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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Erfahren Sie auf dieser Seite, was auf dem DKK 2024 diskutiert wurde. Die PROBASE-Studie und die NordICC-Studie liefern wichtige Daten zum Prostata- und Darmkrebsscreening, die Relevanz der Studienergebnisse für die Praxis wurden vor Ort eingeordnet. Außerdem ging es um die Immuntherapie bei NSCLC oder die am Risiko orientierte Therapie bei Lymphomen.
Innerhalb eines Tumors können sich oft auch vermeintlich „unbedeutende“ Subklone als prognoseentscheidend erweisen. Diesem Umstand sollte bei Diagnostik und Therapie mehr Rechnung getragen werden.
Krebstherapien verbessern, Tumoren vorbeugen – die Erwartungen an Interventionen, die das Darmmikrobiom betreffen, sind bei Laien und auch Fachleuten hoch. Diese Erwartungen müssen aber wohl nicht selten zurückgeschraubt werden, wie eine kritische Bestandsaufnahme auf dem DKK 2024 gezeigt hat.
Immuncheckpointinhibitoren (ICI) sind in der Therapie des metastasierten nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms nicht mehr wegzudenken und gehören mittlerweile auch in frühen und lokal fortgeschrittenen Stadien zur Standardtherapie. Doch wie lange gibt man ICI und wie geht man bei einer Resistenz vor?
Das Verhältnis von Viren und Krebserkrankungen ist janusköpfig. Auf der einen Seite existieren zahlreiche humanpathogene Tumorviren, die an der malignen Transformation beteiligt sind. Auf der anderen Seite können bestimmte onkolytische Viren dazu dienen, Tumorerkrankungen zu bekämpfen. Beide Seiten wurden auf dem DKK 2024 beleuchtet.
Tagesaktuelle Berichterstattung an den Kongresstagen
21. - 24. Februar 2024 | Berlin
Wir waren für Sie vor Ort in Berlin und haben gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe tagesaktuell für Sie berichtet. Lesen Sie hier alle Beiträge und Videos, die im Rahmen der Kooperation entstanden sind.
Es ging um den Stellenwert der Künstlichen Intelligenz in der Onkologie, um Innovationen bei Ovarial- und Glioblastom oder die teils gravierenden Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren. Außerdem lesen Sie zu den Dos und Don’ts des molekularpathologischen Befundberichts.
Krebspatientinnen und -patienten sind im Durchschnitt bei Diagnose 70 Jahre alt. Das wird in der klinischen Routine wie in klinischen Studien noch zu wenig berücksichtigt. Geriatrisches Assessment und Medikamentenanalyse bieten die Chance, Probleme vor der Therapie zu erkennen und zu verbessern und die Toxizität der Krebstherapie zu vermindern.
Sophie Bachanek, Universitätsmedizin Göttingen/Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, stellt die Entwicklung eines automatisierten Segmentierungsalgorithmus für Nierentumoren vor. Hier sehen Sie das Video auf der DKK-Webseite.
Dr. Anika Kästner, Universitätsmedizin Greifswald/Institut für Community Medicine, hat untersucht, ob die Behandlung eines fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms im nationalen Netzwerk Genomische Medizin Lungenkrebs einen Überlebensvorteil gegenüber der Regelversorgung bietet. Hier sehen Sie das Video auf der DKK-Webseite.
Dr. Simone Wegen, Uniklinik Köln/Klinik und Poliklinik für Radioonkologie, Cyberknife- und Strahlentherapie, forscht daran, wie PET/CT-Bildgebung die Strahlentherapieplanung von Speiseröhrenkrebs verbessern kann. Hier sehen Sie das Video auf der DKK-Webseite.
Dr. Justin Ferdinandus, Uniklinik Köln und Deutsche Hodgkin-Studiengruppe, hat zwei Therapieprotokolle für die Erstlinientherapie bei Erwachsenen mit klassischem Hodgkin-Lymphom im fortgeschrittenen Stadium verglichen. Hier sehen Sie das Video auf der DKK-Webseite.
