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HNO

Kommentierte Studien

12.12.2018 | Eosinophile Ösophagitis | journal club | Ausgabe 6/2018

Eosinophile Ösophagitis: Ist die Therapie mit topischen Kortikosteroiden langfristig effektiv?

Die EoE stellt eine chronische antigenvermittelte Erkrankung des Ösophagus dar. Aktuell stellen die topischen Kortikosteroide (tCS) eine effektive Therapieoption zur Remissionsinduktion bei der EoE dar. Daten zur Effektivität von tCS in der Remissionserhaltung bei EoE sind rar.

Autor:
PD Dr. med. Ulrike von Arnim

08.11.2018 | Melanom | journal club | Ausgabe 7/2018

Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab auch bei Hirnmetastasen hoch effektiv!

Bei Melanomptienten mit asymptomatischen Hirnmetastasen ist der Studie CheckMate 204 zufolge die Kombination der Antikörper Ipilimumab und Nivolumab in der Erstlinie eine effektive Therapie. Trotz der erfreulichen Ergebnisse meint unser Kommentator: „Diese Therapie bedarf einer sehr gründlichen Überwachung.“

Autor:
Prof. Dr. Andreas Schalhorn

11.06.2018 | Das Frühgeborene | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Ausstreichen der Nabelschnur fördert Sprachentwicklung

Ausmelken der Nabelschnur versus lediglich verzögerte Nabelschnurdurchtrennung: Eine Studie untersuchte den langfristigen Einfluss beider Methoden auf den neurologischen Entwicklungsstand von Frühgeborenen im Alter von 2 Jahren – und erzielte ein überraschendes Ergebnis.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

11.06.2018 | Pädiatrische Gastroenterologie | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Sofort Handeln bei verschluckter Knopfbatterie

Knopfbatterien können innerhalb von zwei Stunden nach Verschlucken ernsthafte Verletzungen der Speiseröhre verursachen. Trotz dieses Wissens nimmt die Häufigkeit von Komplikationen und Todesfällen weltweit zu. Eine aktuelle Studie und internationale Richtlinien zum Thema werden im Folgenden zusammengefasst. 

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

07.06.2018 | Klimakterium und Menopause | Journal Club | Ausgabe 3/2018

Wechseljahre: Geht mit der Ovarreserve auch das Hörvermögen flöten?

Schätzungsweise jeder Zweite über 60 Jahren hat eine Einschränkung des Hörvermögens. Während bei Männern die altersbedingte Höreinschränkung bereits ab 30 beginnt, setzt diese bei Frauen erst ab 50 ein. Eine Studie hat den Einfluss der Ovarreserve auf das Hörvermögen untersucht – die Ergebnisse fasst unsere Expertin für Sie zusammen.

Autor:
Prof. Dr. Petra Stute

26.04.2018 | Allergien und Intoleranzreaktionen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Zusammenhang zwischen Vitamin-A- und -D-Mangel & Allergien gesucht

Tierexperimentelle Studien legen nahe, dass ein Mangel an den Vitaminen A und D bei der Entstehung bestimmter allergischer Erkrankungen eine Rolle spielen könnte. Gilt das auch für den Menschen?

Autoren:
Dr. Elke Oberhofer, Prof. Dr. Thilo Jakob

01.02.2018 | HNO-Tumoren | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Lebensqualität unter der Therapie bei Kopf-Hals-Tumoren

Aktuelle Studien bei lokoregionär fortgeschrittenen Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen (LA-HNSCC) zielen vor allem auf eine mindestens gleichwertige Wirksamkeit bei besserem Funktionserhalt ab. Daten zur Lebensqualität sind aber immer noch selten.

Autor:
Friederike Klein

11.12.2017 | Wachstum und Entwicklung | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Bilinguale Kinder lernen verzögert sprechen

Den Einfluss einer bilingualen Spracherziehung auf die Entwicklung der zwei Einzelsprachen untersuchte jetzt eine Studie aus den USA. Die Ergebnisse zeigen, dass zweisprachige Kinder den einsprachigen hinterherhinken.

Autor:
Prof. em. Dr. Dr. Dietrich Reinhardt

04.12.2017 | Oropharynxkarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Oropharynx-Larynx-Tumoren: Alleinige Bestrahlung infrage gestellt

Bei einigen Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs (HNSCC) ist die alleinige Bestrahlung Standard. Bislang gab es keine direkten Vergleiche zwischen Radiochemotherapie und alleiniger Strahlentherapie.

Autor:
Friederike Klein

08.05.2017 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Gleichgewichtssinn bei Migräne: Je schwerer die Erkrankung desto schlechter die Balance

Migräneattacken hinterlassen Spuren im Gehirn. Das hat wohl auch Auswirkungen auf das Gleichgewichtsorgan. Eine monozentrische Studie korreliert erstmals das Ausmaß von Balance-Störungen mit dem Schweregrad der Migräne.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

22.04.2017 | Diagnostik in der Gastroenterologie | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Expertenzentren erforderlich?

