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Über dieses Buch

Dieses Buch beschreibt über 50 sinnvolle Selbstzahlerleistungen der dermatologisch-ästhetischen Diagnostik und Therapie. Lernen Sie, wie Sie Ihr Praxisangebot mit bewährten und innovativen Methoden erfolgreich ausbauen, Ihre Umsätze steigern und die Wünsche Ihrer Patienten erfüllen. Das Buch richtet sich nach der aktuellen Rechtslage zur Selbstzahlermedizin. Für die 2. Auflage wurden die aktuellsten Selbstzahlerleistungen der ästhetischen Medizin und ambulanten Dermatologie einer kritischen Überprüfung unterzogen und sorgfältig ausgewählt. Das Spektrum des Buches wurde um zahlreiche neue Methoden ergänzt und bestehende Kapitel wurden komplett aktualisiert. Sämtliche Autoren waren an der Erforschung und Entwicklung der Methoden beteiligt oder sind seit Jahren erfahrene Experten in der Anwendung. Enthalten sind alle unverzichtbaren Methoden zur Diagnostik (z.B. Dermatoskopie, Haaranalyse, Konfokale Laserscanmikroskopie, EIS, Total Body Mapping, PCR), Laser und IPL (CO2-UltraPulse, Laserepilation, Tattoo-Laser, Vaginale Rejuvenation, Nagelpilzlaser), gering invasiven Verfahren (Microneedling, Varizen-Sklerotherapie, Hautstraffung, PDT, Kryoneuromodulation), Injektionsverfahren (Hyaluron, Botulinum, Eigenfett, Lipolyse) und operativen Verfahren (Schweißdrüsenabsaugung, Haartransplantation, Liposuktion, Facelift). Die übersichtliche Gliederung beantwortet Ihre Fragen schnell und zielgerichtet: Was steckt hinter der Methode und wie führe ich sie durch? Welche Patienten profitieren am meisten von einer Methode? Welche Kosten und welcher Aufwand kommen auf mich zu? Wie erlerne ich die Methode? Stellen Sie für Ihre Patienten ein modernes, sicheres und erfolgversprechendes Methodenspektrum der dermatologisch-ästhetischen Medizin zusammen! Inklusive eBook – Zugangs-Coupon im Buch!

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Theoretischer Teil

Frontmatter

1. Rechtliche Grundlagen der Selbstzahler-, IGeL- und Privatmedizin

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) - die Schlacht um die Einführung dieses Katalogs ärztlicher Leistungen außerhalb der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung ist geschlagen. Der breiten Öffentlichkeit ist das Konzept der „Individuellen Gesundheitsleistungen“ erstmals am 18.03.1998 auf einer Pressekonferenz der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vorgestellt worden. Aktuell ist der sogenannte IGeL-Ratgeber , der von der Bundesärztekammer und der Kassenärztliche Bundesvereinigung herausgegeben wird, im November 2012 in der 2. Auflage erschienen und zuletzt im Juni 2013 geändert worden. Momentan sind mindestens 350 IGeL- Arten bekannt wie zum Beispiel Ultraschall- Untersuchungen, Vorsorge vor grünem Star oder professionelle Zahnreinigung. Die rechtlichen Grundlagen werden im Folgenden ausführlich und aktuell dargestellt.
Gwendolyn Gemke

2. Patienteninformation über Selbstzahlerleistungen – Die Praxisräume als Werbefläche nutzen

Auch wenn das Berufsrecht die „Werbemöglichkeiten“ in der Öffentlichkeit für Ärzte in letzter Zeit erheblich gelockert hat, sind der öffentlichen Darstellung des Leistungsspektrums weiterhin Grenzen gesetzt (z. B. Vorher-, Nachherbilder). Zum guten Stil einer jeden Praxis gehört heutzutage auch im Ansehen der Patienten aller Altersklassen eine aufwändige Internetpräsentation (Homepage). Diese und weitere effektive Informationsmöglichkeiten im Rahmen der Arztpraxis werden vorgestellt.
Bernd Kardorff

3. Praktische Umsetzung von Selbstzahlerleistungen am Beispiel verschiedener Lichttherapien

Noch bis vor wenigen Jahren stellte die Lichttherapie eine wichtige Säule im Leistungsangebot dermatologischer Praxen dar. Im Zuge der chaotischen und dirigistischen Gesundheitspolitik seit Ende der 90er Jahre ist zu beobachten, dass die Lichttherapie gesetzlich Versicherten immer seltener angeboten wird. Die Vergütung durch die Krankenkassen und die Verteilung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen ist unkalkulierbar und findet, sofern sie die enge Budgetierung durch die Regelleistungsvolumina überschreitet, überhaupt nicht statt. Dagegen stehen Kosten für Investitionen, Unterhalt und Wartung der Geräte. Im Folgenden werden alle unterschiedlichen, aktuellen Verfahren der UV- und Lichttherapie vorgestellt.
Elisabeth Rowe, Hans Meffert

Diagnostische und bildgebende Verfahren in der Dermatologie

Frontmatter

4. Dermatoskopie

Die Dermatoskopie ist eine Methode zur Untersuchung von Hautveränderungen wie z. B. von Hauttumoren oder von entzündlichen Effloreszenzen. Für die Untersuchung wird ein als Dermatoskop oder Auflichtmikroskop bezeichnetes Handgerät verwendet, das im Wesentlichen aus einer Lichtquelle, einer Vergrößerungsoptik und einer Kontaktscheibe zum Aufsetzen auf die Haut besteht. Der Beitrag bietet einen ausgezeichneten Überblick über alle aktuellen dermatoskopischen Verfahren, Geräte und Scores.
Inga Rotter d’Orville, Bernd Kardorff

