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Über dieses Buch

Das Störungsbild der ADHS zeigt sich im Jugendalter besonders komplex und vielfältig. Interventionen sollten darauf ausgelegt sein, dass die Jugendlichen überdauernde Fertigkeiten für verschiedene Alltagssituationen erlernen, um die Folgen und Beeinträchtigungen durch ihr Störungsbild lebenslang bewältigen zu können. Die Jugendlichen sollen soweit wie möglich selbst Verantwortung für ihren therapeutischen Prozess übernehmen und in ihren Ressourcen gestärkt werden.

Das standardisierte Trainingsprogramm verfolgt eine Kompetenzsteigerung in den drei Kernbereichen Aufmerksamkeit, Verhaltensorganisation und Emotionsregulation. In zehn Trainingssitzungen werden mit den Jugendlichen Methoden angewandt und Strategien eingeübt für Motivation, verbesserte Aufmerksamkeit, verbessertes Planungsverhalten, Problemlösungen, Emotionsregulation und Selbstmanagement.

Das Manual beinhaltet einen übersichtlich verfassten theoretischen Grundlagenteil; weiterhin wird auf die Entwicklung und Grundprinzipien des Trainingsprogramms eingegangen. Der Praxisteil umfasst die konkrete praxisnahe Beschreibung der einzelnen Trainingssitzungen sowie umfangreiches Material und optionales Zusatzmaterial zur Durchführung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Theoretischer Teil

Frontmatter

1. Grundlagen

In den Grundlagen findet sich zunächst eine Beschreibung des Störungsbildes ADHS bezüglich der Veränderung der Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität vom Kindes- bis zum Jugendalter. Hier stehen Planungs- und Organisationsprobleme im Alltag, persistierende innere Unruhe und plötzliche Wutausbrüche im Mittelpunkt. Im Verlauf werden die Klassifikationen von Aufmerksamkeitsstörungen nach DSM-IV und ICD-10 dargestellt und verglichen, sowie Neuerungen des DSM-V beschrieben. ADHS persistiert zu 30–85 % bis ins Jugendalter und geht häufig mit Störungen des Sozialverhaltens und affektiven Störungen sowie vielfältigen Beeinträchtigungen im Alltag einher. Zu den Entstehungsursachen zählen vorwiegend genetische Faktoren sowie die Dysfunktion des Neurotransmitterstoffwechsels. Das diagnostische Vorgehen beinhaltet Exploration, Anamnese, Verhaltensbeobachtung, Arbeitsproben, Zeugnissichtungen, körperliche Untersuchungen und weitere psychologische Verfahren. Abschließend findet sich ein Überblick über die Interventionsformen der Pharmako- und Psychotherapie.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

2. Entwicklung und Grundprinzipien von SAVE

Das SAVE-Programm wurde basierend auf dem kognitiv-behavioralen Einzeltherapieprogramm zur Therapie von erwachsenen Patienten mit ADHS in Kombination mit einer medikamentösen Behandlung von Safren et al. (2005 a, b) entwickelt. SAVE ist als standardisiertes Gruppenprogramm konzipiert und richtet sich an Jugendliche mit hyperkinetischen Störungen bzw. ADHS im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Mit SAVE soll hauptsächlich eine Kompetenzsteigerung in den drei Kernbereichen Aufmerksamkeit, Verhaltensorganisation und Emotionsregulation erreicht werden. Die Vermittlung der Inhalte erfolgt in 10 Sitzungen à 120 min in wöchentlichem Abstand. Das vorliegende Kapitel beinhaltet eine ausführliche Beschreibung des üblichen Sitzungsablaufs. Zur Umsetzung der Trainingsinhalte im Alltag werden Alltagsaufgaben, der Einsatz eines Verstärkersystems, der Einbezug eines Trainingscoaches und die Zielklärung genutzt. Daneben werden die allgemeinen Empfehlungen und benötigten Materialien für die Trainingsgestaltung beschrieben. Es findet sich ein Überblick über die Ergebnisse der bisher durchgeführten Studien zur Durchführbarkeit und Effektivitsüberprüng von SAVE. Danach hat sich SAVE als wirksam zur Symptomreduktion erwiesen. Beendet werden die Ausführungen mit einem Nachweis der Effektivität des Trainings.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