Benjamin Heckelmann, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein/Klinik für Chirurgie, stellt Daten vor, wie das Ansprechen auf eine Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs personalisiert vorhergesagt werden kann. Hier sehen Sie das Video auf der DKK-Webseite.
PD Dr. Ina Oehme, DKFZ Heidelberg/Hopp-Kindertumorzentrum, stellt Forschungsdaten im Rahmen von INFORM vor: Das internationale Programm zur Präzisionsonkologie bei Kindern mit rezidivierendem Krebs wurde um die funktionelle Ex-vivo-Medikamententestung erweitert. Hier sehen Sie das Video auf der DKK-Webseite.
Der Pathologe Prof. Dr. Reinhard Büttner ist der Kongresspräsident des 36. Deutschen Krebskongresses (DKK) 2024 und lädt ein, die Pathologie im Kontext von Krebserkrankungen zu diskutieren. Im Interview erzählt er von den Erfolgen und der Relevanz der Pathologie in der Krebstherapie und gibt einen persönlichen Ausblick auf den Kongress.
Ungefähr ein Drittel aller Frauen, die zur Zervixkarzinom-Vorsorge gehen könnten, tun das nicht. Mit einem Selbstabstrich auf humane Papillomviren könnten auch diese Frauen erreicht werden. Dazu wurde auf dem Deutschen Krebskongress eine Studie vorgestellt, über die wir in dieser Folge sprechen. Und wir klären, warum in der ärztlichen Vorsorge nun auch der HPV-Test zum Standardrepertoire gehört.
Die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Rektumkarzinom hat sich gewandelt, wurde auf dem Krebskongress berichtet: Ausschließlich neoadjuvante Strategien setzen sich durch – und es ist immer häufiger möglich, auf die Operation zu verzichten und das Rektum zu erhalten.
Die Palliativmedizin ist in der Gesundheitsversorgung angekommen, sagt Prof. Claudia Bausewein aus München. Doch vieles läuft noch nicht optimal. Was braucht ein Mensch mit einer nicht-heilbaren Erkrankung am Lebensende wirklich? Wann ist der richtige Zeitpunkt für welche palliativmedizinischen Maßnahmen – und woher kommen die Ressourcen? Ein Gespräch, das zeigt, wohin die Reise gehen sollte.
Wer arm ist, hat ein höheres Krebsrisiko. Wer an Krebs erkrankt, hat ein höheres Armutsrisiko. Die aktuellen sozialpolitischen Maßnahmen reichen nicht aus, um dem entgegenzuwirken.
Bei der Festlegung der Intervalle für Kontrollkoloskopien nach einer Polypektomie sollten nicht ausschließlich polypenbezogene Merkmale berücksichtigt werden. Wie eine internationale Studie zeigt, beeinflussen auch individuelle demografische Faktoren, wie Geschlecht, Body-Mass-Index und Ethnie, das Rezidivrisiko.
In einer Kohortenstudie wurde ein Zusammenhang zwischen oralen Bakterien und Pilzen und dem Auftreten von Pankreaskarzinomen gesehen. Diese Assoziation könnte helfen, Patientinnen und Patienten für gezielte Vorsorgeuntersuchungen ausfindig zu machen.
Laut Daten einer prospektiven britischen Studie schneidet eine Surveillance-Strategie im Vergleich mit einer risikoreduzierenden Mastektomie beim Vorliegen pathogener BRCA-Varianten in puncto Gesamtüberleben ähnlich gut ab. Im Detail sind allerdings Fragen offen.
Daten aus Großbritannien legen nahe, dass insbesondere ältere und gebrechlichere Darmkrebspatientinnen und -patienten von einem minimalinvasiven Eingriff profitieren könnten – ihnen dieser aber allzu häufig vorenthalten wird.