Endoskopie bei Barrett-Ösophagus: Der Experte ist gefragt

Etwa ein bis zwei Prozent der erwachsenen Deutschen hat einen Barrett-Ösophagus. Einmal entdeckt wird zumeist eine Überwachung zur Detektion früher Neoplasien empfohlen. Bedarf es hierfür eines Experten?

Autor:
Prof. Dr. med. Joachim Labenz

11.04.2017 | Humane Papillomaviren | Medizin aktuell | Ausgabe 2/2017

Ist eine HPV-Impfung bei Rezidiv eines Virus-Typ-16-Papilloms sinnvoll?

Bei einem 34-jährigen Patienten, der sich mit Sprechkrampf vorstellte, wurde als Zufallsbefund ein HPV-Typ-16-high-risk-Papillom festgestellt. Zwei Jahre nach der Abtragung zeigte sich erneut eine kleine Raumforderung subglottisch. Wäre eine Impfung sinnvoll gewesen?

Autoren:
Prof. Dr. med. Jens Peter Klußmann, Dr. med. Tobias Kroll

24.01.2017 | Morbus Meniere | journal club | Ausgabe 1/2017

Große Studie: Betahistin bei Morbus Menière nicht wirksamer als Placebo

Betahistin ist seit vielen Jahren zur Prophylaxe von Attacken der Menièrschen Erkrankung zugelassen. Nun wurde erstmals eine große placebokontrollierte Studie zu seiner Wirksamkeit durchgeführt. Das Ergebnis überrascht.

Autor:
Prof. Dr. med Hans-Christoph Diener

10.12.2016 | Urtikaria und Angioödem | Literatur kompakt | Ausgabe 8/2016

Chronische Urtikaria? Weizenallergie!

Als Trigger einer chronisch spontanen Urtikaria werden unterschiedliche Faktoren angesehen, etwa Infekte, Nahrungsmittelintoleranzen oder auch Stress. Eine IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergie zählt üblicherweise nicht dazu. Nach Einschätzung von Allergologen könnte aber speziell die Weizenallergie ein unterschätzter Auslöser sein.

Autor:
Prof. Dr. Thilo Jakob

14.11.2016 | Gastroösophageale Refluxkrankheit | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Husten, Stimmstörungen & Co.

Extraösophageale Manifestationen der Refluxerkrankung – Fakt oder Fiktion?

Bei Verdacht auf extraösophageale Manifestationen einer Reflux-Krankheit führen diagnostische Funktionsuntersuchungen sowie Therapieversuche mit Säureblockern meist zu wenig befriedigenden Ergebnissen.

Autor:
Prof. Dr. med. Joachim Labenz

21.10.2016 | Riechstörungen | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2016

Riechvermögen bei allergischer Rhinitis gestört

Riechstörungen können ein wichtiges Symptom bei Patienten mit allergischer Rhinitis sein. Sie haben zum Teil deutliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen.

Autor:
Dr. Ulrich Mutschler

08.08.2016 | HNO-Tumoren | Journal Club | Ausgabe 9/2016

Kopf-Hals-Tumoren: Bildgestützt Überwachen als Alternative zur Neck Dissection

Diese Studie stärkt die Bedeutung der Bildgebung im Therapiemanagement bei Kopf-Hals-Tumoren: Die Überwachung mit PET/CT ist einer geplanten Neck Dissection hinsichtlich Gesamtüberleben und lokoregionaler Kontrolle im 2‑Jahres-Zeitraum gleichwertig, jedoch mit geringeren Komplikationen verbunden und kosteneffektiver.

Autor:
PD Dr. T. Derlin

04.08.2016 | Multiple Sklerose | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2016

Kutane Nebenwirkungen unter Daclizumab häufig, aber gut behandelbar

Der subkutane Anti-CD25-Antikörper Daclizumab wurde gerade zur Behandlung schubförmiger Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Fernab der Injektionsstellen kann er Hautreaktionen verursachen. Diese sind jedoch meist gut behandelbar.

Autoren:
Axel Haarmann, Mathias Buttmann

28.07.2016 | Husten | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Therapierefraktärer Husten

Antibiotikum half nur, wenn Asthma im Spiel war

Eigentlich war das Studiendesign dafür ausgelegt zu klären, ob eine antibiotische Therapie gegen refraktären Husten hilft. Das Ergebnis aber, gab den Anstoß sich die Komorbiditäten der Patienten mit signifikanter Verbesserung des Hustes näher anzuschauen.

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann Sebastian Füeßl

13.07.2016 | Infektionskrankheiten in der Pneumologie | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Potenziell gegen Atemwegsinfekte

Heiße Luft bei Erkältung: Was verträgt der Patient?

Infekte der oberen Atemwege führen zu vielen Arztbesuchen, Arbeitsausfällen und ungerechtfertiger Antibiotikagabe. Eine Alternative stellt das Inhalieren heißer Luft dar. Ob der Patient derart hohe Temperaturen toleriert, wurde jetzt in einer Machbarkeitsstudie überprüft.

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann Sebastian Füeßl

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