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Über dieses Buch

Der erste Klinikalltag stellt jeden Berufseinsteiger vor eine Fülle von neuen Aufgaben. Mit viel theoretischem Wissen ausgestattet, aber ohne die langjährige klinische Erfahrung älterer Kollegen, ist die optimale Betreuung des Patienten in jeder Hinsicht eine besondere Herausforderung. Häufig müssen bereits nach kurzer Zeit - oft alleine - verantwortvolle Aufgaben übernommen werden. Dabei gibt es eine Menge zu beachten. Im Klinikmanual erfährt der Berufsanfänger, worauf es ankommt - kurz, prägnant und übersichtlich dargestellt - ohne den theoretischen Ballast und Kleingedrucktes. Zur groben Orientierung vor der täglichen Aufgabe oder zum schnellen Nachschlagen im Ernstfall. Themen, u.a.: Anästhesieverfahren: Allgemeinanästhesie, Regionalanästhesie, kombinierte Verfahren; Anästhetika: Inhalationsanästhetika, Injektionsanästhetika, Opioide, Muskelrelaxanzien; Besonderheiten in den verschiedenen operativen Fächern: Gynäkologie, Kinder, Neurochirurgie; Anästhesierelevante Krankheitsbilder; Komplikationen. Die 2. Auflage erscheint komplett aktualisiert. Das Werk richtet sich an Berufseinsteiger in der Anästhesiologie.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Anästhetika

Frontmatter

1. Inhalationsanästhetika

Verstärkung inhibitorischer Funktionen oder Dämpfung der Erregungsübertragung in Synapsen oder Nervenendigungen von Axonen. Wirkort und Wirkmechanismus auf molekularer Ebene mit Störung des Ionentransports sind bisher noch nicht geklärt. Es existieren daher verschiedene Theorien.

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

2. Injektionsanästhetika

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3. Opioide

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4. Muskelrelaxanzien (MR)

Nahe der Skelettmuskulatur zweigt sich das motorische Axon in viele unmyelinisierte Füßchen auf, in deren Vesikeln sich Acetylcholin (ACh) befindet. Eine eintreffende Erregung setzt ACh frei, das durch den synaptischen Spalt zum cholinergen Rezeptor in der subsynaptischen Membran der Muskelzelle diffundiert.

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5. Lokalanästhetika (LA)

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Allgemeine Anästhesie

Frontmatter

6. Prämedikation

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7. Narkosesysteme

Niedrigflussnarkosen (»low flow«, »minimal flow«) sind Narkosen mit halbgeschlossenem Rückatemsystem, bei denen der Rückatemanteil mindestens 50 % beträgt Wird der Frischgasfluss stark reduziert, kommen sie der Anästhesie im geschlossenen System bereits sehr nahe. Zur Vermeidung hypoxischer Gasgemische muss dem O2-Verbrauch vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden.

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

Zur Zeit gratis

8. Atemwegsmanagement

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9. Regionalanästhesie

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10. Monitoring

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11. Anästhesie in der Allgemeinund Abdominalchirurgie

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12. Anästhesie in der Gefäßchirurgie

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13. Anästhesie in der Urologie

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14. Anästhesie in der Gynäkologie und Geburtshilfe

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15. Erstversorgung und Anästhesie bei Neugeborenen

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16. Anästhesie bei Kindern

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

17. Anästhesie in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

18. Anästhesie in der Mund-Kiefer-Gesicht-Chirurgie

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

19. Anästhesie in der Augenheilkunde

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

20. Anästhesie in Traumatologie und Orthopädie

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21. Anästhesie in der Neurochirurgie

Viele Erkrankungen des ZNS führen letztlich über einen erhöhten ICP zu schweren Hirnschäden oder zum Hirntod. Daher kommt der Überwachung und der Therapie des Hirndrucks eine besondere Bedeutung zu.

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22. Anästhesie in der Thoraxchirurgie

Ziel der präoperativen Visite sollte insbesondere die Beurteilung des Ausmaßes und des Schweregrades vorbestehender kardiopulmonaler Erkrankungen sein.

