlampenuntersuchung höhergradige Veränderungen der Augenoberfläche/Lider feststellen, wie z. B. Vernarbungen oder Hornhautulzera, empfehlen wir eine Zuweisung an die nächstgelegene Augenklinik, im Idealfall mit einer Spezialambulanz für Augenoberflächenerkrankungen. Für die häufigen Fälle von Blepharokonjunktivitiden und/oder superfiziellen Keratitiden schlagen wir in Konkordanz mit der internationalen Literatur der letzten Jahre [6, 48, 49] die unveränderte Fortsetzung der Dupilumab-Therapie und folgendes therapeutisches Stufenschema vor:
1.
konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel (Tropfen, Gele), Salben und Lidrandhygiene/-pflege/-erwärmung (warme Umschläge, Wärmemasken, Lidpflegetücher/-lotionen).
 
Sollte es unter dieser Therapie nach 7 Tagen zu keiner Verbesserung kommen:
2.
kurzzeitig oberflächenwirksame, konservierungsmittelfreie Kortikosteroide, welche ausschleichend verordnet werden (z. B. Softacort® = Hydrocortison oder mit höherer Potenz Monodex® = Dexamethason).
 
Sollte es unter der eingeleiteten Kortikosteroidtherapie nach 7 Tagen zu keiner Verbesserung kommen:
3.
a)
konservierungsmittelfreie Antihistaminikum/Mastzellstabilisator-Kombinationspräparate (z. B. Zaditen [ophtha ABAK]® = Ketotifen – ab 3 Jahren zugelassen) – überlappend mit Kortikosteroiden einleiten, oder
 
b)
Calcineurininhibitoren (z. B. Cyclosporin A [Verkazia® – ab 4 Jahren zugelassen; Ikervis® – ab 18 Jahren zugelassen; Cyclosporin A in Emulsion oder in Erdnussöl 0,05–2 % als Magistraliterrezepturen [50]], Tacrolimus [Augensalbe 0,03 %, auch als Emulsion erhältlich – ebenso Magistraliterrezeptur [50]. Auf die Augenlider appliziert ist die Tacrolimus-Augensalbe insbesondere bei Blepharitiden/Blepharokonjunktivitiden oft sehr gut wirksam [51]]) – überlappend mit Kortikosteroiden einleiten.
 
 
Sollte die superfizielle Keratitis mit einem großflächigeren Epitheldefekt einhergehen, ist zusätzlich zum angeführten therapeutischen Stufenschema eine konservierungsmittelfreie Antibiose einzuleiten.
Sollten Sie nach Ausschöpfung dieses therapeutischen Stufenschemas, nach ca. 2 Wochen nach der Einleitung von Calcineurininhibitoren, keinen ausreichenden therapeutischen Erfolg erzielen können, empfehlen wir die Zuweisung an eine Spezialambulanz für Augenoberflächenerkrankungen.
Abschließend möchten wir noch einmal festhalten, dass die meisten Fälle der Dupilumab-assoziierten Augenoberflächenerkrankungen in milder bis moderater Form auftreten, mit ophthalmologischer Lokaltherapie gut in den Griff zu bekommen sind und keine Reduktion bzw. kein Absetzen der laufenden, ansonsten gut verträglichen Dupilumab-Therapie rechtfertigen.

Interessenkonflikt

N. Woltsche, J. Aschauer, I. Boldin, G. Garhöfer, S. Kaya-Reindl, S. Moussa, J. Nepp, S. Palkovits, E. Wimmer-Orlowski und J. Horwath-Winter geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation auf http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Unsere Produktempfehlungen

e.Med Interdisziplinär

Kombi-Abonnement

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Jetzt bestellen und im ersten Jahr 100 € sparen!

