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Sonographie – organ- und leitsymptomorientiert

  • 2012
  • Buch
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Über dieses Buch

Sofortorientierung: Sonographie ohne Vorkenntnisse sofort praxisorientiert verstehen und interpretieren können.
Sonographie komplett: (Inklusive Angiologische Sonographie, Sonographie auf der Intensivstation …)
Differenzialdiagnostik entsprechend
- Sonographischem Befund (z.B. Gallenblasenverdickung …)
- Leitsymptomen (z.B. Oberbauchschmerz, rechtsseitiger Unterbauchschmerz, Diarrhoe…)
- Klinik (z.B. mit oder ohne Schmerzen …)
Die Brücke zwischen Bildgebung und Klinik:
- Kurzinfo zur jeweiligen Erkrankung
Atlasfunktion: Eigenes Inhaltsverzeichnis der Abbildungen, um prägnante Bildbefunde unmittelbar zu finden
Einheitlich strukturiert. Stichwortartig: kurz, knapp, präzise

Nach den Richtlinien der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin)

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Allgemeine Sonographie

    Natalie Jaspers, Guido Michels
    Zusammenfassung
    Ultraschall: Schallwellen mit Frequenzen, die oberhalb des vom Menschen wahrnehmbaren Frequenzbereichs (>20.000 Hz) liegen (◘ Abb. 1.1)
    • Infraschall: Schallfrequenzen <20 Hz
    • Menschliches Gehör: 20–20.000 Hz
  3. 2. Organbezogene Sonographie

    Natalie Jaspers, Horst Kinkel, Eva Heuser, Guido Michels, Stefanie Hauslaib, Matthias Kochanek
    Zusammenfassung
    • Die Sonographie ist bei Lebererkrankungen das primäre und wesentlichste Untersuchungsverfahren.
    • Sowohl bei Hepatopathien als auch bei fokalen Leberläsionen kann sie wegweisende Informationen bringen und nicht selten auch direkt zu einer Diagnose führen.
    • Ein Quantensprung gerade in der Diagnostik fokaler Läsionen stellt die KM-Sonographie dar, die in einem extra Kapitel behandelt wird.
  4. 3. Leitsymptomorientierte Sonographie

    Stefanie Hauslaib, Natalie Jaspers, Matthias Kochanek, Jessica Mertens, Guido Michels, Markus Stenner
    Zusammenfassung
    Symptomenkomplex bestehend aus akutem Beginn und akuter Funktionsstörung intra-, aber auch extraabdomineller Organe mit möglicherweise lebensbedrohlichen Folgen.
  5. 4. Notfallsonographie

    Guido Michels, Natalie Jaspers
    Zusammenfassung
    • Der Arbeitskreis Notfallsonographie (DEGUM, OEGUM, SGUM) wurde im September 2008 im Rahmen des Dreiländertreffens in Davos gegründet
    • Die Notfallsonographie ist eine prozess- und patientenorientierte Sonographie am Notfall- bzw. Intensivpatienten
    • Die Anwendung der Notfallsonographie wird interdisziplinär genutzt (Internisten, Notärzte, Notfall- und Intensivmediziner, Anästhesisten, Chirurgen, etc.)
    • Zur differenzialdiagnostischen Abklärung akuter Krankheitsbilder von Herz, Thorax und Abdomen stehen folgende Konzepte zur Verfügung:
      • Fokussierte Echokardiographie : FEEL (»focused echocardiographic evaluation in life support«)
      • Fokussierte Thoraxsonographie : u. a. THOLUUSE (»thorax, trachea and lung ultrasound in emergency and critical care medicine«)
      • Fokussierte Abdomensonographie : FAST (»focused assessment with sonography for trauma«)
  6. 5. Gefäßsonographie

    Guido Michels, Susanne Karasch, Christoph Feldmann, Thomas Karasch
    Zusammenfassung
    • Frequenzverschiebung an vorbeifließenden Erythrozyten, d. h. Ultraschallwellen werden an Erythrozyten reflektiert
      • Annäherung des Erythrozyten in Richtung Schallkopf: Frequenzzunahme, heller Ton, Verkurzung der zurückgesandten Wellenlänge
      • Bewegung des Erythrozyten vom Schallkopf weg: Frequenzabnahme, dunkler Ton, Verlängerung der zurückgesandten Wellenlänge (im Vergleich zur ausgesandten)
    • Dopplergleichung
  7. 6. Kontrastsonographie

    Horst Kinkel
    Zusammenfassung
    • In vielen Ultraschallzentren ist die kontrastverstärkte Sonographie CEUS (»contrast enhanced ultra sound«) in den täglichen Untersuchungsalltag implementiert.
    • Mit dem Einsatz von Kontrastmitteln lässt sich die Sensitivität und Spezifität der Sonographie verbessern. Bei manchen Indikationen (z. B. Abklärung fokaler Leberläsionen) liefert CEUS gleich gute oder sogar bessere Untersuchungsergebnisse als CT und MRT.
    • Fehlende Nephrotoxizität und geringe Allergierate sind bei zudem fehlender Strahlenbelastung erstklassige Argumente für den klinischen Einsatz von CEUS als flächendeckende Routinemethode in ganz Deutschland.
    • Eine ausführliche Darstellung der kontrastverstärkten Sonographie würde den Umfang dieses Buches sprengen. Das folgende Kapitel soll dem Leser CEUS näher bringen und die Möglichkeiten dieser faszinierenden Methode eröffnen.
  8. 7. Interventionelle Sonographie

    Jessica Mertens, Guido Michels, Stefanie Hauslaib, Natalie Jaspers
    Zusammenfassung
    • Alles, was sonographisch sichtbar ist, ist fast immer auch sonographisch gezielt punktierbar: »There is no body cavity that cannot be reached with a No.1-gauge needle and a good strong arm« (S. Shem, House of God).
    • Was man nicht sicher sonographisch sieht, kann man nicht sicher punktieren.
    • Fokale Organveränderungen zeigen sonographisch bzw. bildmorphologisch nur manchmal eindeutige Kriterien, welche eine definitive Diagnose ermöglichen.
    • Eine Aneinanderreihung aller verfügbaren bildgebenden Verfahren ist weder ökonomisch vertretbar noch in vielen Fällen medizinisch sinnvoll.
    • Die sonographische, gezielte Punktion hat eine hohe Erfolgsrate, ist risikoarm und kostengunstig, rasch verfügbar und kann z. T. ambulant durchgeführt werden.
    • Die Indikation sollte, in Kenntnis der möglichen, wenn auch seltenen Komplikationen, streng gestellt werden.
    • Die Wahl der Punktionstechnik (◘ Abb. 7.1) ist in erster Linie von der persönlichen Präferenz und Punktionserfahrung abhängig, jede Technik hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.
  9. Backmatter

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Titel
Sonographie – organ- und leitsymptomorientiert
Verfasst von
Priv.-Doz. Dr. Guido Michels
Dr. Natalie Jaspers
Copyright-Jahr
2012
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-642-20387-9
Print ISBN
978-3-642-20386-2
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-20387-9

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