5. Computer-Auflichtmikroskopie, sequenzielle digitale Dermatoskopie

Untersuchung zur u.a. Hautkrebsfrüherkennung mittels einer mit einem Computersystem verbundenen auflichtmikroskopischen Kamera. Im Unterschied zur klassischen Dermatoskopie ermöglicht die Video-Dermatoskopie (auch DELM = Digitale Epilumineszenz- Mikroskopie) die langfristige Dokumentation pigmentierter Hautläsionen durch Speicherung von Bildern der einzelnen Lasionen. Aktuelle Verfahren, Systeme, Kosten, Überlegungen zur Anschaffung, etc. werden im Beitrag ausführlich behandelt.
Inga Rotter d’Orville, Bernd Kardorff

6. Konfokale Laserscanmikroskopie

Die Deutsche Abkürzung für das Verfahren lautet KLSM , neuer auch KLM (konfokale Laserscanmikroskopie ). In der englischen Literatur wird die Methode Reflectance Confocal Microscopy (RCM) genannt. Die konfokale Laserscanmikroskopie ist eine nichtinvasive Methode zur hochauflösenden in vivo Diagnostik in Echtzeit von Hautveränderungen – malignen, benignen, entzündlichen… Der Beitrag führt wie ein kurzes, leicht verständliches Lehrbuch mit ausführlicher Bebilderung und konkreten Anwendungshinweisen durch das komplette, aktuelle Spektrum der konfokalen Laserscanmikroskopie in der dermatologischen Praxis. Diagnosescores zur Melanomerkennung werden ebenso wie Abrechnungsfragen und die Möglichkeiten der aktuellen VivaScope behandelt.
Catinca Broscaru, Bernd Kardorff

7. Total Body Mapping

Nicht alle Melanome entwickeln sich aus einem bestehenden Naevus, sondern entstehen de novo auf gesunder Haut. Das Auftreten neuer Herde im Erwachsenenalter bedarf deshalb besonderer Beobachtung. Die standardisierte Ganzkörper-Kartographie (Total Body Mapping) zur Hautkrebs-Früherkennung sieht zusätzlich zur Dermatoskopie auch die fotografische Überwachung der gesamten Hautoberfläche vor. Bei den regelmäßigen Kontrollterminen werden die Vergleichsbilder im Hinblick auf neue und veränderte Befunde ausgewertet. Auffälligkeiten sind damit frühestmöglich, sicher und exakt feststellbar. Die Methode wird ausführlich und reichlich bebildert anhand eines FotoFinder-Systems präsentiert.
Wolfgang Strasser

8. Hautkrebsfrüherkennung mittels Elektrischer Impedanz-Spektroskopie (EIS)

Nevisense nutzt als erstes System die elektrische Impedanzspektroskopie (EIS), welche unterstützend für die dermatologische Diagnostik eingesetzt werden kann. Es handelt sich hierbei um eine innovative Methode, die es ermöglicht, objektive Informationen aus atypischen Läsionen zu ziehen. Nevisense misst und analysiert Läsionen und erkennt so Veränderungen in der Zellstruktur, Zellausrichtung, Zellgröße und von Zelltypen. Die Genauigkeit der Nevisense-Methode wurde in der zu diesem Thema bisher weltweit größten durchgeführten Prospektivstudie klinisch überprüft. Nevisense erreichte dabei eine Sensitivität von 97% bei einer Spezifität von 34%. Die beobachtete Sensitivität für nicht-melanocytären Hautkrebs lag bei 100% für verdächtige Läsionen. Der Beitrag schildert die Anwendung von Nevisense wie ein Lehrbuch.
Bernd Kardorff

9. Computergestützte Haaranalyse, Computer-Trichogramm

Störungen des Haarwachstums sind ausgesprochen häufig und deren Ursachen so individuell wie der Mensch selbst. Die computergestützte Haaranalyse ist ein modernes, schnelles und schmerzloses Verfahren zur Beurteilung von Haarwachstum. Hierfür werden anhand auflichtmikroskopischer Bilder des Haarbodens verschiedene Parameter exakt und reproduzierbar von einer Spezialsoftware bestimmt und vom Arzt ausgewertet. Durch die digitale Speicherung der Ergebnisse kann diffuser Haarverlust dokumentiert und quantifiziert werden, und es lassen sich Aussagen zum Therapieerfolg machen. Neben der bekannten TrichoScan®-Software gibt es heutzutage auch noch weitere Entwicklungen der computergestützten Haaranalyse wie z. B. das FotoFinder Trichoscale®-System . Die Durchführung wird lehrbuchartig unter Einbeziehung praktischer und auch abrechnungstechnischer Aspekte detailliert vorgestellt.
Bernd Kardorff

10. Hautphysiologische Parameter als Beratungstool und Unterstützung bei Verkaufsgesprächen: Zeigen Sie Ihrem Patienten, was in ihm steckt!

Messung des Hautzustandes durch Bestimmung von Hautfeuchtigkeit , Sebum , Transepidermalem Wasserverlust (TEWL), Elastizität , Oberflächenstruktur , Pigmentierung und Rötungsgrad sowie präzise Hautanalyse mit hochauflösendem Ultraschall. Der Patient wird miteinbezogen durch Demonstration seiner hautphysiologischen Parameter am Display des Kombi-Messgerätes DermaLab® Combo der Fa. Cortex Technology aus Dänemark. Die vielfältigen Möglichkeiten der wichtigen Untersuchung hautphysiologischer Parameter und der große Beratungsnutzen für den Patienten werden ausführlich vorgestellt.
Markus Steinert

11. Digitale Hautanalyse und Fotodokumentation bei medizinischen und ästhetischen Eingriffen

Die digitale Hautanalyse visualisiert und bewertet eindrucksvoll den Istzustand der Haut anhand verschiedener Untersuchungsparameter und ermöglicht dem Arzt, Potenziale aufzuzeigen und Behandlungspläne zu erstellen. In Kombination mit einer aussagekräftigen Vorher-Nachher-Dokumentation können die Patienten auf höchstem Niveau therapiert werden.
Gerd Kautz, Ingrid Kautz