© Springer Medizin


Neuer Inhalt

download
DOWNLOAD
print
DRUCKEN
Titel
Okuläre Nebenwirkungen von Dupilumab – Übersichtsarbeit und Therapieempfehlung der „Kommission für Trockenes Auge und Oberflächenerkrankungen“ der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG)
Verfasst von
Dr. Nora Woltsche
Doz. Julia Aschauer
Doz. Ingrid Boldin
Dr. Gerhard Garhöfer
Dr. Semira Kaya-Reindl
Dr. Sarah Moussa
Dr. Johannes Nepp
Dr. Stefan Palkovits
Dr. Eva Wimmer-Orlowski
Doz. Jutta Horwath-Winter
Publikationsdatum
12.09.2023
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Spektrum der Augenheilkunde / Ausgabe 5/2023
Print ISSN: 0930-4282
Elektronische ISSN: 1613-7523
DOI
https://doi.org/10.1007/s00717-023-00547-y
2.
Zurück zum Zitat Kamata M, Tada Y. A literature review of real-world effectiveness and safety of Dupilumab for atopic dermatitis. JID Innov. 2021; https://doi.org/10.1016/j.xjidi.2021.100042.CrossRefPubMedPubMedCentral
3.
Zurück zum Zitat Simpson EL, Bieber T, Guttman-Yassky E, Beck LA, Blauvelt A, Cork MJ, et al. Two phase 3 trials of Dupilumab versus placebo in atopic dermatitis. N Engl J Med. 2016; https://doi.org/10.1056/nejmoa1610020.CrossRefPubMedPubMedCentral
4.
Zurück zum Zitat Blauvelt A, de Bruin-Weller M, Gooderham M, Cather JC, Weisman J, Pariser D, et al. Long-term management of moderate-to-severe atopic dermatitis with dupilumab and concomitant topical corticosteroids (LIBERTY AD CHRONOS): a 1-year, randomised, double-blinded, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet. 2017;1(7):31191–31191. https://doi.org/10.1016/S0140-6736.CrossRef
5.
Zurück zum Zitat de Bruin-Weller M, Thaçi D, Smith CH, Reich K, Cork MJ, Radin A, et al. Dupilumab with concomitant topical corticosteroid treatment in adults with atopic dermatitis with an inadequate response or intolerance to ciclosporin A or when this treatment is medically inadvisable: a placebo-controlled, randomized phase III clinical trial (LIBERTY AD CAFÉ). Br J Dermatol. 2018; https://doi.org/10.1111/bjd.16156.CrossRefPubMedPubMedCentral
6.
Zurück zum Zitat Utine CA, Li G, Asbell P, Pflugfelder S, Akpek E. Ocular surface disease associated with dupilumab treatment for atopic diseases. Ocul Surf. 2021; https://doi.org/10.1016/j.jtos.2020.05.008.CrossRefPubMed
7.
Zurück zum Zitat Reddy AK, Hauswirth SG, Gregory DG, Liao SD, Palestine AG. Dupilumab-associated cicatrizing ocular disease. Am J Ophthalmol Case Rep. 2022;9:101528.CrossRef
8.
Zurück zum Zitat Liberman P, Shifera AS, Berkenstock M. Dupilumab-associated conjunctivitis in patients with atopic dermatitis. Cornea. 2020;39:784–6.CrossRefPubMed
9.
Zurück zum Zitat Barnes AC, Blandford AD, Perry JD. Am J Ophthalmol. 2017; https://doi.org/10.1016/j.ajoc.2017.06.017.CrossRef
10.
Zurück zum Zitat Nettis E, Guerriero S, Masciopinto L, Di Leo E, Macchia L. Allergy. 2020; https://doi.org/10.1016/j.jaip.2019.10.015.CrossRefPubMed
11.
Zurück zum Zitat Lee DH, Cohen LM, Yoon MK, Tao JP. Punctal stenosis associated with dupilumab therapy for atopic dermatitis. J Dermatolog. Treat. 2021; https://doi.org/10.1080/09546634.2019.1711010.CrossRef
12.
Zurück zum Zitat Maudinet A, Law-Koune S, Duretz C, Lasek A, Modiano P, Tran THC. Ocular surface diseases induced by Dupilumab in severe atopic dermatitis. Ophthalmol Ther. 2019; https://doi.org/10.1007/s40123-019-0191-9.CrossRefPubMedPubMedCentral
13.
Zurück zum Zitat Felfeli T, Georgakopoulos JR, Jo CE, Mimouni M, Piguet V, Drucker AM, et al. Prevalence and characteristics of Dupilumab-induced ocular surface disease in adults with atopic dermatitis. Cornea. 2021; https://doi.org/10.1097/ICO.0000000000002866.CrossRefPubMed
