Präinterventionelle Vorbereitung
Endovaskuläre Revaskularisationsmaßnahmen sind ein etabliertes Therapieverfahren bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Zur präinterventionellen Vorbereitung gehören Anamnese und klinische Untersuchung sowie die Sichtung der OP-Protokolle von vorangegangenen Untersuchungen, um die Durchführbarkeit und Erfolgsaussichten der Katheterintervention einschätzen zu können. Ebenfalls ist eine schriftliche Aufklärung mit ausreichender Bedenkzeit erforderlich. Zu den vorbereitenden Laboruntersuchungen zählen das Blutbild, Gerinnungsparameter, Nierenfunktions- und Schilddrüsenwerte. Bei Einschränkungen der Nierenfunktion oder der Schilddrüse (Hyperthyreose) sind vorbereitende Maßnahmen wie die Prähydrierung oder Schilddrüsenblockierung notwendig. Ebenfalls müssen orale Antikoagulanzien je nach Indikationsgebiet pausiert und durch ein periinterventionelles Bridging mit Heparin ersetzt werden. Die Patienten-Lagerung, Aufzeichnung von Vitalparametern sowie das Bereithalten von Notfallmedikation gehören zur unmittelbaren Vorbereitung vor der Katheteruntersuchung.