12. Individuelle Gesundheitsleistungen im medizinischen Laborbereich: IGeL-Labor

Offensichtliche oder auch nur subjektiv empfundene Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes rufen bei vielen Menschen eine mitunter große psychische Belastung hervor. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob es sich um krankhafte Veränderungen oder den als nicht akzeptabel empfundenen Alterungsprozess handelt. Von den Betroffenen wird oft eine hormonelle Störung als Ursache vermutet und eine Abklärung „der Hormone“ gewünscht. In Zeiten zunehmender Budgetierung auch im Laborbereich gehören viele Laboruntersuchungen nicht mehr zum Programm der GKV. Der Wunsch, gesund und vital alt zu werden, nimmt in der Bevölkerung einen zunehmend hohen Stellenwert ein, so dass neben vielen klinischen Präventionsangeboten der Praxen Leistungen des medizinischen Labors eine immer größere Rolle spielen. Häufig haben Laborwerte unter Patienten sogar Kultstatus. Das IGeL-Laborkonzept wird präsentiert und wichtige Detailfragen zur Auswertung für das dermatologische Labor spezifischer Parameter werden leicht verständlich beantwortet (Hormonwerte, etc.).
Olaf Bätz, Oliver Schwarzenberg

13. PCR-Diagnostik von Dermatomykosen

Bei Mentype® MycoDerm QS handelt es sich um eine Differenzialdiagnostik der 23 in Europa häufigsten Erregern von Dermatomykosen auf Basis der Amplifikation erregerspezifischer Nukleinsäure in zwei Reaktionsansätzen pro Probe. Die Auswertung der NAT erfolgt nach Agarosegelelektrophorese und Geldokumentation anhand mitgelieferter Längenstandards. Im Gegensatz zur klassischen Pilzdiagnostik weist der molekulargenetische Test auch totes Erregermaterial nach. Daher sind Proben von bereits anbehandelten Patienten ebenfalls sofort zur Diagnostik geeignet. Der Beitrag zeigt auf, wie dieses zukunftweisende Untersuchungsverfahren in der dermatologischen Praxis implementiert werden kann.
Werner Brabetz

Laser und IPL — allgemeine Lasertechnik und spezielle Gerätetypen

Frontmatter

14. Erbium: YAG-Laser

Es handelt sich um einen Blitzlampen gepumpten Festkörperlaser der Wellenlänge 2.940nm, welche einem Absorptionsmaximum von Wasser entspricht und somit ein nahezu athermisches Abtragen der Haut ermöglicht. In Form eines leicht verständlichen, systematisch gegliederten Kurzlehrbuches werden physikalische Hintergründe, Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten des Erbium-YAG-Lasers vorgestellt.
Bernd Kardorff

15. Gütegeschalteter (Quality-switched) Rubin-Laser

Rubin-Laser sind Blitzlampen-gepumpte Festkörperlaser , die monochromatisches Licht der Wellenlänge 694 nm emittieren. In Form eines leicht verständlichen, systematisch gegliederten Kurzlehrbuches werden physikalische Hintergründe, Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten sowie aktuelle Modelle des Ruby-Lasers (Tattoo- und Pigmententfernung) vorgestellt, und auch die wirtschaftliche Seite wird diskutiert.
Peter Arne Gerber

16. Farbstofflaser

Die verschiedenen beschriebenen Farbstofflasertypen funktionieren nach einem gemeinsamen Prinzip. Durch energiereiche Lichtblitze einer Blitzlampe wird eine organische Farbstofflösung zur Fluoreszenz angeregt, die zuerst ein relativ breitbandiges Lichtspektrum emittiert. Durch eine Wellenlängenselektion innerhalb des Laserresonators wird aber nur eine je nach Lasergerät festgelegte oder selektierbare Wellenlänge verstärkt und durch das Fasersystem ausgeleitet. In Form eines leicht verständlichen, systematisch gegliederten Kurzlehrbuches werden physikalische Hintergründe, Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Farbstoff-Lasertypen vorgestellt und aktuelle Mono- und Kombi-Modelle präsentiert.
Bernd Kardorff

17. Nd:YAG-Lasertherapie bei vaskulären Indikationen und Photo-Epilation

Selektive thermische Zerstörung von Blutgefäßen und Haarwurzelanlagen der Haut mittels langgepulster Laserstrahlung im infraroten Wellenlängenbereich (1.064 nm). In Form eines leicht verständlichen, systematisch gegliederten Kurzlehrbuches werden physikalische Hintergründe, Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten des Neodym-YAG-Lasers bei Epilation und Gefäßläsionen vorgestellt.
Michael Drosner

18. Excimer-Laser 308nm

UVB-Laser der monochromatischen Wellenlänge 308 nm zur gezielten Therapie erkrankter Hautpartien bei UVB-sensiblen Dermatosen, insbesondere bei Psoriasis, chronischen Ekzemen (Neurodermitis) und Vitiligo. In Form eines leicht verständlichen, systematisch gegliederten Kurzlehrbuches werden physikalische Hintergründe, Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten des 308nm-Excimer-Lasers vorgestellt.
Bernd Kardorff, Inga Rotter d’Orville, Maria Kardorff, Silvia Katoh, Peter Dorittke

19. Alexandrit-Laser

Laser der Wellenlänge 755 nm der im gütegeschalteten Modus zur Entfernung von Tätowierungen u.a. der Farben schwarz, blau, grün und im langgepulsten Modus zur Epilation, Behandlung oberflächlicher Blutgefäße und Lentigines eingesetzt wird (▶ Exkurs „Alexandrit“). Die Zielchromophore sind Pigmente und Hämoglobin. In diesem Beitrag geht es ausschließlich um den langgepulsten Alexandritlaser . In Form eines leicht verständlichen, systematisch gegliederten Kurzlehrbuches werden physikalische Hintergründe, Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten des langgepulsten Alexandritlasers-Lasers sowie aktuelle Modelle vorgestellt.
Bernd Kardorff

