Zum Inhalt

Postneoadjuvante Therapiekonzepte beim Mammakarzinom

Erschienen in:

Zusammenfassung

Beim frühen Mammakarzinom wurde beobachtet, dass ereignisfreies und Gesamtüberleben bei Patientinnen mit gutem Therapieansprechen auf eine primäre systemische Chemotherapie (PST) besser sind als bei Patientinnen mit Residualtumoren in der Brust oder in der Axilla nach der PST. Somit ermöglicht die PST sowohl die Verkleinerung des Tumors als auch eine In-vivo-Sensitivitätstestung der Chemotherapie. Denn wenn sich eine pathologische Komplettremission (pCR) herausstellt, kann sie als Surrogatparameter für verbessertes ereignisfreies Überleben und Gesamtüberleben dienen. Das gilt insbesondere für Tumoren mit aggressiver Tumorbiologie wie tripelnegatives Mammakarzinom (TNBC, „triple-negative breast cancer“) und HER2-positives Mammakarzinom, und führte zur Entwicklung der postneoadjuvanten Therapiekonzepte. Einige wichtige aktuelle Studienergebnisse werden in der vorliegenden Arbeit dargestellt. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Daten sollte bei Patientinnen mit TNBC oder mit HER2-positiver Erkrankung die Chemotherapie bevorzugt im neoadjuvanten Setting verabreicht werden, um dann ggf. durch anschließende Gabe einer postneoadjuvanten Chemotherapie die Prognose der Patientin verbessern zu können. Im Fall einer Non-pCR nach neoadjuvanter Chemotherapie sollte eine postneoadjuvante Chemotherapie mit der Patientin diskutiert werden. Die Frage, ob die adjuvante Strahlentherapie parallel oder sequenziell durchgeführt werden soll, ist abhängig von der jeweiligen Substanz und bedarf weiterer Untersuchungen.
Titel
Postneoadjuvante Therapiekonzepte beim Mammakarzinom
Verfasst von
Dr. J. Ettl
Dr. J. Stewart-da Coll
Publikationsdatum
17.02.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 3/2021
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-021-00290-3
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Passend zum Thema

ANZEIGE

Nieren am Limit – Thrombose-Management bei eingeschränkter Nierenfunktion

Keine Theorie, sondern handfeste Antworten auf Ihre klinischen Fragen! Prof. Dr. Renders, TU München, erklärt praxisnah: Welche Antikoagulanzien bei welcher GFR? Was tun bei akutem Nierenversagen mit schwankenden Werten? Wie die Therapie steuern, wenn klassisches Monitoring versagt? Welche neuen Daten gibt es zu DOAKs und NMH? Nierenwerte anzuschauen ist nicht nur Sache der Nephrologen – es ist ein essentieller Teil des Antikoagulationsmanagements. Dieser Vortrag gibt Ihnen das Rüstzeug, um im klinischen Alltag die richtigen Entscheidungen zu treffen.

ANZEIGE

Antikoagulation bei hohem Blutungsrisiko – krebsassoziierte Thrombosen (CAT) richtig managen

Thrombosen verhindern und Blutungen vermeiden – eine patientengerechte Behandlung krebsassoziierter Thrombosen (CAT) erfordert beides. Doch was gibt es bei der individuellen Abwägung zwischen VTE- und Blutungsrisiko zu beachten?  Erfahren Sie im Video, welche klinischen Faktoren das Blutungsrisiko bestimmen, wie diese die Wahl der Antikoagulation beeinflussen und warum aktuelle Leitlinien für viele CAT-Patientenprofile niedermolekulare Heparine als Behandlungsoption empfehlen.

ANZEIGE

Frühstückssymposium: Wenn Antikoagulation auf den Magen schlägt

Antikoagulation und gastrointestinale Blutungen – zwei Seiten einer Medaille und Schwerpunkt des Frankfurter Gerinnungssymposiums. Sehen Sie, wie Prof. Dr. med. Martin Raithel und Prof. Dr. med. Sebastian Krug anhand anschaulicher Fallbeispiele und aktueller Leitlinien die Grenzen der oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext gastrointestinaler Tumorerkrankungen, beleuchten. 

ANZEIGE

Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier viele Informationen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.