Praktischer Teil

Frontmatter

3. Sitzung 1: Kennenlernen

In Sitzung 1 des Gruppentrainings werden die Teilnehmer zunächst mit dem Ablauf des gesamten Trainings und der allgemeinen Sitzungsstruktur vertraut gemacht. Die Trainer stellen sich vor und die Teilnehmer lernen sich spielerisch untereinander kennen. Gemeinsam werden die Symptomgruppen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität besprochen. Es wird anhand von Beispielen geklärt, welche Schwierigkeiten und Stärken das Störungsbild ADHS mit sich bringen kann. Zusätzlich werden für den Ablauf der weiteren Therapie Trainings- und Gruppenvereinbarungen getroffen sowie die Funktion der Einbeziehung einer Vertrauensperson in das Training erklärt. Mithilfe einer momentanen Stimmungsaufnahme, dem sog. Blitzlicht, werden die Teilnehmer bis zur nächsten Sitzung verabschiedet. Optional lässt sich abschließend das Feedback der Jugendlichen zur Trainingssitzung erheben.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

4. Sitzung 2: Mein Weg

An Sitzung 2 nehmen sowohl die Jugendlichen als auch die Trainingscoaches teil. Nach einer Vorstellung der Coaches wird in Anlehnung an Sitzung 1 noch einmal gemeinsam geklärt, was unter ADHS zu verstehen ist. Die Jugendlichen erarbeiten mit ihrer Vertrauensperson ein multifaktorielles Entstehungsmodell der ADHS sowie die Notwendigkeit des Zusammenspiels von medikamentöser Therapie und Psychotherapie bei der Behandlung des Störungsbildes. Im weiteren Sitzungsverlauf legt jeder Jugendliche drei wichtige Ziele fest, die er im Rahmen des Trainings erreichen möchte. Mögliche unterstützende Ressourcen sowie Hindernisse bei der Zielerreichung werden in der Gruppe besprochen. Nach Durchführung einer frei wählbaren Konzentrationsübung wird die Sitzung mit einem Blitzlicht und einem optionalen Feedback abgeschlossen.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

5. Sitzung mit den Trainingscoaches: Die Rolle der Trainingscoaches

Die Trainingscoaches werden zur Sitzung begrüßt und stellen dar, inwieweit sie die Jugendlichen während des Trainings unterstützen können. Weiterhin haben sie die Möglichkeit, ihre Erwartungen an die aktuelle Sitzung mitzuteilen. In einer Diskussionsrunde werden Problemlösestrategien erarbeitet. Es wird besprochen, dass ein Problem stets eine Aufgabe darstellt, deren Lösung (eine Ausgangs- in eine Zielsituation zu überführen) mit Schwierigkeiten verbunden ist. Die Aktivierung deklarativen Wissens wird zur Findung und Auswahl von geeigneten Lösungsmöglichkeiten genutzt. Weiterführend tragen die Trainingscoaches anhand der Trainingsziele der Jugendlichen konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zusammen. Abschließend werden offene Fragen geklärt sowie ein momentanes Stimmungsbild erhoben.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

6. Sitzung 3: Problemlösen und Chaosorganisation Teil 1

Sitzung 3 verfolgt das Ziel, die Jugendlichen mit Strategien des Problemlösens vertraut zu machen und ihnen durch die fachgerechte Nutzung eines Notizbuches und Terminkalenders die Strukturierung des Alltags zu erleichtern. Hierfür erarbeiten die Teilnehmer im Rahmen einer Diskussion, dass es bei der Lösung eines Problems sinnvoll ist, stets einen verhaltensnahen Ausgangs- und Zielzustand festzulegen. Mithilfe vorbestehenden/r Wissens und Erfahrungen lassen sich Lösungsmöglichkeiten finden und die am besten geeignete auswählen. Zusätzlich wird den Jugendlichen aufgezeigt, dass durchgeführte Lösungen stets evaluiert werden. Im zweiten Abschnitt der Sitzung stellen die Trainer den sinnvollen Gebrauch von Notizbuch und Terminkalender vor. Nach Durchführung einer Konzentrationsübung haben die Teilnehmer abschließend die Möglichkeit ihre bisher gelernten Problemlöse- und Organisationsstrategien praktisch anzuwenden, indem sie gemeinsam ein Bergfest für das Training organisieren. Die Sitzung wird mit einem optionalen Feedback, der Zielklärung, der Nennung der Alltagsaufgabe und einem frei wählbaren Blitzlicht beendet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

7. Sitzung 4: Chaosorganisation Teil 2

In Sitzung 4 werden die Jugendlichen durch einen kurzen Film mit der Medikamentenwirkung an den Synapsen im Gehirn vertraut gemacht. Die Trainer erklären den Teilnehmern, dass ADHS mit einer Regulationsstörung der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin zusammenhängt, die sich v.a. beim Planen, Organisieren und bei der Impulskontrolle auswirkt. Außerdem wird die aktivierende Wirkungsweise der Medikamente Methylphenidat und Antidepressiva aufgezeigt. Mit den Jugendlichen wird besprochen, dass eine Verhaltenstherapie aufgrund der hohen Zahl an Non-Respondern und der zahlreichen Nebenwirkungen der pharmakologischen Behandlung notwendig ist. Im zweiten Teil der Sitzung lernen die Jugendlichen, wie sie durch die Einteilung von Aufgaben nach Wichtigkeit sinnvoll Aufgabenlisten führen können. Nach einer Konzentrationsübung haben die Jugendlichen Zeit, um die Planung für das Bergfest abzuschließen. Die Sitzung wird mit einem optionalen Feedback, der Zielklärung, der Nennung der Alltagsaufgabe und einem frei wählbaren Blitzlicht abgeschlossen.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