20. „Intense pulsed light (IPL)-Technik“

Bei der IPL-Technik handelt es sich um hochenergetische Blitzlampen, die im Gegensatz zu Lasern polychromatisches Licht verschiedener Wellenlängen (ab 500 nm aufwärts) ausstrahlen und dabei in Wellenlänge, Pulsdauer und Pulssequenz variabel sind. Durch diese Variationsmöglichkeiten bietet die IPL-Technik eine große Auswahl an Behandlungsparametern für ein breites Spektrum verschiedener Hautveränderungen an. Leicht verständlich, systematisch und detailliert werden physikalische Hintergründe, Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten der IPL-Technik vorgestellt. Vorgestellt werden auch die spezifischen Eigenschaften des Lumenis M22 – Komplettsystems.
Gerd Kautz, Ingrid Kautz

Spezielle Laseranwendungen in der Dermatologie und der Ästhetischen Medizin

Frontmatter

21. Laserepilation mit dem Vectus Diodenlaser und dem Melanin-Reader „SkintelTM“

Der VectusTM-Diodenlaser ist das Resultat einer weltweiten Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die von namhaften Epilationsexperten aus Deutschland begleitet wurde. Das Konzept ermöglicht eine ebenso schnelle wie effiziente permanente Haarreduktion. Im Artikel wird das System incl. der Funktion des Melanin-Readers Skintel mit Anwendungsbeispielen vorgestellt.
Wolfgang Koenen

22. Entfernung von Tätowierungen und Pigmentierungen mit dem Picosekunden-Tattoo-Laser

PicoSureTM: Picosecond Laser Workstation. Der PicoSureTM wird als der erste sichere und leistungsstarke Picosekundenlaser für den Einsatz in der ästhetischen Medizin im Bereich der Tattooentfernung, der Pigment-Therapie sowie der Hautverjüngung (Skin Rejuvenation) beschrieben. Seine photomechanische Wirkung liefert bei niedrigerer Impulsbreite und schon innerhalb weniger Behandlungssitzungen überzeugende Ergebnisse, die der Q-Switched-Lasertechnologie überlegen sind. Reichlich bebildert wird die Picosekunden-Technologie vorgestellt.
Bonczkowitz Matthias

23. Neodym-YAG-Lasertherapie der Onychomykose

Die Nd:YAG-Lasertherapie eignet sich zur Therapie aller Formen der diagnostisch gesicherten Onychomykose an Zehen- und Fingernägeln. Physikalische und medizinische Grundlagen werden vorgestellt, praktische Anwendungshinweise anhand des Münchner Modells gegeben und das Cutera Nd:YAG-Laser Genesis plus-System wird beispielhaft vorgestellt.
Martin Nguyen, Gerald Messer

24. Die vielfältige UltraPulse® CO2-Lasertherapie

Der CO2-Laser hat als Lasermedium Kohlenstoffdioxid (Gas Laser) und emittiert mit seiner 10.600 nm Wellenlänge im mittleren Infrarotbereich. Der Laserstrahl wird u.a. stark im wasserhaltigen Gewebe jeglicher Art absorbiert, und somit kann z. B. die Epidermis als Zielgewebe selektiv entfernt werden. In der Medizin werden Continuous Wave (CW), supergepulste und ultragepulste (UP) CO2-Laser-Geräte verwendet. Einzigartig für den UltraPulse® CO2-Laserstrahl ist seine selektive, nebenwirkungsarme Vaporisation der Epidermis, d.h. maximale spezifische Wirkung auf das Zielgewebe mit minimalen Nebenwirkungen im umliegenden Gewebe. So ein Prozess ist nur dann möglich, wenn die Pulsenergie gleichmäßig hoch und die Einwirkzeit des Laserstrahls sehr kurz ist; genauer gesagt unter der thermischen Relaxationszeit der Haut (ungefähr 0,8 ms) liegt, wie es bei dem ultragepulsten CO2-Laserstrahl der Fall ist. Dieser Wirkungsprozess, auch selektive Photothermolyse genannt, legt den Grundstein auch für andere Wechselwirkungen zwischen Laserstrahl und Zielgewebe, und zwar immer dann, wenn es sich um eine selektive Absorption des Laserlichtes in einem spezifischen Gewebe handelt, mit optimaler Wirkung, minimalen Nebenwirkungen und zügigem Heilungsprozess.
Alina Fratila

25. Vaginale Rejuvenation mit der Vagilase® – Methode

Die intravaginale Anwendung eines non-ablativen langgepulsten Erbium:YAG-Lasers eignet sich zur Behandlung einer niedriggradigen bis mäßigen Beckenbodenschwäche mit Symptomen einer vaginalen Erschlaffung und/oder einer Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz ). Es findet eine photothermische Stimulation des bindegewebsreichen Gewebes mit konsekutiver Straffung der Vaginalwand und der kollagenreichen benachbarten Strukturen statt, mit dem Ziel, den Vaginalkanal zu straffen (Laserbehandlung bei vaginaler Erschlaffung) und die Kontraktionsfähigkeit zu verbessern, im Sinne einer besseren Stützung der Verschlussfunktion der Harnröhre (Laserbehandlung bei Belastungsinkontinenz). Lehrbuchartig wird die Anwendung dargestellt und beispielhaft ein Fotona-Lasersystem zur Durchführung der Vagilase-Methode vorgestellt.
Reinhard W. Gansel, Johanna Koch

