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Über dieses Buch

kurz - präzise - konkret

Diabetes – die Volksseuche des 21. Jahrhunderts: Jeder 5. Patient in der Arztpraxis hat Diabetes.

- Diagnostik und Therapie praxisorientiert und kompakt
- Konkrete Therapieziele, neueste Richtwerte und Therapeutika
- Hilfreichen Leitfäden: Notfälle, perioperative/periinterventionelle Versorgung …
- Tipps und Tricks vom erfahrenen, interdisziplinären Diabetes-Team

Geprüft in der täglichen Routine!

Nach den Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Symptome und Krankheitsbilder des Diabetes mellitus

Die diabetischen Komata sind:
Peter Hien

2. Labordiagnostik

Normwerte und pathologische Werte zum Thema
Peter Hien

3. Definition, Klassifikation, Inzidenz und Prävalenz des Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine chronische Hyperglykämie, entweder durch eine gestörte Insulinsekretion oder durch eine Insulinresistenz. In Deutschland erkranken 8% der Bevölkerung.
Peter Hien

4. Typ-1-Diabetes mellitus

Der Subtyp 1a ist Autoimmunerkrankung bei der es zur unwiederbringlichen Zerstörung der Insulin produzierenden β-Zellen im Pankreas kommt. Nach Verlust von 80–90% der β-Zell-Masse kommt es zum klinisch relevanten Insulinmangel.
Peter Hien

5. Diabetes mellitus Typ 2

Entwickelt ein Elternteil einen Typ-2-Diabetes, so besteht eine Wahrscheinlichkeit von 40%, dass diese Krankheit weitervererbt wird. Haben beide Eltern einen D. m. Typ 2, so liegt dies bei 80%. Unter Geschwistern von Typ-2-Diabetikern finden sich bei 40% auch Typ-2-Diabetiker, bei homozygoten Zwillingen sind in 90% der Fälle beide betroffen. Eine Adipositas, insbesondere eine androide Fettverteilung mit Bauchfett und schmalen Hüften sowie Hirsutismus bei Frauen sind begünstigend. Ist es wirklich eine genetische Vererbung, oder wird da nur eine Lebens- und Ernährungsweise weitergegeben?
Peter Hien

6. Gestationsdiabetes, Diabetes und Schwangerschaft

Die fetoplazentare Einheit führt über erhöhte Östrogen- und Progesteronwerte, über plazentares Laktogen (hPL), HCG (»human chorionic gonadotropine«), Prolaktin (PRL), Kortisol und insbesondere über das proinflammatorische Zytokin TNF-α zur Insulinresistenz und zur Steigerung der Insulinspiegel.
Peter Hien

7. Diabetische Ketoazidose

Das Spektrum reicht von einer leichten ketoazidotischen Stoffwechselentgleisung bis zur schwersten diabetischen Ketoazidose. Ein Patient mit einem Koma unklarer Genese muss immer auf seinen Blutzucker überprüft werden.
Peter Hien

8. Hyperosmolares Koma

Das hyperosmolare Dehydratationssyndrom findet sich beim betagten Typ-2-Diabetespatienten. Durch die geringe Restsekretion von Insulin kommt es nicht zur Ketonkörperbildung. BZ-Werte um 1000 mg/dl sind zu beobachten. In den meisten Fällen handelt es sich um einen nicht adäquat behandelten Typ-2-Diabetes. Die Mortalität liegt zwischen 5 und 15%, wobei die meist erhebliche Komorbidität ursächlich ist. Oft ist der betagte Patient alleinstehend, schlecht versorgt, hat die Kontrolle über seinen Diabetes verloren und hat Schluck- oder Trinkstörungen. Zur Dekompensation führen oft Infekte, Verwirrungszustände oder zerebrale Insulte. Sie weisen zum Teil schon eine Azidose auf, bei erheblicher Mangelperfusion mit erhöhten Laktatspiegeln.
Peter Hien

9. Hypoglykämie

Eine normnahe Blutzuckereinstellung mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin hat ein hohes Risiko für Hypoglykämien.
Peter Hien

10. Laktatazidose

Zur Laktatazidose kommt es meist bei Gewebsischämie, oft begleitend bei einer ketoazidotischen Entgleisung. Auch oft bei Senioren mit Exsikkose und Nierenversagen und Metformintherapie. Die Definition ist eine Laktatkonzentration >5 mmol/l und gleichzeitig ein erniedrigter ph-Wert (<7,36).
Peter Hien

11. Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus

Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus.
Peter Hien

12. Präventions- und Behandlungsstrategien für diabetesassoziierte Fußkomplikationen

Hauptrisikofaktoren sind:
Peter Hien

13. Hypertonie, Herzerkrankungen und weitere Folgeerkrankungen

Der systolische Blutdruck in Ruhe sollte unter 140 mmHg liegen, besser unter 130 mmHg; der diastolische unter 80 mmHg. Besteht eine Proteinurie über 1 g/die so sollte um 125/75 mmHg liegen. Bei Patienten mit relevanter KHK wiederum sollte man Werte unter 120/70 mmHg vermeiden.
Peter Hien

14. Fettstoffwechselstörungen

Typisch für Fettstoffwechselstörungen sind pathologische Lipidbefunde.
Peter Hien

15. Insulintherapie

Man unterscheidet folgende Formen:
Peter Hien

Zur Zeit gratis

16. Therapie des Typ-2-Diabetes mellitus

Wesentlich ist in der Therapie des Typ-2-Diabetes mellitus die Überwindung der Insulinresistenz. Dies geschieht mithilfe
Peter Hien

17. Perioperative und periinterventionelle Diabetestherapie

Beispielsweise bei asymptomatischen Gallensteine, Varizen, Schönheitsoperationen. Der Zeitpunkt der Operation kann geplant werden, es besteht die Möglichkeit zur optimalen präoperativen Diabeteseinstellung.
Peter Hien

18. Alkohol und Diabetes

Ein moderater Alkoholgenuss gilt als akzeptabel. Dieser ist definiert für Frauen <10 g Alkohol/Tag, für Männer <20 g/Tag. Gefäßprotektive Wirkungen schreibt man hochwertigem Rotwein zu. Alkohol ist aber ein Zellgift, u.a. myotoxisch. Es führt über 24 Stunden zu einer verminderten Herzleistung, führt oft zu einer progredienten Herzinsuffizienz, ist arrhythmogen – gehäuft mit VES, SVES, Salven und Tachyarrhythmien – und induziert als Zellgift einen Abbau von Muskulatur. Die diabetische Neuropathie tritt schneller in Zusammenhang mit Alkohol auf.
Peter Hien

19. Grundzüge der Diabeteskost

Der Körper reguliert bei Diäten, wenn man nicht gleichzeitig richtig trainiert oder schwer arbeitet, seinen Grundumsatz drastisch herunter – und baut nur Muskulatur ab. Sind die Muskeln weg, so wird die Ausgangslage für den adipösen Diabetiker schlechter als vorher, es entsteht der der sog. Jojo-Effekt. Da hilft nur: ausreichend komplexe Kohlenhydrate, kaum Fett und richtiges Training mit Muskelaufbau.
Peter Hien

20. Diabetes und Reisen

Zur Behandlung leichter Hypoglykämien sollte stets Traubenzucker mitgeführt werden. Um eine schwere Hypoglykämie zu beherrschen, sollte ein Diabetiker-Ausweis in Landessprache und ggf. auch Glukagon mitgeführt werden, wenn ein Mitreisender über die Anwendung unterrichtet wurde.
Peter Hien

21. Diabetes und Straßenverkehr

Sinnvoll ist es, sich einmal die »Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung – FeV) – Eignung und bedingte Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen – Fahrerlaubnis-Verordnung anzusehen. Auch die Mitteilungen des »Ausschusses Soziales« der DDG (Deutsche Diabetes-Gesellschaft, www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de) sind interessant und hilfreich.
Peter Hien

22. Diabetes und Neoplasien

Nicht nur die klassischen diabetesbedingten Komplikationen sollten im Rahmen einer konsequent strukturierten Nachsorge bei Diabetespatienten, wie bereits in den vorhergehenden Kapiteln dargelegt, berücksichtigt werden. Der Diabetes mellitus und Adipositas sind mit dem vermehrten Auftreten von bösartigen Erkrankungen vergesellschaftet, für die jedoch in großen Teilen gute Vorsorge- und Interventionsmöglichkeiten bestehen.
Peter Hien

Backmatter

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In b.Flat Allgemeinmedizin kompakt enthaltene Bücher

In b.Flat Endokrinologie und Diabetologie pro enthaltene Bücher

In Endokrinologie und Diabetologie kompakt enthaltene Bücher

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