14.
Zurück zum Zitat Phylactou M, Jabbour S, Ahmad S, Vasquez-Perez A. Corneal perforation in patients under treatment with Dupilumab for atopic dermatitis. Cornea. 2022;41:981–5.CrossRefPubMed
15.
Zurück zum Zitat Tsui M-C, Chiang B-L, Wang I-J. Successful treatment and prevention of the recurrence of refractory vernal keratoconjunctivitis with dupilumab. Clin Exp Ophthalmol. 2022; https://doi.org/10.1111/ceo.14142.CrossRefPubMed
16.
Zurück zum Zitat Paller AS, Simpson EL, Siegfried EC, Cork MJ, Wollenberg A, Arkwright PD, et al. Dupilumab in children aged 6 months to younger than 6 years with uncontrolled atopic dermatitis: a randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet. 2022;400:908–19.CrossRefPubMed
17.
Zurück zum Zitat Havele SA, Khurana MC, McMahon P, Murthy AS, Perman MJ, Treat JR. Safety of dupilumab in a 5-month-old infant with severe atopic dermatitis. Pediatr Dermatol. 2022;39:291–4.CrossRefPubMed
18.
Zurück zum Zitat Paller AS, Siegfried EC, Simpson EL, Cork MJ, Lockshin B, Kosloski MP, et al. A phase 2, open-label study of single-dose dupilumab in children aged 6 months to <6 years with severe uncontrolled atopic dermatitis: pharmacokinetics, safety and efficacy. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2021; https://doi.org/10.1111/jdv.16928.CrossRefPubMedPubMedCentral
19.
Zurück zum Zitat Lasek A, Bellon N, Mallet S, Puzenat E, Bursztejn A, Abasq C, et al. Effectiveness and safety of dupilumab in the treatment of atopic dermatitis in children (6–11 years): data from a French multicentre retrospective cohort in daily practice. J Eur Acad Dermatol Venereol 2022; https://doi.org/10.1111/jdv.18450.CrossRefPubMedPubMedCentral
20.
Zurück zum Zitat Paller AS, Siegfried EC, Thaçi D, Wollenberg A, Cork MJ, Arkwright PD, et al. Efficacy and safety of dupilumab with concomitant topical corticosteroids in children 6 to 11 years old with severe atopic dermatitis: A randomized, double-blinded, placebo-controlled phase 3 trial. J Am Acad Dermatol. 2020; https://doi.org/10.1016/j.jaad.2020.06.054.CrossRefPubMedPubMedCentral
21.
Zurück zum Zitat Colonna C, Zussino M, Monzani NA, Ponziani A, Cavalli R. Treatment of children from 6 to 11 years old affected by moderate–severe atopic dermatitis with dupilumab: a first perspective from a single-center real-life experience in Italy. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2022; https://doi.org/10.1111/jdv.17963.CrossRefPubMedPubMedCentral
22.
Zurück zum Zitat Blauvelt A, Guttman-Yassky E, Paller AS, Simpson EL, Cork MJ, Weisman J, et al. Long-term efficacy and safety of Dupilumab in adolescents with moderate-to-severe atopic dermatitis: results through week 52 from a phase III open-label extension trial (LIBERTY AD PED-OLE). Am J Clin Dermatol. 2022;23:365–83.CrossRefPubMedPubMedCentral
23.
Zurück zum Zitat Colonna C, Zussino M, Ponziani A, Gelmetti C, Monzani NA. A single-centre real-life experience on effectiveness and safety of dupilumab in adolescents with severe atopic dermatitis in treatment with cyclosporine A. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2021; https://doi.org/10.1111/jdv.17280.CrossRefPubMed
24.
Zurück zum Zitat Stingeni L, Hansel K, Antonelli E, Bello GD, Patruno C, Napolitano M, et al. Atopic dermatitis in adolescents: Effectiveness and safety of dupilumab in a 16-week real-life experience during the COVID-19 pandemic in Italy. Dermatol Ther. 2021; https://doi.org/10.1111/dth.15035.CrossRefPubMedPubMedCentral
25.