26. Erbium-YAG-Lasertherapie der Onychomykose

Mit der Erbium-YAG-Laserablation wird ein Verfahren vorgestellt, mit dem in Lokalanästhesie infiziertes Nagelmaterial vollständig entfernt werden kann. Insbesondere therapeutisch komplizierte Areale (z. B. Nähe der Nagelmatrix, Yellow strikes, lateraler Nagelwall) können, vor Beginn der antimykotischen Therapie , praktisch sterilisiert werden. In durchschnittlich sechs Monaten wird die Mehrzahl der Patienten bei sinkendem Medikamentenbedarf geheilt. Die Risiken der Methode sind gering und Folgeschäden bisher nicht bekannt.
Volker Kunzelmann

Nichtinvasive Körperformung- und Modellierung

Frontmatter

27. Extrakorporale Stoßwellentherapie in der ästhetischen Medizin

Elektromagnetisches Stoßwellentherapie System für die Erzeugung und Anwendung von radialen Stoßwellen in der Ästhetik. Die Behandlung der Cellulite mit radialen Stoßwellen erfolgt durch die Übertragung von intensiven mechanischen Druckwellen in das Gewebe. Mit dem neuen Z-Wave Pro Stosswellen System ist es möglich, eine wirksame Behandlung von Bindegewebsschwäche und Cellulite sowie Hautstraffungen durchzuführen.
Stein Tveten, Henry Holitschke

28. Nichtoperative Brustvergrößerung, -formung und -straffung durch ein Unterdruck-Büstenhalter-System und optionales Lipofilling

Bei dieser Methode handelt es sich um ein in wissenschaftlichen Studien überprüftes und patentiertes System zur nichtoperativen Formung, Straffung und Vergrößerung der weiblichen Brust. Zur erfolgreichen Brustvergrößerung müssen die Patientinnen über einen Zeitraum von mindestens 10 Wochen konsequent täglich für minimal 10 Stunden ein Vakuumexpandersystem bestehend aus zwei Kunststoffexpansionsschalen, einem speziellen Sport-Büstenhalter und einer kleinen Unterdruckpumpe tragen. Eine neuere therapeutische Ergänzung dieser Methode sieht eine verkürzte Tragezeit des Unterdrucksystems, aber dafür ein zusätzliches Lipofilling (autologer Fetttransfer) zur Mamma-Augmentation vor. Die Methode wird ausführlich auch an Bildbeispielen vorgestellt und die aktuelle Literatur diskutiert.
Bernd Kardorff, Maria Kardorff, Peter Dorittke

Patientenschulung, Sprechstunden

Frontmatter

29. Kurzzeit-Neurodermitisschulung: Die Hautpflegeschulung mit dem Hautmodell nach Kardorff, Schnelle-Parker

Bei dem praktischen Einsatz des Hautmodells nach Kardorff, Schnelle-Parker handelt es sich um eine Kurzzeit-Intensivschulung zum praktischen Begreifen der Wichtigkeit einer konsequenten Hautpflege für an atopischem Ekzem erkrankte Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren und deren Eltern anhand eines stark vereinfachten Hautmodells. Pädagogische und wissenschaftliche Hintergründe zum Hautmodell nach Kardorff, Schnelle-Parker und zur Hautpflege beim Atopischen Ekzem werden vorgestellt und Schulungsmethoden verglichen. Lehrbuchartig wird der Einsatz der Methode in der dermatologischen und pädiatrischen Praxis demonstriert.
Bernd Kardorff, Gisela Schnelle-Parker, Maria Kardorff

30. Die Haarsprechstunde als IGeL-Konzept – Inhaltliche und strukturelle Grundlagen

Die Bedeutung der Haare als erotisches, modisches, soziales und kulturelles Element beschränkt sich nicht auf bestimmte Kulturen oder gewisse Gesellschaftsschichten, sondern ist weltweit anzutreffen. Dementsprechend vielschichtig ist das Klientel, das sich in der Haarsprechstunde vorstellt und Hilfe erwartet. Ausgefeilte Tipps zur Implementierung einer Haarsprechstunde sowie diagnostische und therapeutische Standards und aktuelle Empfehlungen bei verschiedenen Haar-Erkrankungen werden präsentiert.
Gerhard A. Lutz

Injektionsverfahren

Frontmatter

31. Injektionen mit Hyaluronsäure zur flächigen Biorevitalisierung

Injektionstherapie mit nativer, in sich stabilisierter Hyaluronsäure (Produkt: Hyal®-ACP, Vertrieb: Merz Pharmaceuticals GmbH, Frankfurt) . Verfahren, bei dem durch wiederholte Injektionen mit in sich stabilisierter Hyaluronsäure eine Rejuvenation behandelter Hautareale erreicht wird. Durch die besonderen Eigenschaften gewinnen behandelte Areale wieder an Straffheit und Elastizität. Wissenschaftliche Hintergründe, Anwendungsempfehlungen, reiche Bebilderung und Behandlungsbeispiele werden in dem Artikel vorgestellt.
Matthias Imhof, Ulrich Kühne

32. Faltentherapie mit Botulinumtoxin

Effektive Behandlung mimischer Falten mit einem ausgezeichneten Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil. Für einen Zeitraum von ca. 3–6 Monaten kommt es zu einer reversiblen Lähmung der behandelten mimischen Muskulatur, die eine Glättung von Hautfalten zur Folge hat. Die Hauptindikationen in der ästhetischen Dermatologie sind die Behandlung von Glabellafalten , sowie im Off-Label-Use die querverlaufenden Stirnfalten , die periorbitalen Lachfalten und die Behandlung des mittleren und unteren Gesichtsdrittels und der Halsregion. Das Indikationsspektrum von Botulinumtoxin wird auch in der ästhetischen Medizin ständig erweitert. Lehrbuchartig wird die Anwendung von BTX A dem Einsteiger nahegebracht. Wissenschaftliche Hintergründe und Wirkmechanismen werden einfach und umfassend erklärt. Eigenschaften aktueller Botulinum-Präparate werden vorgestellt.
Bernd Kardorff