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23. Anästhesie in der Kardiochirurgie

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24. Anästhesie bei minimal-invasiver Chirurgie

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25. Schmerztherapie

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Anästhesierelevante Krankheitsbilder

Frontmatter

26. Neuromuskuläre Erkrankungen

Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper gegen die ACh-Rezeptoren der motorischen Endplatte auftreten. Dadurch ist die Anzahl funktionierender Rezeptoren reduziert und die Struktur der postsynaptischen Membran gestört. Die Erkrankung kann kongenital (selten diaplazentarer Transport von Antikörpern der myasthenischen Mutter zum Fetus) oder erworben sein.

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27. Endokrinologische Erkrankungen

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28. Chronische obstruktive Atemwegserkrankungen

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29. Anästhesie bei Niereninsuffizienz

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30. Anästhesie bei Leberinsuffizienz

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31. Maligne Hyperthermie (MH)

Die MH ist eine pharmakogenetische, subklinische Erkrankung mit einer Störung der zellulären Kalziumhomöostase nach Triggerung durch bestimmte Anästhetika und andere Faktoren (Stress, Lösungsmittel, Drogen, Alkohol). Die Störung des myoplasmatischen Kalziumstoffwechsels offenbart sich in einer hypermetabolischen Stoffwechselentgleisung mit gesteigerter Glykogenolyse und aerobem Stoffwechsel.

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32. Porphyrie

Porphyrien sind genetisch bedingte Enzymdefekte im Porphyrinstoffwechsel (Hämbiosynthese), charakterisiert durch eine exzessive Produktion von Porphyrinen oder Porphyrinpräkursoren (δ-Aminolävulinsäure und Porphobilinogen).

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33. Besondere Patientengruppen

Übergewicht und Adipositas sind definiert als eine Vermehrung des Körpergewichts durch eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfettanteils. Eine graduierte Klassifizierung der Adipositas ist sinnvoll, um diejenigen Personen zu identifizieren, die ein erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko haben, und um adäquate Therapiestrategien entwickeln zu können.

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Komplikationen

Frontmatter

34. Anaphylaktische Reaktion

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35. Hypothermie

Die Regulation der Körpertemperatur erfolgt durch den Hypothalamus in einem engen Bereich (36,5–37,5°C Kerntemperatur) im Rahmen eines zirkadianen Rhythmus (±1°C) mit einem Minimum am Morgen. Der Mensch ist homoiotherm, d. h. die Körpertemperatur ist unabhängig von der Umgebungstemperatur.

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36. TUR-Syndrom

Einschwemmung größerer Mengen von hypotoner Spüllösung über Venenplexen in das Gefäßsystem mit klinischer Symptomatik

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37. Übelkeit, Erbrechen und Aspiration

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38. Zentrales anticholinerges Syndrom (ZAS)

Das ZAS wird durch Blockierung zentraler, muskarin-cholinerger Neurone bzw. ein vermindertes Angebot von ACh im ZNS ausgelöst. Es führt zu einem unterschiedlichen klinischen Erscheinungsbild mit Symptomen, die von psychomotorischer Unruhe und Agitation bis zu Zeichen eines reduzierten Vigilanzniveaus mit neurologischen Ausfällen reichen.

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

39. Intraoperative Wachzustände (Awareness)

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Notfallmedizin

Frontmatter

40. Polytrauma

Gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, wobei wenigstens eine Verletzung oder die Kombination lebensbedrohlich ist.

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41. Anästhesie bei Verbrennungen

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

42. Lungenembolie

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43. Schock

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

44. Kardiopulmonale Reanimation (CPR)

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

Physiologische Grundlagen, Gerinnung, Endokarditisprophylaxe

Frontmatter

45. Physiologie der Atmung

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

46. Wasser-Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt

Neugeborene bestehen zu 70–80 % aus Wasser, Erwachsene je nach Alter zu 50–60 %.

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47. Blutgerinnung

Lokale Kontraktion der Blutgefäße durch Sympathikusstimulation und durch aus Thrombozyten freigesetztes Thromboxan A2

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48. Blut und Blutprodukte

Die Blutgruppe richtet sich nach der Antigeneigenschaft der Erythrozyten. Die Blutgruppenantigene A und B des AB0-Systems befinden sich an der Erythrozytenoberfläche. Das Antigen 0 gibt es nicht, man spricht allenfalls vom Merkmal H.

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49. Kardiovaskulär wirksame Medikamente

M. Heck, M. Fresenius, C. Busch

50. Endokarditisprophylaxe

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Backmatter

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