Zurück zum Zitat Cork MJ, Thaçi D, Eichenfield LF, Arkwright PD, Hultsch T, Davis JD, et al. Dupilumab in adolescents with uncontrolled moderate-to-severe atopic dermatitis: results from a phase IIa open-label trial and subsequent phase III open-label extension. Br J Dermatol. 2020; https://doi.org/10.1111/bjd.18476.CrossRefPubMedPubMedCentral
26.
Zurück zum Zitat Simpson EL, Paller AS, Siegfried EC, Boguniewicz M, Sher L, Gooderham MJ, et al. Efficacy and safety of dupilumab in adolescents with uncontrolled moderate to severe atopic dermatitis: a phase 3 randomized clinical trial. JAMA Dermatol. 2020; https://doi.org/10.1001/jamadermatol.2019.3336.CrossRefPubMedPubMedCentral
27.
Zurück zum Zitat Patruno C, Fabbrocini G, Longo G, Argenziano G, Ferrucci SM, Stingeni L, et al. Effectiveness and safety of long-term Dupilumab treatment in elderly patients with atopic dermatitis: a multicenter real-life observational study. Am J Clin Dermatol. 2021; https://doi.org/10.1007/s40257-021-00597-5.CrossRefPubMed
28.
Zurück zum Zitat Napolitano M, Fabbrocini G, Scalvenzi M, Blasio C, Stingeni L, Patruno C. Efficacy and safety of dupilumab in atopic dermatitis in elderly patients: a retrospective study. Clin Exp Dermatol. 2020; https://doi.org/10.1111/ced.14260.CrossRefPubMed
29.
Zurück zum Zitat Patruno C, Napolitano M, Argenziano G, Peris K, Ortoncelli M, Girolomoni G, et al. Dupilumab therapy of atopic dermatitis of the elderly: a multicentre, real-life study. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2021; https://doi.org/10.1111/jdv.17094.CrossRefPubMed
30.
Zurück zum Zitat Gooderham M, McDonald J, Papp K. Diagnosis and management of conjunctivitis for the dermatologist. J Cutan Med Surg. 2018; https://doi.org/10.1177/1203475417743233.CrossRefPubMedPubMedCentral
31.
Zurück zum Zitat de Bruin-Weller M, Graham NMH, Pirozzi G, Shumel B. Could conjunctivitis in patients with atopic dermatitis treated with dupilumab be caused by colonization with Demodex and increased interleukin-17 levels?: reply from the authors. Br J Dermatol. 2018; https://doi.org/10.1111/bjd.16348.CrossRefPubMedPubMedCentral
32.
Zurück zum Zitat Akinlade B, Guttman-Yassky E, de Bruin-Weller M, Simpson EL, Blauvelt A, Cork MJ, et al. Conjunctivitis in dupilumab clinical trials. Br J Dermatol. 2019; https://doi.org/10.1111/bjd.17869.CrossRefPubMedPubMedCentral
33.
Zurück zum Zitat Fujishima H, Takeuchi T, Shinozaki N, Saito I, Tsubota K. Measurement of IL‑4 in tears of patients with seasonal allergic conjunctivitis and vernal keratoconjunctivitis. Clin Exp Immunol. 1995; https://doi.org/10.1111/j.1365-2249.1995.tb03796.x.CrossRefPubMedPubMedCentral
34.
Zurück zum Zitat Barnett BP, Afshari NA. Dupilumab-associated mucin deficiency (Damd). Transl Vis Sci Technol. 2020; https://doi.org/10.1167/tvst.9.3.29.CrossRefPubMedPubMedCentral
35.
Zurück zum Zitat Bakker DS, Ariens LFM, van Luijk C, van der Schaft J, Thijs JL, Schuttelaar MLA, et al. Goblet cell scarcity and conjunctival inflammation during treatment with dupilumab in patients with atopic dermatitis. Br J Dermatol. 2019; https://doi.org/10.1111/bjd.17538.CrossRefPubMedPubMedCentral
36.
Zurück zum Zitat Thyssen JP, Toft PB, Halling-Overgaard AS, Gislason GH, Skov L, Egeberg A. Incidence, prevalence, and risk of selected ocular disease in adults with atopic dermatitis. J Am Acad Dermatol. 2017; https://doi.org/10.1016/j.jaad.2017.03.003.CrossRefPubMed
37.
Zurück zum Zitat Treister AD, Kraff-Cooper C, Lio PA. Risk factors for Dupilumab-associated conjunctivitis in patients with atopic dermatitis. JAMA Dermatol. 2018; https://doi.org/10.1001/jamadermatol.2018.2690.CrossRefPubMedPubMedCentral
38.