33. Injektions-Lipolyse

Die Injektions-Lipolyse ist mittlerweile ein anerkanntes Injektionsverfahren zur Reduzierung kleinerer Fettpolster. Über 80 Publikationen in hochwertigen Zeitschriften, mehrere Studien anerkannter Universitäten und Mediziner haben gezeigt, dass eine Zusammensetzung von Phosphatidylcholin (PPC) und Desoxycholsäure (DOC) in der Lage ist, bei einem moderaten Nebenwirkungsprofil kleinere, resistente Fettpolster abzuschmelzen. Durch mikrofeine Injektionen wird ein Entzündungsprozess initiiert, der die Zellmembran der Adipozyten zerstört und das freigesetzte Fett metabolisiert. Insofern ist die gängige Bezeichnung Lipolyse nicht ganz korrekt, besser kann man von Lipodestruktion sprechen.
Franz Hasengschwandtner

34. Eigenfettunterspritzung

Nach Gewinnung von humanem Eigenfett (apparativ mittels Vakuumpumpe oder manuell mittels Spritze) kann dieses zur Glättung altersbedingter Gesichtsfalten oder zum Auffüllen von Volumendefekten injiziert werden. Das Material lässt sich über ca. zwei Jahre tiefgekühlt lagern und kann somit in mehreren Sitzungen verwendet werden. Die Fettunterspritzung ist risikoarm und führt zu guten kosmetischen Ergebnissen.
Wilfried Schmeller, Ilka Meier-Vollrath

35. Volumenaufbau und Faltenunterspritzung mit Calcium-Hydroxylapatit Filler

Calcium-Hydroxylapatit (Radiesse) zählt zu den naturidenten, biologisch abbaubaren Füllsubstanzen. In einer Zubereitung mit einem Trägergel aus Carboxymethylcellulose, Glycerin und Wasser ist es besonders geeignet zur Volumenaugmentation im Bereich von Wangen, Kinn und Handrücken sowie zur Behandlung moderater und stark ausgeprägter Gesichtsfalten wie Nasolabialfalten und Marionettenfalten. Radiesse verfügt über einen 2-fachen Wirkmechanismus: Einen Soforteffekt durch die Gel-Matrix und einen lang anhaltenden Effekt durch den CaHA-induzierten Kollegenaufbau. Wissenschaftliche Hintergründe und die praktische Anwendung werden ausführlich, auch anhand von Bildbeispielen vorgestellt.
Lida Massoudy, Bernd Kardorff

36. Mesotherapie

Medizinische Methode zur Nutzung der Haut zu therapeutischen Zwecken z. B. in der medizinischen Ästhetik. Es werden spezifische Medikamentenmischungen mittels multipler Mikroinjektionen in die Haut am Zielort appliziert. Der Beitrag beinhaltet eine ausführliche Einführung in die hochinteressante und effektive Mesotherapie in medizinischer Therapie und Ästhetik.
Britta Knoll

37. Filler-Behandlungen mit quervernetzten Hyaluronsäure-Gelen

Resorbierbare dermale Filler, wie quervernetzte Hyaluronsäure , werden in oder unter die Haut injiziert, um Linien und Falten zu korrigieren, Konturen zu schaffen, Volumen zu geben oder um Lippen und kleinere Gewebedefekte aufzufüllen. Die Produkte werden hauptsächlich im Gesichtsbereich eingesetzt, wo sie durch eine Spritze mit einer dünnen Nadel in die Dermis eingespritzt werden. Aktuelle Studien, therapeutische Strategien, praktische Anwendungshinweise zur Fillertherapie allgemein sowie detaillierte Informationen zu den Produktlinien Emervel und Restylane beinhaltet dieser ausführliche und gut bebilderte Beitrag, der wie ein Lehrbuch zur Fillertherapie aufgebaut ist.
Stein Tveten, Bernd Kardorff

Operative Methoden

Frontmatter

38. Liposuktion

Die Liposuktion ist seit vielen Jahren einer der beliebtesten und am häufigsten durchgeführten Eingriffe unter den körperformenden Operationen und verzeichnet auch im gesamten Gebiet der invasiven ästhetischen Verfahren eine stetige Zunahme. In der Statistik der ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery) aus dem Jahr 2011 liegt die Liposuktion mit 19,9% aller invasiven Eingriffe auf Platz 1 der häufigsten Eingriffe weltweit. In Deutschland landet die Fettabsaugung hinter der Brustvergrößerung auf Platz 2. Der Beitrag bietet einen klar strukturierten lehrbuchhaften Aufbau und Inhalt zur Durchführung der Liposuktion, bereichert durch Bildbeispiele.
Claudia Stoff-Attrasch

39. Schweißdrüsen-Saugkürettage

Neben den klassischen Exzisionstechniken ist die Schweißdrüsen-Saugkürettage (SSK) eine etablierte Technik zur operativen Versorgung der primären fokalen axillären Hyperhidrose (PFAH ). Zum Einsatz sollte sie erst nach Ausschöpfen konservativer Therapieoptionen kommen. Der Eingriff ist ambulant in Tumeszenz-Lokalanästhesie durchführbar und technisch gut zu erlernen. Gerade bei ausgedehnter Kürettage sind jedoch Komplikationen wie Hämatome und Hautnekrosen möglich. Bei adäquater Durchführung kann die Sekretion dauerhaft um 75-90% reduziert werden.
Falk G. Bechara

40. Operative Straffungsverfahren zur Körperneuformung

Narbensparende Resektion z. B. von Hautweichteilüberschüssen im Bereich des Unterbauches ohne Transposition des Bauchnabels. Koexistierende Rektusdiastasen und Hernien können über denselben Zugang korrigiert werden. Ausführlich und lehrbuchartig werden verschiedene Methoden der Abdominoplastik, Oberarmstraffung (Brachioplastik) sowie der Oberschenkelstraffung vorgestellt.
Alexander Stoff, Claudia Stoff-Attrasch