8. Sitzung 5: Chaosorganisation Teil 3 und Bergfest

Ziel von Sitzung 5 ist es, den Jugendlichen mit der Einführung eines Ablagesystems die Organisation des Alltags zu erleichtern. Die Trainer erklären den Teilnehmern, dass sie sich von nun an einen eindeutigen Aufbewahrungsort suchen sollen, an dem sie wichtige Dinge stets ablegen. Für wichtige Unterlagen ist eine einfache Ablage sinnvoll, um den Überblick über alle Dokumente zu behalten. Nach Abschluss dieser Einheit steht der Rest der Sitzung den Jugendlichen für das Bergfest zur Verfügung. Im Anschluss besprechen die Trainer mit den Teilnehmern die Vorgehensweise und entstandene Schwierigkeiten bei der Planung des Bergfestes. Die Sitzung wird mit einem optionalen Feedback, der Zielklärung, der Nennung der Alltagsaufgabe und einem frei wählbaren Blitzlicht beendet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

9. Sitzung 6: Aufmerksamkeit Teil 1

In Sitzung 6 lernen die Jugendlichen zunächst anhand einer praktischen Aufgabe die Länge ihrer Aufmerksamkeitsspanne zu bestimmen. Die Trainer erklären den Teilnehmern, dass sie die gemessene Aufmerksamkeitsspanne zukünftig zur Einteilung ihrer Aufgaben anwenden und in regelmäßigen Abständen kleine Pausen einlegen sollen. Mithilfe eines interaktiven Kurzvortrags zeigen die Trainer, wie sich die Aufmerksamkeitsspanne jedes Jugendlichen durch die Reduktion von inneren Ablenkungen steigern lässt. Anschließend haben die Teilnehmer Zeit, sich über mögliche innere Ablenkungen und deren Vermeidungsmöglichkeiten auszutauschen. Nach der Durchführung einer frei wählbaren Konzentrationsübung wird die Sitzung mit einem optionalen Feedback, der Zielklärung, der Nennung der Alltagsaufgabe und einem frei wählbaren Blitzlicht beendet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

10. Sitzung 7: Aufmerksamkeit Teil 2

Sitzung 7 beschäftigt sich – anknüpfend an das vorherige Thema – mit der Reduktion von Ablenkungen durch die Umgebung. Die Jugendlichen erlernen das Nutzen von Erinnerungshilfen, um sich bei Bedarf wieder voll auf die zu erledigende Aufgabe konzentrieren zu können. Zusätzlich listet jeder Teilnehmer alle Ablenkungsreize seiner Arbeitsumgebung auf. Gemeinsam wird über Möglichkeiten diskutiert, diese zu vermeiden bzw. auszuschalten und sich eine reizarme Arbeitsumgebung zu schaffen. Zur Auflockerung findet im Anschluss ein frei wählbares Actionspiel statt. Im weiteren Verlauf der Sitzung werden Ideen gesammelt, welche Erinnerungshilfen und Alarmsysteme sich am besten eignen, um die Aufmerksamkeit in schwierigen Situationen wieder auf die zu erledigende Aufgabe zu lenken. Abschließend wird eine Konzentrationsübung durchgeführt. Die Sitzung wird mit einem optionalen Feedback, der Zielklärung, der Nennung der Alltagsaufgabe und einem frei wählbaren Blitzlicht beendet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

11. Sitzung 8: Emotionsregulation Teil 1

Anhand eines kurzen Films bzw. Rollenspiels, welcher/s impulsives Verhalten beinhaltet, werden die Jugendlichen in Sitzung 8 geschult, Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen korrekt wahrzunehmen und zu beschreiben. Es wird besprochen, welche impulsiven Reaktionen die Teilnehmer selbst kennen und zeigen. Im weiteren Verlauf stellen die Trainer ein Gelassenheitsbarometer vor. Mithilfe eines Ampelsystems (grün = gelassen; orange = gereizt; rot = ausrasten) bestimmt jeder Jugendliche, wie gelassen er sich im Alltag fühlt. Gemeinsam wird besprochen, woran sich die verschiedenen Stufen der Gelassenheit erkennen lassen. Zusätzlich werden Verhaltens-, Gedanken- und physiologische Strategien gesammelt, mit denen sich die Stufen der Gelassenheit erfolgreich beeinflussen lassen. Nach einem auflockernden Actionspiel lernen die Jugendlichen Frühwarnzeichen für „Ausraster“ kennen und erhalten eine Checkliste mit 10 Fragen der Gelassenheit. Die Sitzung wird mit einem optionalen Feedback, der Zielklärung, der Nennung der Alltagsaufgabe und einem frei wählbaren Blitzlicht beendet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

