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Die Gynäkologie

Strahlentherapie mit Hyperthermie beim Mammakarzinom

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

In der Situation eines inoperablen Lokalrezidivs nach Mastektomie und Vorbestrahlung empfehlen verschiedene internationale Leitlinien eine erneute lokale Strahlentherapie in Kombination mit einer lokalen Oberflächenhyperthermie.

Fragestellung

Wissenschaftliche Grundlagen und praktische Durchführung der Strahlentherapie in Kombination mit einer lokalen Oberflächenhyperthermie.

Material und Methoden

Literaturrecherche, Darstellung und Bewertung der Studien, Erklärung des Behandlungsablaufs

Ergebnisse

Die lokale Oberflächenhyperthermie mit lokaler Re-Bestrahlung bietet einen effektiven Therapieansatz, um auch ausgedehnte, inoperable Lokalrezidive des Mammakarzinoms zu behandeln. Sie ermöglicht eine erneute Strahlentherapie auch bei bereits vorbestrahlten und sogar mehrfach vorbestrahlten Patientinnen. Im palliativen Therapiesetting kann sie eine hohe und lang andauernde lokale Kontrolle erwirken, die für die Lebensqualität durch Vermeidung tumorbedingter lokaler Komplikationen günstig ist (Schmerzen, Ulzerationen, Blutungen, Juckreiz, Cancer en cuirasse, unbeherrschbare pflegerische Situationen). Der hypofraktionierte Therapieansatz mit nur einer oder 2 Therapiesitzungen in der Woche bietet sich besonders in der palliativen Behandlungssituation an. Er ist gerade mit der kontaktlosen und thermographiegesteuerten Anwendung für die schwer erkrankten Patientinnen körperlich wenig belastend und zudem nicht invasiv.
Titel
Strahlentherapie mit Hyperthermie beim Mammakarzinom
Verfasst von
PD Dr. med. habil. Mirko Nitsche
Prof. Dr. med. Jürgen Dunst
Dr. med. David Krug
Dr. med. Ralf Meyer
Prof. Dr. med. Robert Michael Hermann
Publikationsdatum
25.06.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Gynäkologie / Ausgabe 8/2021
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110
DOI
https://doi.org/10.1007/s00129-021-04816-2
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