41. Eigenhaartransplantation (Eigenhaarwurzeltransplantation)

Die Eigenhaartransplantation = Eigenhaarwurzeltransplantation ist die geschickte Umverteilung Dihydrotestosteron (DHT)- resistenter Haarwurzeln aus dem Haarkranzbereich in ehemals behaarte Areale des Körpers, vor allem der Kopfhaut. Die Haarwurzeln werden als kleinste anatomische Einheiten (follicular units = fu’s) präpariert und dann in die Kahlstellen transplantiert. Dort produzieren Sie in der Regel lebenslang neues Haar. Der Beitrag beinhaltet eine ausführliche, reichhaltig bebilderte und präzise Darstellung der Methode sowie möglicher Komplikationen, der Therapieplanung- und Durchführung wie auch des notwendigen Aufwands.
Frank Neidel

42. Ober- und Unterlidblepharoplastik

Oberlidblepharoplastik, Oberlidplastik, Oberlidstraffung, Korrektur einer Dermatochalasis der Oberlider „Schlupflider“, Unterlidblepharoplastik, Unterlidplastik, Unterlidstraffung, Korrektur einer Dermatochalasis der Unterlider »Tränensäcke« Die Behandlungsmethoden für Oberlid- und Unterlid werden lehrbuchartig und klar strukturiert bis hin zu Feinheiten dargestellt.
Claudia Stoff-Attrasch, Alexander Stoff

43. Operative Gesichtsverjüngungseingriffe (Oberes, mittleres und unteres Facelift)

Endobrowlift, endoskopisches Stirnlift, Indirektes Browlift oder Augenbrauenlift. Direktes Browlift oder Augenbrauenlift, S-Lift, Minifacelift, Second-Tuck-Facelift, Halslift, Neck lift, Submentoplastik, submentale Liposuktion, allogenes Kinnimplantat, Kinnaufbau, Kinnaugmentat:Über alle Methoden berichtet der Autor klar strukturiert und mit anschaulichen intraoperativen und postoperativen Beispielbildern.
Fred Podmelle

44. SMAS-Facelift

Unteres Facelift, Full Face Lift, SMAS-Lift: Das SMAS steht für das superfizielle muskuloaponeurotische System und stellt die entscheidende Struktur bei dieser Technik dar. Das System wird hierbei genutzt, um zusätzlich zu dem straffenden Prozess auf Hautniveau eine Anhebung der gesamten unteren Gesichts- und Halspartie auf der Ebene des subkutanen Fettgewebes zu ermöglichen. Ein klar strukturierter Beitrag in Form eines anschaulichen Kurzlehrbuches.
Alexander Stoff

45. CHIVA – Cure conservatrice et Hémodynamique de l’Insuffisance Veineuse en Ambulatoire

Duplex-sonographische Analyse der Hämodynamik bei Varizen mit anschließender chirurgischer Korrektur der Rezirkulationskreisläufe unter Belassen der Stammvenen im Bein, in der Regel unter örtlicher Betäubung. Ziel ist es, dass die Venen weiterhin dem Abfluss des Blutes aus dem Bein dienen und auch später als Bypassmaterial verwendet werden können. Die CHIVA-Methode wird ausführlich und mit Grafiken und Bildbeispielen dargestellt.
Erika Mendoza

46. Endoluminale Therapieverfahren der Stammvarikose

Ultraschallgesteuerte, katheterunterstützte endoluminale Ausschaltung insuffizienter Venenabschnitte mittels Laserenergie oder Radiowellen, durch mechanochemische Ablation oder durch die Embolisation mit Cyanoacrylatkleber. Die Methoden werden ausführlich und mit Bildbeispielen dargestellt.
Thomas M. Proebstle

Nichtoperative, gering-invasive Verfahren

Frontmatter

47. Kollagen-Induktionstherapie durch Microneedling mit dem Dermaroller

In den Problemzonen der Haut werden mithilfe des Dermarollers ® / Dermastamps ® mehrere schmale Einstiche (50 bis 150 Stiche pro 1 cm2) gemacht, die in die retikuläre Dermis eindringen. Infolge der Hautregeneration bilden sich an den Stellen der Mikroeinstiche zahlreiche Kollageninseln , die sich zueinander ziehen, gleichzeitig kontrahieren die Narben-, oder Dehnungsstreifenränder, indem der Boden des Defektes (der Narbe , des Dehnungsstreifens , der Falte ) an die Hautoberfläche herausgedrückt wird. Bei hypertrophen Narben zerstören die Mikronadeln des Dermarollers mechanisch die alten Kollagenfasern und tragen zur Bildung des neuen, jungen Kollagens bei. Auf diese Weise modellieren die Mikronadeln die Narbengewebestruktur um. Im Beitrag geht es detailliert um die korrekte und erfolgreiche Durchführung des Microneedlings.
Igor Safonov

48. Behandlung von Besenreisern und retikulären Varizen mit der Sklerotherapie

Die Sklerotherapie stellt laut deutscher und europäischer Leitlinie den Goldstandard in der Behandlung von kleinen Beinvarizen dar. Durch Einspritzen eines Sklerosierungsmittels (zumeist Polidocanol, Aethoxysklerol) werden die Varizen nach Umwandlung in einen fibrösen Strang dauerhaft verschlossen. Hierdurch können Symptome beseitigt und ästhetisch und funktionell sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Wie eine erfolgreiche Sklerotherapie in der Praxis durchgeführt werden kann wird detailliert beschrieben.
Renate Murena-Schmidt

