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Über dieses Buch

Regionalanästhesie bei Erwachsenen und Kindern für die Kitteltasche

Dargestellt werden die häufigsten peripheren Regionalanästhesieverfahren der oberen und unteren Extremität, der Kopf-Hals-Region bei Erwachsenen inkl. der häufigsten Blockaden, auch zentralen Blockaden, bei Kindern. Jede Nervenblockade wird systematisch dargestellt nach: Indikation, Kontraindikation, Nebenwirkungen/Komplikationen, anatomische Leitstrukturen, Durchführung und Dosierung der Lokalanästhestetika.

Zahlreiche Tipps und Tricks zu Anatomie, optimalem Vorgehen und Überprüfung des Blockadewirkung sichern den Erfolg der Regionalanästhesie. Circa 100 vierfarbige Abbildungen veranschaulichen das optimale Vorgehen und zeigen sehr schematisch und damit leicht einprägsam die wichtigsten anatomischen Strukturen. Das kleine handliche Werk passt in jede Kitteltasche und gibt vor allem Anästhesisten, Schmerztherapeuten, Kinderchrirurgen und Pädiatern Sicherheit bei der Durchführung von Regionalanästhesien.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen

Ropivacain ist aufgrund seines vorteilhaften Verhältnisses von Wirkdosis zu Toxizität und seiner guten Differenzialblockade zur kontinuierlichen Anwendung am besten geeignet.

Michael Hatzenbühler

2. Regionalanästhesie bei Kindern

Prinzipiell können alle Nervenblockaden auch bei Kindern durchgeführt werden. Regionalanästhesien sind bei Kindern ab dem ersten Lebenstag beschrieben. Allerdings sollten diese aufgrund der eingeschränkten Kooperation in Kombination mit einer Vollnarkose durchgeführt werden. Ab dem Schulalter wäre bei sehr kooperativen Kindern auch die Durchführung einer isolierten Regionalanästhesie – eventuell verbunden mit einer Sedierung – denkbar.

Michael Hatzenbühler

3. Blockaden der oberen Extremität

Beachte die Problemzonen (rotes Oval) Oberarm: Blutleeremanschette wird nur toleriert, wenn N. radialis, N. ulnaris, N. medianus und N. musculocutaneus blockiert sind (kutanes »Vierstromgebiet«).Radialer Unterarm: Radiuschirurgie nur möglich, wenn N. musculocutaneus (kutane Versorgung) und N. radialis (ossäre Versorgung) blockiert sind.

Michael Hatzenbühler

4. Blockaden der unteren Extremität

Knie (»4-Stromgebiet«)Manschette für Blutleere (N. cutaneus femoris posterior)

Michael Hatzenbühler

5. Blockaden im Kopf-Hals-Bereich

N. trigeminus (Hirnnerv Nr. V) N. ophtalmicus (1)N. supratrochlearisN. supraorbitalisN. maxillaris (2)N. infraorbitalisN. mandibularis (3)N. auriculotemporalisN. lingualisN. alveolaris inferiorN. mentalis

Michael Hatzenbühler

6. Blockade im Thoraxbereich: Interkostalblockade

Blockade der Rami ventrales Th 7–Th 11 zur postoperativen Schmerztherapie bei offener CholzystektomieBlockade des Ramus ventralis Th 2 zur Komplettierung bei insuffizientem interskalenärem Block (ventraler Zugang zur Schulter)

Michael Hatzenbühler

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