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Über dieses Buch

Gedächtnisprobleme sind eine der am häufigsten beklagten Beschwerden und haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gedächtnisstörungen treten nicht nur in Form von Demenzen, sondern auch im Rahmen von normalen Altersvorgängen auf. Das Essential behandelt in komprimierter Weise die Grundlagen der Gedächtnisfunktion und die häufigsten Gedächtnisstörungen, die im Alltag oder bei neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen auftreten können.

Eine schnelle Orientierung für alle Ärzte, die Menschen mit Gedächtnisstörungen sehen, vor allem für Neurologen, Allgemeinmediziner, Psychiater und Psychotherapeuten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Aufgrund der Komplexität der Gedächtnisprozesse und der Vielzahl von Gehirnarealen, die daran beteiligt sind, ist es nicht verwunderlich, dass das Gedächtnis anfällig gegenüber äußeren Einflüssen und Störungen ist, insbesondere bei Erkrankungen des Gehirns. Auch ist unser Gedächtnis – wie unser ganzes Gehirn – Alterungsvorgängen unterworfen. Doch wann sind solche altersbedingten Aussetzer noch normal, wann sind sie Zeichen einer beginnenden Gedächtniserkrankung?
Thorsten Bartsch

2. Die verschiedenen Gedächtnisarten

Zusammenfassung
Gedächtnisstörungen sind eine Störung der Fähigkeit, Informationen zu lernen, zu behalten oder abzurufen. Für die verschiedenen Arten von zu speichernden Informationen gibt es nicht nur eine Art von Gedächtnis, sondern die Gedächtnisfunktion wird nach verschiedenen kognitiven Prozessen mit unterschiedlich beteiligten anatomischen Systemen eingeteilt.
Thorsten Bartsch

3. Einteilung von Gedächtnisstörungen

Zusammenfassung
Von einer Gedächtnisstörung im Sinne einer Amnesie (griech. a „ohne“, „nicht“ und μνήμη mnémē „Gedächtnis“, „Erinnerung“) spricht man, wenn die Enkodierung, die Speicherung oder der Abruf von Erinnerungen gestört sind.
Thorsten Bartsch

4. Gedächtnisstörungen – Diagnostik

Zusammenfassung
Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit und der Beeinträchtigung des Gedächtnisses kann mittels Testung der Gedächtnisfunktion erfolgen. Kern der Gedächtnistestung sind psychometrische Testverfahren, mit denen das Ausmaß, die Art und Dauer der Gedächtnisstörung und andere kognitiver Defizite bestimmt werden können.
Thorsten Bartsch

5. Differenzialdiagnostik

Zusammenfassung
Die Gedächtnisfunktion ist anfällig für viele Störungen und Erkrankungen, sodass Gedächtnisstörungen zu den häufigsten Folgen einer Hirnschädigung oder Ausdruck einer neurologischen und psychiatrischen Erkrankung gehören.
Thorsten Bartsch

6. Gedächtnisfehler

Zusammenfassung
Unser Gedächtnis hat sich im Laufe der Evolution als ein hocheffizientes und komplexes System zur Speicherung vielfältigster Informationen herausgebildet, das eine erstaunliche Kapazität aufweist. Jedoch ist unser Gedächtnis nicht beliebig beanspruchbar und wir erleben täglich, dass dieses Gedächtnis fehlerhaft, unscharf und ungenau sein kann.
Thorsten Bartsch

7. Veränderung der Kognition im Alter

Zusammenfassung
Die Funktion des Gedächtnisses verändert sich über die Lebensspanne. So zeigen gerade die kognitiven Funktionen, die eine hohe Anzahl von Ressourcen erfordern oder komplex sind, eine Abnahme über die Lebensspanne.
Thorsten Bartsch

8. Akute Gedächtnisstörungen

Zusammenfassung
Akute Gedächtnisstörungen stellen bei vielen Patienten eine differenzialdiagnostische Herausforderung dar.
Thorsten Bartsch

9. Rasch progrediente und symptomatische Demenzen

Zusammenfassung
Subakut verlaufende neurologische Krankheitsbilder mit Störungen des Gedächtnisses und der Kognition sowie rasch progrediente oder früh beginnende demenzielle Prozesse werfen häufig differenzialdiagnostische Probleme auf. Symptomatische und potenziell reversible Demenzformen müssen rechtzeitig erkannt werden.
Thorsten Bartsch

10. Funktionelle Gedächtnisstörungen

Zusammenfassung
Gedächtnisstörungen können nach emotionalem und psychologischem Stress und Trauma auftreten und finden sich häufig im Grenzgebiet zwischen Neurologie und Psychiatrie.
Thorsten Bartsch

11. Sich langsam entwickelnde Gedächtnisstörungen und Demenzen

Zusammenfassung
Beschwerden über eine nachlassende Gedächtnisfunktion, ohne dass sich Hinweise für eine Demenz finden lassen, sind häufige Beschwerden in einer Gedächtnissprechstunde. Von einer leichten kognitiven Störung (LKS, „mild cognitive impairment“, (MCI)) spricht man bei subjektiven Beschwerden, wenn sich leichte Defizite in neuropsychologischen Tests zeigen, ohne dass es zu einer Alltagseinschränkung gekommen ist.
Thorsten Bartsch

12. Vorbeugung – Protektion – Prävention

Zusammenfassung
Mit der Erkenntnis, dass therapeutische Strategien in den Frühstadien einer Erkrankung erfolgen sollten, hat sich das Augenmerk in den letzten Jahren auf die Frühdiagnostik und auf präventive Maßnahmen hinsichtlich Lebensstiländerungen gerichtet.
Thorsten Bartsch

13. Gedächtnisambulanzen – Memory Clinics

Zusammenfassung
Das Auftreten von Gedächtnisstörungen kann ein frühes Zeichen einer demenziellen Entwicklung sein, die eine gezielte medizinische Abklärung erfordert.
Thorsten Bartsch

Backmatter

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