49. Pellevé™-Behandlung: Radiofrequenz-Therapie zur nicht invasiven Hautstraffung

Mit fortschreitenden Jahren lässt die Spannung der Haut nach und die kollagenen Fasern verlieren an Elastizität. Erste Anzeichen von Hauterschlaffung und feinen Knitterfältchen sind die Folge. Immer mehr Menschen möchten dieser Entwicklung entgegentreten und wünschen sich ein strafferes, frischeres Erscheinungsbild. Pellevé ist besonders geeignet, um den ersten Anzeichen der Hautalterung entgegenzuwirken. Das Kapitel stellt die Radiofrequenz-Therapie und den praktischen Einsatz in der Praxis ausführlich vor.
Kai Rezai

50. Fluoreszenzdiagnostik und Photodynamische Therapie

Fluoreszenzdiagnostik (FD ) und Photodynamische Therapie (PDT ) von epithelialen Tumoren und deren Vorstufen. Früherkennung von z. B. aktinischen Keratosen (AK) oder Basalzellkarzinomen (BCC) und anschließender effizienter Therapie. Die PDT erlaubt es, oberflächliche Hauttumoren elegant mit Licht zu heilen, ohne eine Operation durchführen zu müssen.
Clemens Fritsch, Rolf-Markus Szeimies

51. Kombinationsbehandlung von Narben mit Ultraschall und einem Narbenspezifikum

Kombinationsbehandlung von Narben mit Ultraschall und einem Narbenspezifikum (Ultrasound Scar Therapy (UST )). Wie die Kombination von Ultraschall und Contractubex erfolgreich in der Praxis gegen störende Narben als Selbstzahlerleistung eingesetzt werden kann, wird vom Autor anschaulich und klar strukturiert beschrieben.
Dirk-J. Danneberg

52. Chemical Peeling

Durch gezielte Anwendung von Säuren werden die Epidermis bzw. die Dermis je nach Indikation in unterschiedlichen Tiefen abgeschält mit dem mittelfristigen bis langfristigen Ziel einer Regeneration von Dermis und Epidermis. Der Beitrag stellt die verschiedenen Formen des Chemical-Peelings wie Fruchtsäurepeeling, TCA-Peeling, Vitamin-A-Peeling, Salicylsäurepeeling oder auch Phenolpeeling vor und enthält klare Anwendungshinweise und z.B. auch Rezepturen.
Bernd Kardorff, Lida Massoudy

53. Manuelle Akne-Therapie und Ausreinigung von Akne-Effloreszenzen

Die manuelle Ausreinigung der Haut wird in der Regel von einer medizinisch geschulten Kosmetikerin (unter Umständen durch den Dermatologen geschult) durchgeführt. Der Sinn der Methode besteht darin, die „Lebensdauer“ der Akne-Effloreszenzen zu verkürzen und somit den Krankheitsverlauf insgesamt sowie eine eventuelle Narbenbildung zu verkürzen bzw. zu unterdrücken.
Birgit Kunze

54. Topische Immuntherapie bei Alopecia Areata mit DPCP, DCP, SADBE

Topische Immuntherapie mit obligaten Kontaktallergenen bei Alopecia areata (AA): Die derzeit nach wie vor wirksamste Methode zur Therapie der ausgedehnteren Alopecia areata wird ausführlich, auch anhand aktueller Literatur vorgestellt und die praktische Durchfühung erläutert.
Bernd Kardorff

55. Akupunktur als Selbstzahlerleistung in der Dermatologie

Akupunktur (lateinisch acus = Nadeln, pungere = stechen, chinesische Originalbezeichnung zhen). Das Indikationsspektrum laut WHO-Liste lasst keinen Fachbereich aus, was sich durch die Reiz- Regulationswirkung erklart. Dermatologische Indikationen sind z. B.:
  • Neurodermitis
  • Herpes zoster
  • Herpes labialis
  • Ulcus cruris
  • Akne
  • Rosazea
  • Urtikaria
Akupunktur wird auch zur Faltenbehandlung beschrieben. Die Akupunktur kann eingesetzt werden zur Beruhigung eines Entzündungsgeschehens, zur Steigerung reduzierter Hautdurchblutung, zur Reduktion einer Histaminausschüttung, zur Immunmodulation und begleitend zur psychischen Equilibrierung.
Susanne Bihlmaier

56. iovera° Beauty Treatment – Antifaltentherapie mittels fokussierter Kälteapplikation (Focused Cold Therapy™)

Bei der iovera°®-Behandlung handelt es sich um eine toxinfreie Behandlung mit temporärer Wirkung, die umgehend das Erscheinungsbild dynamischer Stirnfalten bis zu drei Monate lang reduziert. Sie erfolgt unter Verwendung des patentierten Focused Cold Therapy™ -Applikationssystems[1]. Die Ergebnisse sind präzise und vorhersehbar. Diese brandaktuelle Methode zur effektiven Faltenbehandlung mit gezielter Kälteeinwirkung wird detailliert mit wissenschaftlichen Hintergründen und Anwendungshinweisen vorgestellt.
John Allison, Francis R. Palmer

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Dieses Buch beschreibt über 50 sinnvolle Selbstzahlerleistungen der dermatologisch-ästhetischen Diagnostik und Therapie. Lernen Sie, wie Sie Ihr Praxisangebot mit bewährten und innovativen Methoden erfolgreich ausbauen, Ihre Umsätze steigern und die Wünsche Ihrer Patienten erfüllen.

Herausgeber:
Bernd Kardorff

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Häufige Hauttumoren in der Praxis

Warzen, Nävi, Zysten, aktinische Keratosen, malignes Melanom – im ärztlichen Alltag begegnet man einer Vielzahl von Hauttumoren oder tumorartigen Hautveränderungen. Dieses Buch bietet übersichtliche Tabellen zur Schnellorientierung, prägnante Darstellung des klinischen Bildes und Tipps zur angemessenen Therapie.

Autoren:
Prof. Dr. med. habil. Sabine G. Plötz, Prof. Dr. med. Rüdiger Hein, Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring

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