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Aktuelle Ausgabe

Krebs und Schwangerschaft

Beim Thema „Krebs und Schwangerschaft“ liegen Glück und Verzweiflung nahe beieinander: Auf der einen Seite die Freude über ein heranwachsendes Leben, das im Kontext einer malignen Erkrankung als besonderes Wunder häufig außerordentlich bewusst wahrgenommen wird. Auf der anderen Seite steht die Verzweiflung über eine Erkrankung, die sich niemand wünscht, die aber gerade in Verbindung mit einer Schwangerschaft als enorm bedrohlich wahrgenommen wird. Neben der Unsicherheit über das eigene Schicksal ist die Sorge um das Kind im Mutterleib und dessen Zukunft besonders präsent. Auch wenn Krebserkrankungen während und direkt nach der Schwangerschaft insgesamt selten sind, die Herausforderung ist eine besondere und die Verantwortung für die bestmögliche Betreuung und Therapie im Sinne beider Leben ist sehr hoch.

Ausgabe 10/2017 Schwangerschaft 40+

Das aktuelle Heft beleuchtet die Aspekte später Mutterschaft unter verschiedenen Gesichtspunkten. Traditionell wird ab 35 Jahren von einem fortgeschrittenen mütterlichen Alter gesprochen. In den letzten Jahrzehnten ist in westlichen Gesellschaften ein Trend zu späterer Mutterschaft aus sozioökonomischen und Lifestyle-Gründen zu beobachten. Es gibt einerseits erfreuliche Fortschritte in der Reproduktionsmedizin, welche immer älteren Frauen Schwangerschaften ermöglichen, andererseits aber auch viel diskutierte Herausforderungen. In der öffentlichen Meinung scheinen den Möglichkeiten der (Reproduktions‑)Medizin keine Grenzen gesetzt. Gerade dann ist es Aufgabe der Mediziner, für eine realistische Betrachtung zu sorgen und Frauen mit Kinderwunsch über mögliche Risiken später Mutterschaft zu informieren.

Ausgabe 09/2017: Humane Papillomviren

Seit der Entdeckung humaner Papillomviren hat sich Vieles in der klinischen Arbeit getan. Das Gebärmutterhalskrebsscreening ist in Deutschland eine wahre Erfolgsgeschichte. Die jährliche Inzidenz ist seit Einführung von 20.000 auf heute 4300 Fälle pro Jahr gefallen. Die Impfung kann HPV-assoziierte Erkrankungen, wie Zervix‑, Vulva‑, Vaginal‑, Penis- und Analkarzinome sowie die Entstehung von Kondylomen und präkanzeröse Läsionen verhindern. Die effektive Impfung richtet sich an Mädchen und Jungen vor Aufnahme der sexuellen Aktivität. Fundiertes, reflektiertes Wissen hilft, Patienten zur Impfung zu motivieren. Jeder Arzt in der Flächenversorgung und insbesondere die Gynäkologen sollten daher über dieses wichtige Thema Bescheid wissen. Vielleicht werden HPV-assoziierte Karzinome eines Tages komplett aus unserem klinischen Alltag verschwinden.

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Der Gynäkologe OnlineFirst articles

15.11.2017 | Bild und Fall

Schwangerschaft als Immunschwäche?

Eine 34-jährige II-Gravida I‑Para (Zustand nach einem Spontanpartus) ohne bekannte Vorerkrankungen stellte sich in der 24 + 3 Schwangerschaftswoche (SSW) mit seit 3 Wochen bestehenden rezidivierenden lumbalen Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in …

14.11.2017 | Geschichte der Gynäkologie und Geburtshilfe

Menschliche Reproduktion in Schöne Neue Welt von Aldous Huxley

Moderne Methoden im Vergleich mit einer 85 Jahre alten Zukunftsvision

Brave New World spielt in einem fiktiven, technokratischen Weltstaat im 632. Jahr nach Beginn der Serienproduktion des „Ford model T“ [ 7 ]. Menschen gehören dort einer von 5 Kasten an, die nach den ersten Buchstaben des griechischen Alphabets als …

10.11.2017 | Gynäkologie aktuell

Endometriose und Kinderwunsch – was nun?

Patientinnen mit Endometriose sind neben ihren chronischen Schmerzen häufig mit ungewollter Kinderlosigkeit konfrontiert. Allerdings verbessert sich die Chance auf Eintritt einer spontanen Schwangerschaft nach einer Sanierungsoperation in den …

08.11.2017 | Leitthema

Das Ersttrimester-Screening

Ein Auslaufmodell in der Ära der zellfreien DNA?

Bevor das ETS in den 1990er-Jahren durch die Arbeitsgruppe um Kypros Nicolaides etabliert wurde [ 5 ], beruhte die Einschätzung des fetalen Aneuploidierisikos vor allem auf dem maternalen Alter, der Serumbiochemie und Ultraschallmarkern im zweiten …

06.11.2017 | Leitthema

Palliativmedizinische Konzepte beim Mammakarzinom

Die Erstellung eines adäquaten palliativmedizinischen Konzepts beim metastasierten Mammakarzinom stellt höchste Anforderungen an die onkologisch tätigen Behandlungsteams und an die Patientin. Erstes Ziel ist der Erhalt der Lebensqualität. Es gilt …

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Zielsetzung der Zeitschrift
Der Gynäkologe ist ein angesehenes Publikationsorgan und wendet sich an Gynäkologen in Praxis und Klinik. Die Zeitschrift bietet aktuelle Fort­bildung aus allen Bereichen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe einschließlich Themen der Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Ergänzt wird das inhaltliche Spektrum durch interdis­ziplinäre Fachgebiete und Nachbargebiete wie die Onkologie, Chirurgie oder Innere Medizin sowie durch die Rubrik "Medizinrecht".
Umfassende Übersichtsarbeiten zu einem aktuellen Schwerpunktthema sind das Kernstück jeder Ausgabe. Im Mittelpunkt steht dabei gesichertes Wissen zu Diagnostik und Therapie mit hoher Relevanz für die tägliche Arbeit - der Leser erhält konkrete Handlungsempfehlungen.
Die Rubrik "Frauengesundheit in der Praxis" behandelt fundiert Themen aus dem Arbeitsalltag des niedergelassenen Gynäkologen.
Beiträge der Rubrik "CME Zertifizierte Fortbildung" bieten gesicherte Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung und machen ärztliche Erfahrung für die tägliche Praxis nutzbar. Nach Lektüre der Beiträge kann der Leser sein erworbenes Wissen überprüfen und online CME-Punkte erhalten. Die Rubrik orientiert sich an der Weiterbildungsordnung des Fachgebiets.

Aims & Scope
Der Gynäkologe is a respected publication organ for all gynecologists working in practical and clinical environments and scientists who are particularly interested in issues of gynecology.
The journal offers up-to-date information from all fields of gynecology and obstetrics including topics from the fields of endocrinology and reproductive medicine. The bandwidth of the journal’s content is complemented by interdisciplinary and related topics from oncology, surgery, internal medicine, and legal medicine.
Comprehensive reviews on a specific topical issue provide evidenced based information on diagnostics and therapy.
Review articles under the rubric "Continuing Medical Education" present verified results of scientific research and their integration into daily practice.

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All articles of Der Gynäkologe are reviewed.

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