12. Sitzung 9: Emotionsregulation Teil 2

In Sitzung 9 wird an die gelernten Gelassenheitsstrategien aus Sitzung 8 angeknüpft, indem aufgezeigt wird, dass Menschen mit einem positiven Selbstwert in vielen Situationen gelassen reagieren. Gemeinsam wird besprochen, wodurch der Selbstwert bestimmt wird und wie ein hoher Selbstwert entsteht. Die Jugendlichen haben nun Zeit eigene Stärken und Fähigkeiten zu benennen. Zusätzlich stärken die Jugendlichen gegenseitig ihren Selbstwert, indem sie Stärken der anderen Teilnehmer der Gruppe äußern. Im weiteren Verlauf lernen die Jugendlichen kritische Situationen zu erkennen und zu vermeiden. Ein anschließendes Actionspiel sorgt für eine Auflockerung. Im zweiten Teil der Sitzung lernen die Jugendlichen, wie sie ihre Stimmung durch Gedanken und Körperwahrnehmungen beeinflussen können. Gemeinsam werden funktionale Gedanken und Körperhaltungen entwickelt und geprobt. Abschließend wird die Sitzung mit einer frei wählbaren Konzentrationsübung, einem optionalen Feedback, der Zielklärung, der Nennung der Alltagsaufgabe und einem frei wählbaren Blitzlicht beendet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

13. Sitzung 10: Selbstmanagement

Sitzung 10 beginnt mit einer Kleingruppenübung, in der alle bisher behandelten Strategien der Kernthemen des Trainings (Chaosorganisation, Problemlösen, Aufmerksamkeit, Impulskontrolle) wiederholt, erklärt und angewendet werden. Weiterhin wird auf die in Sitzung 2 festgelegten Ziele zurückgegriffen, indem jeder Jugendliche einschätzt, wie nah er seinen Zielen gekommen ist und was er noch erreichen möchte. Für die nachhaltige Arbeit an der Zielerreichung verfasst jeder Jugendliche einen Brief an sich selbst, welcher beinhaltet, was dieser innerhalb der nächsten vier Wochen erreichen möchte. Im weiteren Verlauf der Sitzung lernen die Jugendlichen Anzeichen für eine Verschlechterung der Symptome kennen und stellen einen Handlungsplan mit geeigneten Strategien zur Bewältigung kritischer Situationen auf. Nach einer Konzentrationsübung haben die Jugendlichen die Möglichkeit das gesamte Training rückblickend auszuwerten. Die Sitzung wird mit einem frei wählbaren Blitzlicht beendet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

Zusatzmaterial

Frontmatter

14. Konzentrationsübungen, Actionspiele, Blitzlicht

Dieses Kapitel beinhaltet Ideen zum Blitzlicht, mit dem die Stimmung der Jugendlichen zu Beginn und am Ende jeder Sitzung erfasst werden kann. Es werden Möglichkeiten beschrieben, wie sich die Stimmung durch Bewegung oder Ausdruck beschreiben lässt. Außerdem wird aufgezeigt, dass sich Stimmungen auch gut in Form eines Vergleiches ausdrücken lassen. Im zweiten Abschnitt des Kapitels befindet sich eine Übersicht zu allen vorgeschlagenen Konzentrationsübungen und Actionspielen. Die Übungen und Spiele sind inhaltlich nach folgenden Kategorien geordnet: Konzentration, Kennenlernen, Action, Kombination aus Action und Konzentration, Kombination aus Action und Kennenlernen. Abschließend werden alle Übungen und Spiele inhaltlich beschrieben sowie die jeweils benötigten Materialien und Zeit aufgelistet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

15. Weiteres Schulungsmaterial

Das Schulungsmaterial umfasst einen Feedbackbogen, der sich optional in jeder Trainingssitzung zur Erhebung der Rückmeldungen der Teilnehmer zur Sitzung einsetzen lässt, sowie alle Folien, die zur Durchführung des Trainings benötigt werden. Die Folien lassen sich in diesem Kapitel einsehen und sind chronologisch in einer Tabelle aufgelistet.
Nina Spröber, Lilo Fischer, Anne Brettschneider, Jörg M. Fegert, Jasmin Grieb

Backmatter

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