Zurück zum Zitat Wohlrab J, Werfel T, Wollenberg A. Pathomechanism of dupilumab-associated inflammatory eye symptoms. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2019; https://doi.org/10.1111/jdv.15755.CrossRefPubMed
39.
Zurück zum Zitat Patra V, Woltsche N, Cerpes U, Bokanovic D, Repelnig M, Joshi A, et al. Persistent neutrophil infiltration and unique ocular surface microbiome typify dupilumab-associated conjunctivitis in patients with atopic dermatitis. Ophthalmol Sci. 2023; https://doi.org/10.1016/J.XOPS.2023.100340.CrossRef
40.
Zurück zum Zitat Touhouche AT, Cassagne M, Bérard E, Giordano-Labadie F, Didier A, Fournié P, et al. Incidence and risk factors for dupilumab associated ocular adverse events: a real-life prospective study. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2021; https://doi.org/10.1111/jdv.16724.CrossRefPubMed
41.
Zurück zum Zitat Uchida H, Kamata M, Nagata M, Fukaya S, Hayashi K, Fukuyasu A, et al. Conjunctivitis in patients with atopic dermatitis treated with dupilumab is associated with higher baseline serum levels of immunoglobulin E and thymus and activation-regulated chemokine but not clinical severity in a real-world setting. J Am Acad Dermatol. 2020; https://doi.org/10.1016/j.jaad.2019.12.039.CrossRefPubMed
42.
Zurück zum Zitat Padidam S, Raiji V, Moorthy R, Oliver A, Do B. Association of Dupilumab with intraocular inflammation. Ocul Immunol Inflamm. 2021; https://doi.org/10.1080/09273948.2020.1861305.CrossRefPubMed
43.
Zurück zum Zitat Ayasse M, Lockshin B, Do BK, Kaiser R, Silverberg JI. A case report of uveitis secondary to dupilumab treatment for atopic dermatitis. JAAD Case Rep. 2021; https://doi.org/10.1016/j.jdcr.2020.11.012.CrossRefPubMed
44.
Zurück zum Zitat Wohlrab J, Wollenberg A, Reimann H, Pleyer U, Werfel T. Interdisciplinary recommendations for action in dupilumab-related inflammatory eye diseases. Hautarzt. 2019; https://doi.org/10.1007/s00105-018-4316-1.CrossRefPubMed
45.
Zurück zum Zitat Guex-Crosier Y, Di-Lucca J, Häusermann P, Laffitte E, Saulite I, Schmid-Grendelmeier P, et al. Management of dupilumab-associated ocular surface diseases in atopic dermatitis patients. Swiss Med Wkly. 2021; https://doi.org/10.4414/SMW.2021.w30020.CrossRefPubMed
46.
Zurück zum Zitat Govind K, Whang K, Khanna R, Scott AW, Kwatra SG. Atopic dermatitis is associated with increased prevalence of multiple ocular comorbidities. J Allergy Clin Immunol Pract. 2019; https://doi.org/10.1016/j.jaip.2018.10.009.CrossRefPubMed
47.
Zurück zum Zitat Carmi E, Defossez-Tribout C, Ganry O, Cene S, Tramier B, Milazzo S, et al. Ocular complications of atopic dermatitis in children. Acta Derm Venereol. 2006; https://doi.org/10.2340/00015555-0163.CrossRefPubMed
48.
Zurück zum Zitat Neagu N, Dianzani C, Avallone G, Dell’Aquila C, Morariu SH, Zalaudek I, et al. Dupilumab ocular side effects in patients with atopic dermatitis: a systematic review. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2022; https://doi.org/10.1111/jdv.17981.CrossRefPubMed
49.
Zurück zum Zitat Fachler T, Shreberk-Hassidim R, Molho-Pessach V. Dupilumab-induced ocular surface disease: A systematic review. J Am Acad Dermatol. 2022; https://doi.org/10.1016/j.jaad.2021.09.029.CrossRefPubMed
50.
Zurück zum Zitat Apothekerkammer ÖOG. Ophthalmica. Zubereitungen zur Anwendung am Auge. Kompendium magistraler ophthalmologischer Rezepturen. 2022.
51.
Zurück zum Zitat Nahum Y, Mimouni M, Livny E, Bahar I, Hodak E, Leshem YA. Dupilumab-induced ocular surface disease (DIOSD) in patients with atopic dermatitis: Clinical presentation, risk factors for development and outcomes of treatment with tacrolimus ointment. Br J Ophthalmol. 2020; https://doi.org/10.1136/bjophthalmol-2019-315010.CrossRefPubMed