LEO Pharma GmbH

Passend zum Thema

ANZEIGE

G-CSF mit neuartiger Struktur – langwirksam ohne PEGylierung

Zur Unterstützung der Chemotherapie werden heute meist langwirksame G-CSF genutzt, die nur einmal pro CTX-Zyklus verabreicht werden müssen. Diese verlängere Wirksamkeit wurde bisher durch eine Kopplung des G-CSF Moleküls an Polyethylenglykol (PEG) erreicht. Ein neuentwickeltes G-CSF kann erstmals eine lange Wirksamkeit ohne PEGylierung erreichen und den zunehmenden Bedarf an einer langwirksamen PEG-freien CIN-Prophylaxe decken.

ANZEIGE

Klinische Studien belegen Wirksamkeit eines neuartigen G-CSF

Die klinische Wirksamkeit eines PEG-freien G-CSF wurde in drei Phase III-Studien im Vergleich zu bisher verfügbaren kurz- und langwirksamen PEGylierten G-CSF belegt. Die PEG-freie Substanz erwies sich als mindestens ebenso wirksam, mit anhaltender Wirkung über alle Chemotherapiezyklen.

ANZEIGE

Neutropenien kontrollieren - für eine Chemotherapie nach Plan

Die Neutropenie-Prophylaxe mit G-CSF hat einen festen Stellenwert in der Supportivtherapie onkologischer Patienten. Die zunehmende Prävalenz von Antikörpern gegen Polyethylenglykol (PEG) führt zu einem wachsenden Bedarf für nicht-PEGylierte langwirksame G-CSF. Erfahren Sie hier mehr über neue Erkenntnisse und Entwicklungen zur Neutropenie-Prophylaxe mit G-CSF.

Apogepha Arzneimittel GmbH

Passend zum Thema

ANZEIGE

Windeldermatitis: Evidenz für Wund- und Heilsalbe mit Dexpanthenol

Eine Dexpanthenol-haltige Wund- und Heilsalbe reduziert das Auftreten von Windeldermatitis bei Früh- und Neugeborenen. Darüber hinaus hat die Salbe bei einer manifesten Windeldermatitis eine heilende Wirkung – dies zeigen klinische Studien – Erfahren Sie mehr!

ANZEIGE

Studie zur Patient Journey deckt Verbesserungspotenzial auf

Um die Behandlungsergebnisse bei Menschen mit einer atopischen Dermatitis (AD) zu steigern, gilt es, das Potenzial eines verbesserten umfassenden Krankheits- managements zu nutzen. Weitere Informationen zu den Studienergebnissen finden Sie hier!

ANZEIGE

Dermatologie zwischen Klimawandel und technologischer Innovation: Nachhaltigkeit, Hautschutz und KI im klinischen Alltag

Der Vortrag von PD Dr. Sandra Schuh auf dem letzten Spektrum Hautgesundheit Kongress „Haut am Limit“ spannt einen Bogen zwischen Klimawandel, alltäglichem Klinikbetrieb und modernster Diagnostik. Sie zeigte, wie diese Entwicklungen zusammenspielen – und wie dermatologische Versorgung ressourcenschonend gestaltet werden kann. Erfahren Sie mehr! 

ANZEIGE

Bepanthen® unterstützt bei vielen Indikationen die Regeneration der Haut

  • Content Hub

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe wird nach wie vor erfolgreich bei kleinen Alltagsverletzungen eingesetzt. Moderne Forschung schafft darüber hinaus Evidenz für neue Anwendungsgebiete wie z.B. für die Nachbehandlung einer Lasertherapie bei aktinischer Keratose oder einer Tattoo-Entfernung. Aktuelle Studienergebnisse oder Neuigkeiten aus der Dermatologie erfahren Sie hier.

Bayer Vital GmbH
Bildnachweise
Vortrag Renders/© Leo Pharma GmbH, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell), Teaserbild G-CSF mit neuer Struktur/© Apogepha, Glass vial, pipette and woman scientist in laboratory for medical study, research or experiment. /© HockleyMedia24/peopleimages.com / Adobe Stock (Symbolbild mit Fotomodellen), Erythrozyten und Leukozyten/© Apogepha, Mutter cremt Hautausschlag am Babybein neben der Windel ein/© FotoDuets | iStock, Visualskala Zufriedenheit mit Smilys/© masterSergeant | iStock, Sandra Schuh/© Bayer Vital GmbH, Titelbild CH Bepanthen