Passend zum Thema

ANZEIGE

Übergewicht bei Kindern: Erhöhtes Risiko für immunvermittelte Hautkrankheiten

Adipositas im Kindesalter, das hat Folgen! Die Erkrankung fördert systemische Entzündungsprozesse und steigert das Risiko für atopische Dermatosen und andere Hautkrankheiten.

ANZEIGE

Aktinische Keratose: Herausforderung in Prävention und Praxis

Ein europäisches Expertenvotum gibt Impulse für die individualisierte Behandlung von AK – mit Fokus auf Patientenerwartungen, Verträglichkeit und neue Bewertungssysteme.

ANZEIGE

Optimale Wundheilung: Arzneimittelbasierte Wundsalben als wichtiger Baustein der dermatologischen Versorgung

Oberflächliche Hautverletzungen und Schleimhautschädigungen sind alltägliche Herausforderungen in der dermatologischen Praxis. Die richtige Wundbehandlung mit geeigneten Präparaten kann den Heilungsprozess signifikant beschleunigen und Komplikationen reduzieren.

ANZEIGE

Bepanthen® unterstützt bei vielen Indikationen die Regeneration der Haut

  • Content Hub

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe wird nach wie vor erfolgreich bei kleinen Alltagsverletzungen eingesetzt. Moderne Forschung schafft darüber hinaus Evidenz für neue Anwendungsgebiete wie z.B. für die Nachbehandlung einer Lasertherapie bei aktinischer Keratose oder einer Tattoo-Entfernung. Aktuelle Studienergebnisse oder Neuigkeiten aus der Dermatologie erfahren Sie hier.

Bayer Vital GmbH

Passend zum Thema

ANZEIGE

Wenn Kortison Angst macht

Patienten mit Ekzemen gehören zum Alltag in der Hausarztpraxis - doch die Angst vor Kortison verunsichert viele Betroffene. Mit einem klaren Behandlungsplan und verständlicher Aufklärung lassen sich Unsicherheiten vermeiden und Patienten mit atopischer Dermatitis sicher, nachhaltig und leitliniengerecht begleiten.

ANZEIGE

Ein Meilenstein für mehr Sicherheit bei beruflich bedingtem Hautkrebs (BK 5103)

Lichtschutz ist zentral für die Prävention arbeitsbedingter Dermatosen. Mit der BG-Zertifizierung ist Anthelios UVMune 400 Invisible Fluid von La Roche-Posay nun das erste und einzige erstattungsfähige Präparat für diese Indikation – bei nachgewiesenem Schutz auf höchstem Niveau.


ANZEIGE

La Roche-Posay erweitert Effaclar-Linie: Neues Pflegeprodukt für erwachsene Akne-Patienten

Spätakne ist in der dermatologischen Praxis eine häufige, aber oft unterschätzte Indikation. Sie unterscheidet sich in Lokalisation, Pathophysiologie und Hautbeschaffenheit von Akne im Jugendalter. Ein neuer Drei-Säuren-Komplex adressiert diese speziellen Anforderungen erwachsener Haut.

ANZEIGE

Neueste Erkenntnisse zum Hautmikrobiom: vier Experten im Gespräch

  • Content Hub

Die Experten Prof. Luger (Münster), Prof. Zuberbier (Berlin), Prof. Thaçi (Lübeck) und PD Dr. Jansen (Essen) erörtern im von La Roche-Posay unterstützen Expertenworkshop die Bedeutung des Mikrobioms für verschiedene Hautkrankheiten wie atopische Dermatitis, Akne oder Rosazea.

La Roche-Posay
Bildnachweise
Frau bei Augenuntersuchung/© Svitlana / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Kind misst seinen Bauchumfang/© supawat bursuk | iStock, Histologie einer Schleimhautzelle/© Oscar Gutierrez | iStock, Kreuzweise geklebte Pflaster auf Haut mit aufgemaltem Herz/© AndreyPopov | iStock, Titelbild CH Bepanthen, Patientin im Gespräch mit Ärztin/© bnenin | AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen), La Roche-Posay Anthelios UVMune 400/© La Roche-Posay, Hand im Handschuh greift Effaclar Dose/© La Roche-Posay , Bild für CH/© L'Oréal Deutschland GmbH